Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. MAGNIFICA HUMANITAS
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  9. Adios Toni!
  10. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  13. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  14. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  15. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam

Familienforscher Mazal: Familie zu oft mit Negativ-Themen besetzt

23. Februar 2024 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Präsident des Katholischen Laienrats sieht Kirche gefordert, Familienthema positiv zu kommunizieren


St. Pölten (kath.net/KAP) Der Familienforscher Wolfgang Mazal sieht die Tendenz, dass in der öffentlichen Diskussion in Österreich die Familie meist mit Negativ-Themen besetzt ist, kritisch. "Abtreibungen, Leihmutterschaft, Altersarmut, Kinderlosigkeit, die jungen Leute sind heute zugeschüttet mit solchen Themen", sagte der Wissenschaftler laut Bericht der St. Pöltner Kirchenzeitung "Kirche bunt" (Mittwoch) im Rahmen eines Vortrags bei der jüngsten Priesterstudientagung der Diözese St. Pölten.

In der gegenwärtigen politischen Debatte gewinne man den Eindruck, dass die Familie im traditionellen Sinn ein Auslaufmodell sei, sagte Mazal, der sich aktuell zu einem Forschungssemester im japanischen Kioto aufhält, via Liveschaltung. Die Wahrheit sei aber, dass die meisten Menschen in der Familie den Ort sehen, wo Vater, Mutter und Kind zusammenleben. Tatsache sei, dass in Österreich die meisten Kinder in "klassischen" Familien aufwachsen, so der Experte. "Ob das nun der leibliche Vater oder die leibliche Mutter ist, sei dahingestellt."


Mazal ist auch Präsident des Katholischen Laienrat Österreichs. Für ihn stelle sich die Frage, ob die Kirche Familien pastoral als positives Thema oder als Problem kommuniziert, sagte er bei der Tagung in St. Pölten. "Die Ehe und die Familie sind kein Paradies, das ist uns für später versprochen", so Mazal. Aber es müsse der Kirche darum gehen, den jungen Menschen Mut zu machen und zu kommunizieren, dass sie nicht allein in der Ehe seien, "sondern dass mit Gott ein Dritter im Bund ist", zeigte er sich überzeugt.

Weitere Themen der Priesterstudientagung im Bildungshaus St. Hippolyt waren u.a. Taufpastoral, neutestamentliche Tauftheologie und liturgietheologische Reflexionen zu Ritus und Bedeutung der Tauffeier. Zu der Priesterfortbildung konnten Diözesanbischof Alois Schwarz und Weihbischof Anton Leichtfried über 100 Teilnehmende begrüßen - darunter auch Altbischof Klaus Küng.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  11. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  14. „Ohne Jesus wären wir nicht mehr zusammen“
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz