Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Jeder zweite Deutsche wünscht sich ein Leben nach dem Tod
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  13. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  14. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  15. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!

Die drei schlechtesten Gründe um zu heiraten

31. August 2024 in Spirituelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Es gebe drei schlechte, aber trotzdem häufige Ursachen, warum Menschen sich zu einer Heirat entschließen. Sie können uns auch Aufschluss über den Sinn der Ehe geben.


Spring (kath.net/jg)
Als Priester werde er oft mit Fragen über Beziehungen und die Ehe konfrontiert. Was ist der Sinn der Ehe sei und woran kann man einen möglichen Ehepartner erkennen?

Der texanische Priester David Michael Moses nähert sich diesen Fragen über drei schreckliche, aber nichtsdestoweniger allzu häufige Ursachen, warum Menschen sich zu einer Heirat entschließen.

1) „Wir sind lange Zeit zusammen“

Es sei vernünftig, wenn Paare eine gewisse Zeit zusammen seien, aber wenn man länger zusammen ist, werden die zukünftigen Probleme dadurch nicht einfacher, stellt Moses fest.

Er bringt das Beispiel einer jungen Frau, die sich Sorgen machte, weil ihr Freund ihre religiösen Überzeugungen nicht teilte. Sie wollte die Beziehung aber auch nicht beenden, weil sie schon einige Jahre zusammen waren.


Er fragte sie, ob ihr Freund jemand sei, mit dem sie sich eine Beziehung vorstellen könnte, wenn sie ihn gerade erst kennen gelernt hätte. Ihre Antwort war: „Nicht wirklich. Ich würde nur mit jemand eine Beziehung eingehen, der einen starken Glauben hat.“ Er sagte darauf: „Du würdest keine Beziehung mit ihm eingehen, aber Du könntest am Ende seine Frau werden? Das heißt, Du hast höhere Ansprüche an einen Freund als an einen Ehemann.“

Der Grund warum viele Paare lange zusammen sind liege darin, dass sie es vermeiden, über die wichtigen Dinge zu sprechen, nämlich Gott, Ehe, Kinder, die (gemeinsame) Zukunft.

Als Antwort höre er dann oft: „Oh, aber wir haben so viel in die Beziehung investiert und wollen nicht mit jemand anderem neu beginnen.“ Das sei ungefähr so, als ob man einen lebenslangen Kredit für ein Auto aufnehme, das man nicht wirklich wolle, nur weil man es schon lange gefahren sei. Nur weil man Geld dafür ausgegeben habe, sei man nicht verpflichtet, den Rest seines Geldes auch dafür auszugeben. Erst der Hochzeitstag sei der Tag, an dem man das Eheversprechen ablege. Bis dahin sei man nicht gebunden.

2) „Er oder sie ist superattraktiv“

Es sei großartige, wenn Eheleute so über ihre Ehepartner empfinden. Aber es gebe andere Dinge, die wichtiger seien. Man sollte sich folgende Fragen stellen: Wird er oder sie ein guter Vater oder eine gute Mutter sein, macht er oder sie mich zu einem besseren Menschen, will er oder sie das Beste für mich? Das entspreche den Zielen der Ehe: Zeugung und Erziehung der Kinder und gegenseitige Vervollkommnung und Unterstützung der Eheleute.

3) „Er oder sie verdient sehr viel Geld“

Geld sei für die Versorgung einer Familie wichtig und er rate insbesondere Frauen, niemanden zu heiraten, der nicht bereit sei zu arbeiten und für die Familie zu sorgen. Es habe aber einen Grund, warum die Kirche die Formulierung „in guten und in bösen Tagen“ in das Eheversprechen aufgenommen habe.

Wenn das Geld der Hauptgrund dafür sei jemanden zu heiraten gebe es wenig Gründe verheiratet zu bleiben, wenn das Geld weg sei, gibt Moses zu bedenken.

Abschließend sagt Moses mit Augenzwinkern: „Wenn Du sieben Jahre mit jemandem zusammen bist, der superattraktiv ist, Millionen verdient, ein paar Kinder haben will und sie so erziehen will, dass sie Gott kennen und Dir dabei helfen will, heiliger zu werden, würde ich diesem Menschen raten, mit Dir Schluss zu machen, weil Du ihn noch nicht geheiratet hast.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ehe

  1. US-Studie zeigt: Verheiratete junge Erwachsene sind glücklicher als unverheiratete
  2. Afrikas Bischöfe erklären Umgang mit Polygamie
  3. Neuer Hit: „Für dich gehe ich das volle Risiko ein“
  4. „Georgia Märtyrer“-Seligsprechung am 1. Oktober – Sie verteidigten die Ehe gegen die Polygamie
  5. „Warum erlaubt die katholische Kirche keine Hochzeiten im Garten?“
  6. Wegweisend! - COMECE unterstützt Polen gegen EU-Druck zur Anerkennung sogenannter „Homo-Ehen“!
  7. Papst: Ehe unauflöslich, doch bei Annullierung barmherzig sein
  8. Vatikan kündigt bevorstehende Veröffentlichung eines Dokuments zu Monogamie an
  9. Evangelische Landeskirche in Württemberg: Gleichgeschlechtliche „Ehe“ verfehlt Zweidrittelmehrheit
  10. „Menschliches Leben ist Geschenk und muss mit Respekt, Fürsorge und Dankbarkeit angenommen werden“







Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Vatikan stoppt Seligsprechungsverfahren für argentinischen Bischof Jorge Novak
  11. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  12. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  15. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz