Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  2. Nicht mehr ernst zu nehmen
  3. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  6. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  11. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  12. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  13. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  14. Jerusalemer Patriarch will zwischen Putin und Selenskyj vermitteln
  15. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

Kanada: Schulen verklagen TikTok & Co. wegen Suchtgefahr

7. Juni 2024 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Soziale Medien wirken sich negativ aufs Lernen aus und führen zu Verhaltensauffälligkeiten, beklagen Schulvertreter und Lehrer.


Ottawa (kath.net / pk) Eine Reihe von Schulen in Kanada hat erstmals eine Sammelklage gegen Social-Media-Plattformen eingereicht. Das meldet Aleteia. Soziale Medien wie Meta, TikTok und Snapchat machten süchtig, lautet der Vorwurf. Das wirke sich negativ auf die Lernfähigkeit der Kinder aus und führe auch zur Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Problemen.

Die Klage wurde vom Ottawa Catholic School Board (OCSB) eingereicht, es schlossen sich allerdings bereits fast ein Dutzend weitere Schulen an, meldete CTV News Ottawa. Das Ergebnis könnte einen wichtigen Präzedenzfall für ähnliche Klagen in ganz Kanada schaffen.


Der Vorwurf der Schulvertreter lautet, es brauche „massive Ressourcen“, um den Schaden zu bekämpfen, den die „süchtig machenden Eigenschaften“ der sozialen Medien bei ihren Schülern angerichtet hätten. Die Schulen fordern 4,5 Milliarden kanadische Dollar als Entschädigung.

In einer Pressemitteilung der Kanzlei Neinstein LLP, die die Schulen vertritt, wird festgehalten, die Plattformen der sozialen Medien seien so konzipiert, dass eine Abhängigkeit entstehe. Dies beeinflusse die Art und Weise, wie Kinder denken, sich verhalten und lernen, negativ. Die Pädagogen seien alleine gelassen mit den Folgen, was zu massiven Störungen im Unterricht führe.

OCSB-Bildungsdirektor Thomas D'Amico erklärte, Lehrer müssten den Schülern „das Rüstzeug für die Zukunft“ mitgeben. „Wir sind uns jedoch darüber im Klaren, dass Produkte aus den sozialen Medien die Konzentration unserer Schüler beeinträchtigen und die Entwicklung globaler Schlüsselkompetenzen behindern können. Deshalb setzen wir uns für eine sicherere Social-Media-Umgebung für unsere Schüler ein.“

Viele Social-Media-Unternehmen gestatten Minderjährigen den uneingeschränkten Zugang zu ihren Diensten. 91 Prozent der kanadischen Schüler von der Junior High School bis zur High School nutzen täglich soziale Medien, ein Drittel von ihnen schätzungsweise fünf Stunden oder mehr pro Tag.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Papst würdigt Norwegens König Harald für "hingebungsvollen Dienst"
  4. Kirche im isländischen Selfoss wird im September eingeweiht
  5. „Hinter mir her!“ – Der Weg führt ins Leben
  6. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  7. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  8. Norwegische kath. Bischöfe bitten Papst Leo XIV. um ein Jubiläumsjahr für Norwegen (2030–2031)
  9. Synodalität aus der Tradition - Teil 2
  10. Trump, Vance und Rubio erhalten vom Papst signierte Baseballs
  11. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  12. Mit Sneakers und Baseballkappe: Leo XIV. wird zum Mode-Papst
  13. Papst versichert Sturzflut-Opfern in Nepal seine Nähe
  14. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  15. Mit Erlaubnis des Kardinals: Benediktiner betet als Einsiedler für Skandinavien

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz