Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  4. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. Was auch immer Synodalität sein soll
  14. Papst ernennt Petersdom Nachfolger von Kardinal Gambetti
  15. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand

Kanada: Schulen verklagen TikTok & Co. wegen Suchtgefahr

7. Juni 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Soziale Medien wirken sich negativ aufs Lernen aus und führen zu Verhaltensauffälligkeiten, beklagen Schulvertreter und Lehrer.


Ottawa (kath.net / pk) Eine Reihe von Schulen in Kanada hat erstmals eine Sammelklage gegen Social-Media-Plattformen eingereicht. Das meldet Aleteia. Soziale Medien wie Meta, TikTok und Snapchat machten süchtig, lautet der Vorwurf. Das wirke sich negativ auf die Lernfähigkeit der Kinder aus und führe auch zur Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Problemen.

Die Klage wurde vom Ottawa Catholic School Board (OCSB) eingereicht, es schlossen sich allerdings bereits fast ein Dutzend weitere Schulen an, meldete CTV News Ottawa. Das Ergebnis könnte einen wichtigen Präzedenzfall für ähnliche Klagen in ganz Kanada schaffen.


Der Vorwurf der Schulvertreter lautet, es brauche „massive Ressourcen“, um den Schaden zu bekämpfen, den die „süchtig machenden Eigenschaften“ der sozialen Medien bei ihren Schülern angerichtet hätten. Die Schulen fordern 4,5 Milliarden kanadische Dollar als Entschädigung.

In einer Pressemitteilung der Kanzlei Neinstein LLP, die die Schulen vertritt, wird festgehalten, die Plattformen der sozialen Medien seien so konzipiert, dass eine Abhängigkeit entstehe. Dies beeinflusse die Art und Weise, wie Kinder denken, sich verhalten und lernen, negativ. Die Pädagogen seien alleine gelassen mit den Folgen, was zu massiven Störungen im Unterricht führe.

OCSB-Bildungsdirektor Thomas D'Amico erklärte, Lehrer müssten den Schülern „das Rüstzeug für die Zukunft“ mitgeben. „Wir sind uns jedoch darüber im Klaren, dass Produkte aus den sozialen Medien die Konzentration unserer Schüler beeinträchtigen und die Entwicklung globaler Schlüsselkompetenzen behindern können. Deshalb setzen wir uns für eine sicherere Social-Media-Umgebung für unsere Schüler ein.“

Viele Social-Media-Unternehmen gestatten Minderjährigen den uneingeschränkten Zugang zu ihren Diensten. 91 Prozent der kanadischen Schüler von der Junior High School bis zur High School nutzen täglich soziale Medien, ein Drittel von ihnen schätzungsweise fünf Stunden oder mehr pro Tag.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Überraschung im Vatikan - Kardinal Tagle ist neuer Dekan des Kardinalskollegiums
  3. Erzbischof Randazzo: Synodalität kein Grund, Elemente der kirchlichen Tradition zu verwerfen
  4. Der „Hirt des Hermas“: Als ein frühchristliches Erbauungsbuch hoch im Kurs stand
  5. 'Tatsächlich Gott'
  6. Wir können NICHT schweigen!
  7. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  8. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  9. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  10. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  11. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  12. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  13. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  14. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  15. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz