Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Schisma auf leisen Sohlen
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

„Auch jemand, der anderer Meinung ist als ich, ist nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen“

17. Juli 2024 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Bischofskonferenzvorsitzender EB Broglio betont nach Attentat auf Trump: „Sogar unser Engagement für das menschliche Leben basiert auf der Vorstellung, dass der Mensch vom Moment der Empfängnis bis zum Moment des Todes unseren Respekt verdient.“


Washington DC (kath.net/pl) „Ich denke, wir alle können uns an die Würde des Menschen erinnern und sie fördern. Und uns immer vor Augen halten, dass jemand, auch wenn er anderer Meinung ist als ich, dennoch nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen ist. Und deshalb muss ich diese Würde anerkennen und respektieren.“ Darauf macht der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz (USCCB), Timothy P. Broglio, Erzbischof des US-amerikanischen Militärordinariates, im Interview mit der englischsprachigen Ausgabe von „Vatican News“ aufmerksam. Das Interview unter dem Titel „Präsident der US-Bischöfe spricht über Möglichkeiten, nach dem Angriff auf Trump die Spaltungen zu überwinden“ und geht von dem nur äußerst knapp missglückten Attentat auf den Expräsidenten und aktuellen republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump aus. „Ich denke, wenn unsere Gesellschaft – und ich beschränke mich hier auf die Gesellschaft in den Vereinigten Staaten –“, sich der Menschenwürde auch dessen der anderer Meinung ist, „stärker bewusst wäre, könnten wir als vernünftige Menschen unsere Probleme und Meinungsverschiedenheiten diskutieren und vielleicht zu Lösungen kommen. Aber es ist tragisch, dass der politische Diskurs in diesem Land einen Punkt erreicht hat, an dem die Leute sich nur noch anschreien und es keinen Raum gibt, einander zuzuhören. Und ich denke, Papst Franziskus hat uns ständig aufgefordert, diese grundlegende Menschenwürde anzuerkennen und sie auf jede erdenkliche Weise zu respektieren.“


Er sehe es die Aufgaben der US-Bischöfe an, dass „Nun, ich denke, wir alle in je unserer Diözese sicherlich die Bedeutung des Dialogs und des Respekts für den anderen fördern können. Sogar unser Engagement für das menschliche Leben basiert auf der Vorstellung, dass der Mensch vom Moment der Empfängnis bis zum Moment des Todes unseren Respekt verdient. Ich denke, wir müssen darin beständig bleiben. Eines der Dinge, die wir am Mittwoch beginnen werden, ist der Eucharistische Kongress. Und ich denke, das wird eine großartige Gelegenheit für uns, Dialog und Versöhnung zu fördern. Und uns auch daran zu erinnern, dass wir in Jesus Christus unsere Erlösung und auch einen Weg nach vorne finden. In der Person Christi finden wir natürlich einen Verhaltenskodex, und ich glaube, je mehr wir tun, um diesen zu fördern, desto besser wird es unserer Gesellschaft gehen. Wir können nicht alles alleine schaffen, aber wir können sicherlich eine Grundlage schaffen und diejenigen, für die wir verantwortlich sind, dazu auffordern, diese Würde und diesen Dialog zu fördern.“

Archivfoto Erzbischof Broglio (c) USCCB

Broglio schloss: „Dieses tragische Ereignis“ des Attentats auf Trump sei „für uns alle ein Aufruf zum Handeln, unseren Diskurs zu überdenken und auf dem Weg des Friedens und der Versöhnung voranzuschreiten. Außerdem müssen wir die bestehenden politischen Differenzen ehrlich einschätzen und gemeinsam nach Lösungen suchen.“

Link zum „Vatican News“/Englisch-Interview in voller Länge: US Bishops' President discusses rising above divisions after Trump attack


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 17. Juli 2024 

Was mich besonders freute ist,

dass hier wie Jesus Christus - ich nehme an bewusst - erwähnt wird. Wo nämlich immer nur von Jesus die Rede ist, da ist die Gefhr gross, dass die menschliche Person unseres Herrn und Erlösers so stark in den Vordergrund gerück wird, dass seine ganze Grösse und Herrlichkeit als wahrer Gott "vergessen" geht.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  15. Schisma auf leisen Sohlen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz