Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  7. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  10. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  11. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  12. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  13. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  14. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  15. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘

„Keine menschliche, sondern göttliche Idee: Ehe zwischen Mann und Frau und ihre Unauflöslichkeit“

21. August 2024 in Familie, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ideologische Manipulationen von Gottes Plan und der menschlichen Natur werden daran nichts ändern“, betont Pfr. Chyła auf Website „Opoka“ der Polnischen Bischofskonferenz.


Warschau (kath.net) „Die Versuchung, zu manipulieren, was Gott geplant, geschaffen und uns gegeben hat, endete nicht den Zeiten der Bibel, sondern nimmt immer wieder neue Formen an. Doch die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau und die Unauflöslichkeit ihrer Verbindung ist keine menschliche, sondern eine göttliche Idee. Ideologische Manipulationen von Gottes Plan und der menschlichen Natur werden daran nichts ändern.“ Das erläutert Janusz Chyła, Pfarrer von Chojnice (Bistum Pelplin) in Nordpolen, auf dem katholischen Portal „Opoka“ in seinem Impuls zu den Tageslesungen des vergangenen Freitags. „Opoka“ wird von einer Stiftung der Polnischen Bischofskonferenz (KEP) finanziert und geleitet und vertritt im Gegensatz zu manchen offiziellen Kirchenseiten im deutschsprachigen Raum tatsächlich lehramtstreue Positionen.


Der Priester führt weiter aus: „Ehe und Zölibat haben einen gemeinsamen Ursprung und ein gemeinsames Ziel: die Liebe. Der in beiden Fällen mögliche Egoismus leugnet das Wesen dieser Berufungen. Der französische Schriftsteller André Frossard stellte in einem Interview mit Johannes Paul II. die Frage, ob ein Priester ein Mensch sei, der allein lebe, damit andere nicht einsam seien. Dem Papst gefiel diese Sicht des Zölibats.“

Chyła zitiert auch Papst Johannes Paul II. Dieser „schrieb im ‚Römischen Triptychon‘: ‚Die Liebe hat mir alles erklärt, die Liebe hat alles gelöst – deshalb liebe ich diese Liebe, wo immer sie auch sein mag.‘ Liebe hat eine Quelle und ein Ziel, aber je nach Berufung viele Möglichkeiten der Umsetzung. Bei Ehepartnern, die mit der Gnade der Elternschaft begabt sind, gibt es unterschiedliche Bereiche und Formen der Verantwortung, wieder andere bei Priestern, Nonnen und anderen Menschen. Sie alle eint die Sorge um die Menschen, die Gott auf den Weg unseres Lebens stellt.“

Archivfoto Pfr. Chyła (c)  Janusz Chyła/Mit freundlicher Erlaubnis


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  3. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  6. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  7. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  8. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  9. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  10. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  11. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  12. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  13. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz