Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  6. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  7. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  8. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  9. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  12. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  13. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  14. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  15. Wussten Sie, dass es bereits mehrere Nachbauten der Medjugorje-Kirche St. Jakobus d.Ä. gibt?

Polen: Familienbischof Śmigiel kritisiert Versuch, Denkweise über Abtreibung, Sterbehilfe zu ändern

16. März 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Während der polnischen Debatte habe ich viele Versuche gehört, die Bedeutung der Abtreibung zu verwischen. Es geht nicht mehr darum, ein Kind zu töten, sondern um Freiheit und Rechte der Frau. Über das Kind wird überhaupt nicht gesprochen.“


Warschau (kath.net/pl) „Während der polnischen Debatte habe ich viele Versuche gehört, die Bedeutung der Abtreibung zu verwischen. Es gehe nicht mehr darum, ein Kind zu töten, sondern um die Freiheit und die Rechte der Frau, aber über das Kind werde überhaupt nicht gesprochen. Es wird offensichtlich davon ausgegangen, dass dieses Kind nicht existiert: Wenn wir davon ausgehen, dass das Leben mit der Empfängnis beginnt, wird diese Diskussion gegenstandslos“, sagte Bischof Wiesław Śmigiel, Bischof von Thorn und Familienbischof der Polnischen katholischen Bischofskonferenz (KEP) in einer Rede im Rahmen der KEP-Vollversammlung in Warschau. Das berichtete die Polnische katholische Nachrichtenagentur KAI.

Śmigiel ermutigte die polnische Bischofskonferenz, positiv über den Wert des Lebens zu sprechen und sich nicht nur gegen Gesetze zu stellen, die dieses Leben bedrohen. In seiner Rede auf der Plenarsitzung stellte der Vorsitzende des KEP-Familienrates fest, dass die öffentliche Debatte in Polen deutliche Bemühungen zeigt, das gesellschaftliche Bewusstsein für Abtreibung oder Sterbehilfe in Richtung ihrer Akzeptanz zu verändern.


Der Bischof ermutigte die Bischöfe, ihre Tonalität zu ändern, wenn sie sich mit Pro-Life-Themen befassen, und deren Wert und positiven Aspekte zu betonen. „Proteste und Stellungnahmen sind sehr notwendig, denn das erwarten die Laien von uns, die die Stimme der Kirche hören wollen, auch die Stimme der kirchlichen Leitung. Aber einerseits sollte wir uns gegen das Gesetz stellen, wenn es gegen diese Ordnung verstößt, ebenso sollten wir andererseits so oft wie möglich gute Beispiele von verheirateten Paaren zeigen, die glücklich sind,doe  Kinder haben und sie als den größten Schatz betrachten, der ihnen auch einen Sinn im Leben gibt“, sagt Bischof Śmigiel gegenüber KAI und fasste damit Inhalte seiner Ansprache zusammen. Er erinnerte daran, dass die Kirche eine klare Botschaft habe: Im Namen des Wohls des Menschen steht sie immer auf der Seite jedes Lebens, in jeder Phase dieses Lebens.

Bischof Śmigiel teilte KAI außerdem mit, dass in mehreren polnischen Diözesen ein Pilotprogramm zur Vorbereitung auf die Ehe und zur Begleitung von Paaren nach dem Empfang dieses Sakraments eingeführt wurde. Das Programm basiert auf einem Dokument des vatikanischen Dikasteriums für die Laien, die Familie und das Leben. Denn es reicht beim Eintritt in die sakramentale Ehe nicht aus, sich auf das gemeinsame Leben vorzubereiten, sondern man muss in das Geheimnis des Glaubens eingeführt werden.

„Viele Menschen wollen heiraten, aber ihnen fehlt die Grundlage – das Wichtigste, damit das Sakrament in ihrem Leben wirken kann. Sie sind sich nicht bewusst, dass es sich um ein Sakrament handelt, also um ein sichtbares Zeichen einer unsichtbaren Realität“, erklärt Bischof Śmigiel. Er betont, dass das Programm, das bereits in mehreren Diözesen eingeführt wurde, ambitioniert und sehr anspruchsvoll sei, sowohl für Verlobte als auch für diejenigen, die das Programm durchführen. Es wird hauptsächlich von verheirateten Paaren durchgeführt, d. h. von denen, die die Erfahrung einer glücklichen Familie haben, gläubige Menschen sind und ihre Ehe auf dem Sakrament aufbauen, sagte der Bischof.

Link zum Originalartikel: Przewodniczący Rady KEP ds. Rodziny: mówmy o życiu pozytywnie, a nie tylko protestując

Archivfoto Bischof Śmigiel (c) Polnische katholische Bischofskonferenz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 modernchrist 17. März 2024 
 

Super, ein Familienbischof,

der sich klar äußert und seine Bischofskollegen zu mehr kraftvollen Äußerungen bezüglich Lebensrecht der ungeborenen Kinder aufruft.
Das bräuchten wir auch hierzulande.
Was wäre der KT in Erfurt für eine grandiose Möglichkeit gewesen, hier ein Fanal zu setzen, ja eine Kampagne für das Leben zu starten!


0
 
 SalvatoreMio 16. März 2024 
 

Polens Familienbischof bietet viele wichtige Anregungen!

Er wünscht, dass positive Impulse für Ehe und Familie verbreitet werden. Er weist darauf hin, daß nicht nur 'geworben' werden soll für das Sakrament der Ehe, sondern das Ehewillige in das Geheimnis dieses Sakramentes eingewiesen werden sollten. Wie Recht er hat! Es nützt wenig, "fromme Formeln" im Mund zu führen, sie müssen aufgeschlüsselt, erklärt werden! Dafür werden in Polen jetzt Pilotprogramme gestartet.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  9. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  10. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  13. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  14. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  15. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz