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Papst lobt Gottesdienstreform nach Zweitem Vatikanischen Konzil

9. Februar 2024 in Chronik, 51 Lesermeinungen
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Vor rund 60 Jahren - am 4. Dezember 1963 - wurde die Konstitution "Sacrosanctum concilium" veröffentlicht


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat die Liturgiereform im Zuge des Zweiten Vatikanischen Konzils gelobt. Die Väter des Konzils (1962-1965) hätten den Willen gehabt, die katholische Kirche in ihren grundlegenden Formen zu reformieren, sagte der Papst am Donnerstag im Vatikan vor der Vollversammlung des Dikasteriums fur den Gottesdienst. Es sei ihnen um eine "geistliche, pastorale, ökumenische und missionarische Erneuerung" gegangen. Dabei hätten sie gewusst, dass sie sich besonders um die Reform des Gottesdienstes kümmern müssen. "Das ist so, als würde man sagen: Ohne Liturgiereform gibt es keine Reform der Kirche", fasste Franziskus zusammen.


Vor rund 60 Jahren - am 4. Dezember 1963 - wurde die Konstitution "Sacrosanctum concilium" veröffentlicht. Sie fordert unter anderem mehr Einsatz der jeweiligen Landessprache im Gottesdienst. Die Gläubigen sollen als Gemeinde aktiv ins liturgische Geschehen einbezogen werden; die Zentrierung auf den Priester tritt zurück. Das Dokument gilt als einer der Grundlagentexte für die Liturgiereform nach dem Konzil.

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