Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“

Australien: Bischof wegen Vergewaltigungsvorwurf angeklagt

25. Februar 2024 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


2020 von der Leitung der Diözese Broome zurückgetretener Bischof Saunders bis zur Gerichtsverhandlung im Juni unter Hausarrest gestellt=


Canberra (kath.net/ KAP)
Ein australischer Bischof ist wegen Vorwürfen von Vergewaltigung und sexueller Nötigung angeklagt worden. Der emeritierte Bischof von Broome, Christopher Alan Saunders, wurde Mittwochabend im Bundesstaat Western Australia festgenommen und später nach einer Einvernahme zwar gegen Kaution freigelassen, aber behördlich unter Hausarrest gestellt, wie der australische Sender ABC (Donnerstag) berichtet. Dem 74-Jährigen wird demnach in 14 Fällen sexuelle Nötigung und in zwei Fällen Vergewaltigung vorgeworfen. Im Juni soll der Geistliche vor Gericht erscheinen und darf bis dahin sein Wohnhaus nicht verlassen.
Saunders wird zudem beschuldigt, in drei Fällen "unsittlichen Umgang mit Kindern" zwischen 16 und 18 Jahren gehabt zu haben. Bei der Einvernahme erklärte sein Anwalt, der Bischof werde vor Gericht auf "nicht schuldig" plädieren.
Der Vorsitzende der Australischen Bischofskonferenz, Erzbischof Timothy Costelloe, sprach in einer Stellungnahme von "beunruhigenden" Vorwürfen. Es sei richtig und angemessen, dass Anschuldigungen dieser Art gründlich untersucht werden.


Gerichtsakten zufolge ereigneten sich die mutmaßlichen Vergehen zwischen 2008 und 2014. Saunders stand mehr als 20 Jahre lang der Diözese von Broome vor, einer Küstenregion im Nordwesten des Landes mit einem hohen Anteil an Aborigines. Er erklärte seinen Rücktritt 2020, als erste Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs öffentlich wurden, worauf ihn Papst Franziskus 2021 aus dem Amt entließ.
Polizeiermittlungen brachten zunächst keine ausreichenden Beweise zutage, um Saunders zu beschuldigen - der die Vorwürfe bis heute zurückweist. Wegen der anhaltenden Berichte über Saunders' Fehlverhalten leitete der Vatikan 2022 eigene Ermittlungen ein, deren Ergebnisse er mit der Polizei teilte. Die nahm daraufhin ihre eigenen Ermittlungen wieder auf und durchsuchte im Jänner ein Haus in Broome, das vorübergehend Wohnsitz des zurückgetretenen Bischofs gedient hatte.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz