Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  6. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  7. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  8. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  9. Beschließen ohne zu entscheiden?
  10. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Die Nazi-Projektion
  14. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Kanada: Schulen verklagen TikTok & Co. wegen Suchtgefahr

7. Juni 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Soziale Medien wirken sich negativ aufs Lernen aus und führen zu Verhaltensauffälligkeiten, beklagen Schulvertreter und Lehrer.


Ottawa (kath.net / pk) Eine Reihe von Schulen in Kanada hat erstmals eine Sammelklage gegen Social-Media-Plattformen eingereicht. Das meldet Aleteia. Soziale Medien wie Meta, TikTok und Snapchat machten süchtig, lautet der Vorwurf. Das wirke sich negativ auf die Lernfähigkeit der Kinder aus und führe auch zur Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Problemen.

Die Klage wurde vom Ottawa Catholic School Board (OCSB) eingereicht, es schlossen sich allerdings bereits fast ein Dutzend weitere Schulen an, meldete CTV News Ottawa. Das Ergebnis könnte einen wichtigen Präzedenzfall für ähnliche Klagen in ganz Kanada schaffen.


Der Vorwurf der Schulvertreter lautet, es brauche „massive Ressourcen“, um den Schaden zu bekämpfen, den die „süchtig machenden Eigenschaften“ der sozialen Medien bei ihren Schülern angerichtet hätten. Die Schulen fordern 4,5 Milliarden kanadische Dollar als Entschädigung.

In einer Pressemitteilung der Kanzlei Neinstein LLP, die die Schulen vertritt, wird festgehalten, die Plattformen der sozialen Medien seien so konzipiert, dass eine Abhängigkeit entstehe. Dies beeinflusse die Art und Weise, wie Kinder denken, sich verhalten und lernen, negativ. Die Pädagogen seien alleine gelassen mit den Folgen, was zu massiven Störungen im Unterricht führe.

OCSB-Bildungsdirektor Thomas D'Amico erklärte, Lehrer müssten den Schülern „das Rüstzeug für die Zukunft“ mitgeben. „Wir sind uns jedoch darüber im Klaren, dass Produkte aus den sozialen Medien die Konzentration unserer Schüler beeinträchtigen und die Entwicklung globaler Schlüsselkompetenzen behindern können. Deshalb setzen wir uns für eine sicherere Social-Media-Umgebung für unsere Schüler ein.“

Viele Social-Media-Unternehmen gestatten Minderjährigen den uneingeschränkten Zugang zu ihren Diensten. 91 Prozent der kanadischen Schüler von der Junior High School bis zur High School nutzen täglich soziale Medien, ein Drittel von ihnen schätzungsweise fünf Stunden oder mehr pro Tag.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  9. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  10. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  11. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  14. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  15. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz