Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  9. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  10. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  11. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  12. Wir machen da was mit Medien
  13. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  14. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  15. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier

Viel Freude, Mut und Glauben in diesem Sommer!

12. Juli 2024 in Kommentar, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Endlich Sommerferien - BeneDicta am Freitag - Von Linda Noé


Linz (kath.net)

Endlich Sommerferien. Die letzten Schulwochen waren für die ganze Familie ganz schön herausfordernd mit den vielen Terminen. Und dann kam der Schluss doch wieder recht plötzlich: für mich der Abschied von der halben Klasse, für unseren Sohn der Abschied von der Volksschule, und auch eine der beiden Töchter bekommt eine ganz neue Klasse „zusammengewürfelt“ im Herbst. Wie man Abschied nimmt, ist wichtig, was noch gesagt werden muss, was die Kinder mitnehmen sollen. Auch als geistliche Wahrheit ist uns das als Gläubige bewusst- einer meiner ersten Einkehrtage, die ich als neue Gläubige miterlebt habe, hatte die letzten Worte Jesu am Kreuz zum Thema. Auch in meiner katholischen Identität wurde ich damals bestärkt, aus der evangelischen Kirche kommend: „Siehe, deine Mutter“.

Jesus wusste, dass der Aufbau Seiner Kirche von nun an den Aposteln und Jüngern unter Inspiration des Heiligen Geistes aufgetragen sein würde, und dass sie selbstverständlich dabei bedrängt werden würden- es ging schließlich um alles. Der Herr sagt in Johannes 16,1: "Das (alles Vorangegangene in Johannes 14, 15 und 16) habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt.“ Jesus sagte dies zu seinen Jüngern in der Nacht vor seiner Kreuzigung. In Johannes 13:32-33 zeigt Jesus, dass er alles wusste, was über ihn kommen würde. Er wusste auch um alles, was seine Jünger erleiden würden. Er sprach zu ihnen, um ihnen vor der schwierigsten Zeit, die sie je in ihrem Leben erlebt hatten, Anweisungen in letzter Minute zu geben. Auch wir, jeder von uns, erlebt Krisen und auch Anfechtungen des Glaubens in seinem Leben. Davor die Augen zu verschließen, ist kurzsichtig, und doch verdrängen wir diese Tatsache gern, wenn es uns gerade gut geht.


In Johannes 14,1 sagt Jesus: "Euer Herz lasse sich nicht verwirren. Glaubt an Gott und glaubt an mich! Das ist so einfach, dass man es übersehen kann. Aber es gehört zu den letzten Worten Jesu an seine Jünger und ist daher von besonderer Wichtigkeit. Das Erste, was wir also tun müssen, wenn wir in Bedrängnis kommen, ist, die Entscheidung zu treffen, dass wir unser Herz nicht beunruhigen lassen wollen. Wir selbst lassen unser Herz nicht beunruhigen. Gott hat uns die Wahl gelassen und uns Macht über unser Herz gegeben. Wir glauben immer wieder, dass wir in einer bestimmten Situation gar nicht anders können, als deprimiert und entmutigt zu sein. Aber dies ist ein Gebot wie jedes andere Gebot im Wort Gottes - so wie "du sollst nicht ehebrechen, du sollst nicht stehlen und du sollst nicht töten". Es ist ein direktes Gebot des Herrn, unser Herz nicht beunruhigen zu lassen.

Nehmen wir zum Beispiel wieder die zu Beginn angesprochenen Schulkinder. Wir geben ihnen bestimmte Aufgaben und sie tun sie. Es ist dabei nicht wichtig, ob sie Lust dazu haben oder nicht. Es gibt Dinge, die man einfach tun muss, wir wachsen als Menschen in unserer Verantwortung. Das bringen wir unseren Kindern bei. Was unsere Arbeit angeht, haben wir auch diese Einstellung übernommen - wir müssen aufstehen und zur Arbeit gehen. Auch andere Schritte tun wir, ganz davon unabhängig, ob wir uns dabei gut fühlen - Steuern zahlen, das Gesetz befolgen, unsere Rechnungen bezahlen usw. In unserer Beziehung zu Gott jedoch (und auch oft zu den Menschen) hängen wir an unseren Emotionen als primäre Motivation. Wir sollen unsere Gefühle nicht ignorieren, und sie können uns sehr Wichtiges zeigen, aber alle großen Heiligen haben darin übereingestimmt, dass sie nicht von ihren Gefühlen geleitet wurden, sondern vom Geist Gottes. Diese Gratwanderung, nicht unsere Gefühle zu unterdrücken, aber uns auch nicht von ihnen beherrschen zu lassen, gelingt, so glaube ich, ausschließlich mit Hilfe des Heiligen Geistes. Anders wird man immer gefährdet sein, auf der einen oder anderen Seite des Pferdes herunterzufallen. Es geht übernatürlich, oder gar nicht. Entweder wir gehen mit Jesus über das Wasser, oder wir schauen auf uns selbst und gehen unter. Dazu braucht es Glauben. Glauben, dass das Christentum mehr ist als gute ethische und kulturelle Grundlagen, Gebote und Richtlinien. Es braucht den Glauben an das Übernatürliche, daran, dass wir tun können, was menschlich gesehen unmöglich ist. In vielerlei Hinsicht. Dieser Glaube sollte selbstverständlich sein, ist er aber nicht. In unserer westlichen Denkweise sind wir gewohnt alles selbst zu machen, und gut zu machen. Selbst Kirche ohne viel Behelligung durch Gott und den Heiligen Geist scheint möglich zu sein.

Gott gab uns das Gebot, unser Herz nicht entmutigen zu lassen, es nicht zu beunruhigen. Es wäre ungerecht, wenn er uns etwas befehlen würde, wozu wir nicht fähig sind in Ihm. In Deuteronomium 28,47 sagt der Herr, dass er Gericht über die Kinder Israels bringen würde, "Weil du dem Herrn, deinem Gott, nicht gedient hast aus Freude und Dankbarkeit dafür, dass alles in Fülle da war.“ Er machte sie für ihre Gefühle verantwortlich.

In Johannes 16,33 sagte Jesus: "Dies habe ich zu euch gesagt, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.“

Unterstützen wir uns dabei in dieser Sommerzeit. Viel Freude, Mut und Glauben in diesem Sommer!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

BeneDicta

  1. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  2. Technisch brillant, geistig obdachlos
  3. Beschließen ohne zu entscheiden?
  4. Die große Täuschung
  5. Hoffnung schlägt Optimismus
  6. Kirche zwischen Riss und Rückbindung
  7. Freu dich, Gott liebt dich
  8. 'Sommer ist, was in deinem Kopf passiert'
  9. Denn der Glaube ist kein Leistungssport
  10. Das Glück dieser Welt kauft man nicht mit Geld







Top-15

meist-gelesen

  1. „Der Kurierfahrer steuerte die falsche Tür an und landete versehentlich in der Kathedrale“
  2. Fatima-Tag in Berlin
  3. Lucky Luke wird in Jubiläums-Comic zum Heiligen
  4. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  5. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  6. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  7. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  8. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  9. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  10. Im Licht der Liebe
  11. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  12. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  13. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  14. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  15. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz