
Lackner nach Großangriff auf die Ukraine: "Stoppt diesen Wahnsinn"1. Jänner 2024 in Österreich, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Vorsitzender der Bischofskonferenz in Statement nach russischer Großoffensive: "Beten wir, handeln wir, wo wir können - damit wahr werde und wahr sei, was Jesaja einst schrieb, und die Himmel nicht Bomben und Tod, sondern den Gerechten regnen mögen".
Salzburg (kath.net/ KAP)
Mit Entsetzen und dem Appell "Stoppt diesen Wahnsinn, ihr alle, die ihr den Krieg vorantreibt!" hat der Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Erzbischof Franz Lackner, auf den bislang schwersten russischen Angriff auf die Ukraine reagiert. "Beten wir, handeln wir, wo wir können - damit wahr werde und wahr sei, was Jesaja einst schrieb, und die Himmel nicht Bomben und Tod, sondern den Gerechten regnen mögen", betonte der Salzburger Erzbischof in einer Stellungnahme am Sonntag gegenüber Kathpress.
"In diesen Tagen sollte die Christenheit sich anschicken, den Friedensfürsten zu empfangen; ihm den Weg zu bereiten in einer Welt, die seiner bedarf", so Lackner weiter. "Stattdessen erreichen uns Nachrichten von den schwersten Bombenangriffen, die Russland seit Kriegsbeginn auf die Ukraine verübt hat." Würde man angesichts dessen gleichgültig bleiben, so könne "nicht wirklich Weihnachten sein", unterstrich Lackner, der selber aus Gesprächen mit Betroffenen und einem Besuch in Lemberg im vergangenen Jahr die Gräuel und Folgen des Krieges aus nächster Nähe erfahren durfte.
Bei dem bisher schwersten Angriff seit Kriegsbeginn hatte die russische Armee am Freitag laut offiziellen Kiewer Angaben knapp 160 Raketen, Marschflugkörper und Drohnen verschiedener Typen auf das Nachbarland abgefeuert. Dadurch wurden kurz vor dem Neujahrsfest in mehreren Regionen der Ukraine insgesamt mehr als 30 Menschen getötet und rund 160 verletzt. Die ukrainische Führung sprach von Terror gegen die Zivilbevölkerung. 
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Foto: (C) Kathpress-Paul Wuthe
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