Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  2. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  8. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  11. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  12. „Wir werden erwartet“
  13. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  14. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  15. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus

Papst verteidigt vor Muslimen Recht auf Religionsfreiheit

27. Juni 2024 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kirchenoberhaupt betont bei Begegnung im Vatikan zudem: "Aufrichtiger und respektvoller Dialog zwischen Christen und Muslimen ist eine Pflicht"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat in einer Ansprache an Muslime die Gewissens- und Religionsfreiheit verteidigt. Jeder Mensch müsse seine religiösen Entscheidungen völlig frei treffen können, sagte er am Mittwoch im Vatikan vor einer Gruppe von Muslimen aus dem italienischen Bologna. Darüber hinaus müsse sich jeder Gläubige frei fühlen, die eigene Religion anderen Menschen vorzuschlagen, ohne sie ihnen aufzudrängen, unterstrich der Papst.

Ausdrücklich wandte er sich gegen jede Form von Proselytismus, also von Versuchen, Gläubige anderer Religionen abzuwerben, ob unter Druck und Drohungen oder mit finanziellen oder beruflichen Gefälligkeiten. Ferner dürften Ehen zwischen Menschen verschiedener Religionen keine Gelegenheit sein, den Ehepartner zum Übertritt zu seiner eigenen Religion zu bringen, betonte Franziskus.


Gerade in der heutigen Welt sei das Zeugnis der Brüderlichkeit von Christen, Juden und Muslimen, die alle "den Einen Gott verehren und Abraham, wenn auch auf unterschiedliche Weise, als Vater im Glauben bezeichnen", besonders wertvoll und unverzichtbar, sagte der Papst. "Insbesondere der aufrichtige und respektvolle Dialog zwischen Christen und Muslimen ist eine Pflicht für uns, die wir dem Willen Gottes gehorchen wollen."

Es gelte, einander zu lieben, zu helfen und sich mit Demut und Geduld zu einigen, wenn Schwierigkeiten oder Missverständnisse auftreten, sagte Franziskus. "Dieser Dialog erfordert eine wirksame Anerkennung der Würde und Rechte jedes Menschen", unterstrich das Kirchenoberhaupt.

"Im gegenseitigen Respekt"

Seine Gäste aus Bologna ermutigte er, in ihrer Umgebung gute Beziehungen zur katholischen Kirche, zum Bischof, dem Klerus und den Gläubigen zu pflegen, "in gegenseitigem Respekt und Freundschaft". Gerade derzeit brauche es Gläubige, die sich für den Aufbau und die Wahrung des sozialen Friedens und des Weltfriedens einsetzen.

Bologna gilt als eine der Hochburgen des Islams in Italien. Bereits 2017 wurden dort und in der gesamten Region Emilia Romagna rund 120 muslimische Gebetsstätten gezählt. Seit 2018 gibt es in der traditionell mehrheitlich links wählenden Universitätsstadt Streit um den möglichen Bau einer großen Moschee, die viele kleine Hinterhofmoscheen ablösen würde. Unter anderem die Partei Lega Nord (heute: Lega) demonstrierte dagegen. Von Italiens Metropolen hat bislang nur die Hauptstadt Rom eine große Zentralmoschee, sie wurde bereits 1995 erbaut.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto der Begegnung (c) Vatican Media


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 novara 29. Juni 2024 
 

Der Islam ....

...fordert Ungläubige, also Christen und Juden zu verfolgen und zu töten!
Man sollte diesem Papst Nachhilfe geben!


1
 
 elmar69 28. Juni 2024 
 

Gleicher Gott?

Das wesentliche Argument für die Annahme dürfte sein, dass es nur einen gibt und es deshalb der gleiche (einzige) sein muss.

Wenn man allerdings davon ausgeht, dass beide Offenbarungen echt sind, hätte Gott da wohl eine nach menschlichen Vorstellungen etwas merkwürdige Geisteshaltung: Er offenbar sich den Christen erheblich anders als den Muslimen.

Man wird die andere Möglichkeit in Betracht ziehen müssen: Es kann zwar kein anderer Gott sein, die Offenbarung kann aber auch falsch sein. Mohammed dachte zuerst, dass er mit dem Teufel zu tun hat und hat die Meinung dann geändert. Vielleicht lag er ja doch am Anfang richtig.


1
 
 lakota 28. Juni 2024 
 

@kleingläubiger

Mir fällt da ein Argument ein, das ich mal gelesen habe.

Der Gott der Christen hat einen Sohn -
der Gott der Muslime nicht....also kann es nicht der gleiche Gott sein.


2
 
 kleingläubiger 27. Juni 2024 
 

Der Gott des Islams kann nicht der selbe Gott sein, wie der der katholischen Kirche! Unzählige Heilige haben ihn bekämpft. Unsere Vorfahren hätten sich viel Mühe und Sterben ersparen können, hätte denen damals jemand (gar kein Papst!) gesagt, es sei der selbe Gott. Dann müsste ein Katholik sich gar dem Islam anschließen?


1
 
 Bruder Konrad 27. Juni 2024 
 

Illusionen

Im Islam hat der Mensch nur das Recht –und die Pflicht-, sich Allahs Willen –wie er in den heiligen Büchern zum Ausdruck kommt- zu unterwerfen.
Alles was dem entgegensteht ist null und nichtig.

Es treten nicht nur „ Schwierigkeiten oder Missverständnisse“ auf, über die sich „mit Demut und Geduld zu einigen“ Papst Franziskus die Anhänger des Islam und Christen aufruft.

Bereits das Fundament eines ausschließlich von christlicher Seite immer wieder beschworenen vermeintlichen gemeinsamen Gottesbildes von Islam und Christentum erweist sich als untaugliches Wunschdenken.

Realismus ist gefragt. Und nicht Irreführung.


4
 
 golden 27. Juni 2024 
 

Dialog= Wunschdenken der Relativisten

Ich achte G.E. Lessing,der eine "erziehung des Menschengeschlechts" zu guter Moral gepredigt hat und Gott für unerkennbar hielt.-Von Kirchenleitern erwarte ich wenigstens Kenntnis der eigenem Religion.Nur durch Christus im Glauben erreichen wir Rettung und kommen zu Gott.Für religöses Tingeltangel kein Platz.


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Wir werden erwartet“
  3. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  4. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um
  5. Papst dankt Mercedes für "100 Jahre Papamobil"
  6. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  7. Vatikan warnt vor ‚Extremismus‘ und ‚Spaltung‘ durch Knien beim Kommunionempfang
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. „Die ‚Irish Times‘ hat den 3293. Artikel von jemandem veröffentlicht, der nicht mehr zur Messe geht“
  10. Ulf Poschardt warnt vor Islamismus: Erst sind die Synagogen dran, dann die Christen
  11. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  12. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  13. Papst Leo beantragte Briefwahl-Unterlagen für die Midterms - Papst hat tatsächlich gewählt!
  14. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  15. Drei Stunden im Fegefeuer

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz