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Schwere Vorwürfe gegen die Piusbruderschaft

15. Jänner 2024 in Weltkirche, 138 Lesermeinungen
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Medienbericht: In der Schweiz, Belgien und in Frankreich soll es in den vergangenen Jahren zu etlichen sexuellen Übergriffen auf Gläubige gekommen sein. Die Rede ist von 60 "problematischen Priestern"


Chur (kath.net)
Gegen die nicht mit Rom in voller Einheit verbunden Piusbruderschaft werden in der Schweizer Zeitung "Le Temps" schwere Vorwürfe erhoben. Dies berichten deutsche Medien. Laut dem Medienbericht sollen Priester Gläubige missbraucht haben. Die Vorfälle sollen in Schweiz, Belgien und Frankreich passiert sein, die Rede ist von 60 "problematischen Priestern". Die Zeitung hat nach eigenen Angaben einige Monate lang zu den Missbrauchsvorwürfen recherchiert und auch zahlreiche Zeugenaussagen von Eltern, Schülern und Selbsthilfegruppen gesammelt. Auch wurden Gerichtsverfahren gegen verurteilte Täter und mehr als 20 interne Dokumente der Pius-Bruderschaft gesichtet. Mehrere Priester der Bruderschaft sollen die Missbrauchshandlungen inzwischen gestanden haben, wegen Verjährung gab es aber keine Verurteilungen. N-TV zitiert in einem Bericht den 41-jährige François de Riedmatten aus der Schweiz. Dieser berichtete von Übergriffe, die er als Kind in einem Internat in Frankreich erlitten hatte. Er wurde laut eigenen Angaben von einem Betreuer beim Duschen verprügelt und auch sexuell missbraucht.



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