Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. Besser keine Laienpredigt
  4. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  5. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  6. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  9. IOC klärt: Künftig nehmen keine Transfrauen mehr an Frauenwettbewerben bei Olympischen Spielen teil!
  10. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  11. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung
  12. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt
  13. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  14. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  15. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest

Polen: Familienbischof Śmigiel kritisiert Versuch, Denkweise über Abtreibung, Sterbehilfe zu ändern

16. März 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Während der polnischen Debatte habe ich viele Versuche gehört, die Bedeutung der Abtreibung zu verwischen. Es geht nicht mehr darum, ein Kind zu töten, sondern um Freiheit und Rechte der Frau. Über das Kind wird überhaupt nicht gesprochen.“


Warschau (kath.net/pl) „Während der polnischen Debatte habe ich viele Versuche gehört, die Bedeutung der Abtreibung zu verwischen. Es gehe nicht mehr darum, ein Kind zu töten, sondern um die Freiheit und die Rechte der Frau, aber über das Kind werde überhaupt nicht gesprochen. Es wird offensichtlich davon ausgegangen, dass dieses Kind nicht existiert: Wenn wir davon ausgehen, dass das Leben mit der Empfängnis beginnt, wird diese Diskussion gegenstandslos“, sagte Bischof Wiesław Śmigiel, Bischof von Thorn und Familienbischof der Polnischen katholischen Bischofskonferenz (KEP) in einer Rede im Rahmen der KEP-Vollversammlung in Warschau. Das berichtete die Polnische katholische Nachrichtenagentur KAI.

Śmigiel ermutigte die polnische Bischofskonferenz, positiv über den Wert des Lebens zu sprechen und sich nicht nur gegen Gesetze zu stellen, die dieses Leben bedrohen. In seiner Rede auf der Plenarsitzung stellte der Vorsitzende des KEP-Familienrates fest, dass die öffentliche Debatte in Polen deutliche Bemühungen zeigt, das gesellschaftliche Bewusstsein für Abtreibung oder Sterbehilfe in Richtung ihrer Akzeptanz zu verändern.


Der Bischof ermutigte die Bischöfe, ihre Tonalität zu ändern, wenn sie sich mit Pro-Life-Themen befassen, und deren Wert und positiven Aspekte zu betonen. „Proteste und Stellungnahmen sind sehr notwendig, denn das erwarten die Laien von uns, die die Stimme der Kirche hören wollen, auch die Stimme der kirchlichen Leitung. Aber einerseits sollte wir uns gegen das Gesetz stellen, wenn es gegen diese Ordnung verstößt, ebenso sollten wir andererseits so oft wie möglich gute Beispiele von verheirateten Paaren zeigen, die glücklich sind,doe  Kinder haben und sie als den größten Schatz betrachten, der ihnen auch einen Sinn im Leben gibt“, sagt Bischof Śmigiel gegenüber KAI und fasste damit Inhalte seiner Ansprache zusammen. Er erinnerte daran, dass die Kirche eine klare Botschaft habe: Im Namen des Wohls des Menschen steht sie immer auf der Seite jedes Lebens, in jeder Phase dieses Lebens.

Bischof Śmigiel teilte KAI außerdem mit, dass in mehreren polnischen Diözesen ein Pilotprogramm zur Vorbereitung auf die Ehe und zur Begleitung von Paaren nach dem Empfang dieses Sakraments eingeführt wurde. Das Programm basiert auf einem Dokument des vatikanischen Dikasteriums für die Laien, die Familie und das Leben. Denn es reicht beim Eintritt in die sakramentale Ehe nicht aus, sich auf das gemeinsame Leben vorzubereiten, sondern man muss in das Geheimnis des Glaubens eingeführt werden.

„Viele Menschen wollen heiraten, aber ihnen fehlt die Grundlage – das Wichtigste, damit das Sakrament in ihrem Leben wirken kann. Sie sind sich nicht bewusst, dass es sich um ein Sakrament handelt, also um ein sichtbares Zeichen einer unsichtbaren Realität“, erklärt Bischof Śmigiel. Er betont, dass das Programm, das bereits in mehreren Diözesen eingeführt wurde, ambitioniert und sehr anspruchsvoll sei, sowohl für Verlobte als auch für diejenigen, die das Programm durchführen. Es wird hauptsächlich von verheirateten Paaren durchgeführt, d. h. von denen, die die Erfahrung einer glücklichen Familie haben, gläubige Menschen sind und ihre Ehe auf dem Sakrament aufbauen, sagte der Bischof.

Link zum Originalartikel: Przewodniczący Rady KEP ds. Rodziny: mówmy o życiu pozytywnie, a nie tylko protestując

Archivfoto Bischof Śmigiel (c) Polnische katholische Bischofskonferenz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Besser keine Laienpredigt
  6. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  7. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. Blutiger Palmsonntag in Nigeria: Dschihadisten massakrieren über 40 Christen in Jos
  10. Israel verwehrt Patriarch Zugang zur Grabeskirche – Scharfer internationaler Protest
  11. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  12. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  13. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  14. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  15. Das „Ur-Datum“ des Heils: Warum der 25. März als Tag der Kreuzigung gilt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz