Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  15. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“

Limburger Domsingknabe im Finale von The Voice Kids

16. Mai 2024 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jakob Hebgen überzeugt bei der Gesangsshow mit seiner Stimme


Limburg (kath.net/pbl)- Vielfältig – so beschreibt Jakob seine Gesangsstimme. „Weil ich die tiefen Lagen abdecke, aber auch die hohen“, erklärt der 15-Jährige. Seit er vier Jahre alt ist, singt Jakob bei den Limburger Domsingknaben. Damals war sein Bruder schon dabei und auch Jakob wollte von klein auf mitmachen. Jetzt singt Jakob seit elf Jahren bei den Domsingknaben und momentan auch alleine auf der großen Fernsehbühne. Denn er macht bei der aktuellen Staffel von The Voice Kids mit. Von Jakobs Stimmumfang beeindruckt zeigten sich Alvaro Soler, Wincent Weiss, Lena Meyer-Landrut sowie Michi Beck und Smudo von den Fantastischen Vier.

Von klein auf musikalisch

Jakob kommt aus einer musikalischen Familie. „Meine Eltern und mein Bruder singen auch und wir spielen alle mindestens ein Instrument. Ich spiele Saxofon und Klavier und bringe mir momentan selbst Gitarre bei“, erzählt er. Zu den schönsten Erlebnissen bei den Domsingknaben gehören für Jakob die Konzertreisen nach London, Rom, Wien, durch Amerika und Südafrika. Gerade bei den Reisen verbringen die Domsingknaben viel Zeit miteinander und lernen sich besser kennen. „Ich bin mir nicht sicher, ob ich ohne die Domsingknaben zum Singen gekommen wäre“, sagt Jakob. Jetzt auf der The Voice Bühne zu singen, sei dann aber nochmal was ganz anderes, erzählt er: „Bei Auftritten mit dem Chor bin ich mit so vielen anderen Leuten, da bin ich einer von vielen und kann mich gut untermischen. Bei The Voice Kids muss ich alleine singen und das ist dann nochmal eine ganz andere Rolle.“


Allein mit der Stimme überzeugen

Zum ersten Mal alleine auf einer Fernsehbühne vor prominenten Musikerinnen und Musikern zu singen, ließ Jakobs Puls steigen. „Als ich auf der Bühne stand und dann dieses Ticken von den Schlagzeugsticks losging, hat es angefangen mit der Nervosität. Sobald der Vorhang dann aber runter war und ich das zweite Mal gesungen habe, hat es noch mal besser geklappt“, erinnert sich Jakob an seinen ersten Auftritt bei den Blind Auditions. In dieser Runde stand Jakob hinter einem Vorhang und überzeugte mit seiner Stimme zwei der Juroren-Teams: Wincent Weiss sowie Michi und Smudo. Die Wahl des Teams fiel Jakob leicht: „Ich wollte eigentlich schon von Anfang an zu Wincent. Deswegen ist mir das nicht wirklich schwergefallen. Also Wincent war auf jeden Fall eine super Wahl.“

Fühlt sich nicht nach Wettbewerb an

Von Runde zu Runde fühlte sich Jakob sicherer auf der Bühne. Er sagt, dass er sich auch stimmlich verbessert habe. In den Battles sang Jakob mit Greta und Lennart "It's A Beautiful Day" von Michael Bublé. „Der Song war auf jeden Fall ganz anders als das, was ich sonst immer mache, viel mehr gute Laune. Gerade der Song hat mir aber gut geholfen, mit der Bühne warm zu werden und mich auch auf der Bühne alleine wohler zu fühlen“, erzählt Jakob. Zu seinen besten Erlebnissen bei The Voice Kids gehört, dass er mit seinem Team-Coach Wincent Weiss Zeit verbringen konnte. „Alle sind da immer super nett zu einem: die Coaches, die Vocal-Coaches, die Leute, die einen von Ort zu Ort bringen. Alles ist familiär. Ich habe auch viele der anderen Talente kennengelernt. Wir haben abends immer in der Hotel-Lobby gesessen und geredet“, beschreibt Jakob seine bisherige Zeit bei The Voice Kids. Für ihn habe es sich nicht nach einem Wettbewerb angefühlt, weil sich sogar die eigenen Teammitglieder gegenseitig anfeuerten.

Von Runde zu Runde sicherer

Bei seinem ersten Auftritt auf der The Voice Kids-Bühne sang Jakob „Goodbye Yellow Brick Road“ von Elton John. Diesen Song performte er ein zweites Mal bei den Sing-Offs. „Ich finde, das war eine große Steigerung im Vergleich zu den Blind Auditions. Bei den Blinds war ich noch etwas unsicher. Aber mit den Sing-Offs bin ich schon sehr zufrieden“, sagt Jakob. Trotzdem sei er nervös gewesen, bevor Wincent Weiss verkündete, welche beiden Talente ins Finale kommen. Jakob hat es geschafft, er steht jetzt im Finale.

Vorbereitungen für das Finale

Diese Woche stehen einige Proben und Vorbereitungen für das Finale in Berlin an. Alle Teilnehmenden sollen gut vorbereitet sein und sich auf der Bühne beim Finale sicher fühlen. „Mein Finalsong ist eher ein ruhiger, langsamer Song. Die Herausforderung wird sein, dass ich das zu meinem Song mache und das Bestmögliche heraushole“, sagt Jakob. Welchen Song Jakob im Finale singt, durfte er noch nicht verraten. Am Freitag, 17. Mai 2024, singt Jakob live im Finale von The Voice Kids um 20.15 Uhr in Sat.1 und die Zuschauenden entscheiden, welches Gesangstalent The Voice Kids 2024 gewinnt. „Nervös bin ich jetzt noch nicht, aber das kommt mit Sicherheit noch. Ich habe aber auf jeden Fall echt Lust auf das Finale“, sagt er. Jakobs Pläne für die Zukunft: „Ich habe vor, auch selbst Musik rauszubringen und vielleicht sogar mein Geld damit zu verdienen.“ So manch eine Musikkarriere, zum Beispiel die von Beyoncé Knowles, begann schließlich in einem Kirchenchor.

Foto: Jakob Hebgen ist Limburger Domsingknabe und im Finale der aktuellen Staffel von The Voice Kids (c) A. Ratzinger / Bistum Limburg

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  3. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  4. Neuer Schülerkreise Joseph Ratzinger / Papst Benedikt XVI. bestätigt bisherigen Vorstand im Amt
  5. Nordische Bischofskonferenz beendet Herbstvollversammlung in Paderborn
  6. Zwischen Stein und Geheimnis: ‚Ohne die Liturgie würde Notre-Dame ihre Seele verlieren‘
  7. Die Menschheitsfamilie zwischen Babel und Pfingsten
  8. Der Mensch ist mehr als eine Maschine - Die Würde des Menschen vor dem Angesicht Gottes
  9. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  10. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  11. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  12. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  13. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  14. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  15. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz