Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. Bätzing gegen Papst Leo
  5. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  12. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  13. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

Bischof Oster: Kirche nicht nur gegen Extre­mis­men am rech­ten, son­dern auch am lin­ken Rand

29. Jänner 2024 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Passauer Bischof gehört zu den wenigen deutschen Bischöfen, die darauf hinweisen, dass die Kirche gegen rechten und linke Extremismus auftreten. Oster erinnert auch an das Recht auf Leben von Anfang an.


Passau (kath.net)

Der Passauer Bischof Stefan Ostern hat am Wochenende in einer vom Bistum Passau veröffentlichten Stellungnahme darauf hingewiesen, dass die Kirche nicht nur gegen Extre­mis­men am rech­ten, son­dern auch am lin­ken Rand sei. Oster begrüße es, wenn Men­schen auf die Stra­ße gehen, um demo­kra­ti­sche Wer­te zu schüt­zen und zu ver­tei­di­gen. Oster betont: "Als katho­li­sche Kir­che wol­len wir Anwäl­te der Men­schen­wür­de in jeg­li­cher Form sein. Des­halb wen­den wir uns gegen jede Form von Extre­mis­mus und Frem­den­hass, ins­be­son­de­re dann, wenn fun­da­men­ta­le Men­schen­rech­te in Fra­ge gestellt wer­den. Jeder Mensch ver­dient es, wo auch immer er ist, mit Respekt und im Geist der Nächs­ten­lie­be behan­delt zu wer­den – vor allem dann, wenn er in Not oder auf der Flucht ist. Die Welt ist bunt und nicht ein­för­mig und gera­de der christ­li­che Glau­be ist ein uni­ver­sel­ler Glau­be, der aus­nahms­los jeden Men­schen als gelieb­tes Kind Got­tes mit Wür­de begreift.“ Als Kir­che, so der Bischof wei­ter, sei­en wir aber nicht nur gegen Extre­mis­men am rech­ten, son­dern auch am lin­ken Rand: ​„Wir wol­len Leben schüt­zen und ver­tei­di­gen. Es steht uns nicht zur Ver­fü­gung – vom ers­ten Moment bis zum letz­ten Atem­zug. Daher dan­ke ich jeder und jedem, der sich dafür ein­setzt, dass in unse­rem Land der Schutz der Men­schen­wür­de Kern­mo­ti­va­ti­on für poli­ti­sches Han­deln bleibt.“ 


 

Foto: (c) Bistum Passau


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  3. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  4. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  5. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  6. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  7. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  8. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  9. NGO nach Massaker an Christen in Äthiopien: "Welt darf nicht wegsehen"
  10. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  11. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  12. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  15. Wäre ich ohne Kinder glücklicher gewesen?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz