Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  5. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  6. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  7. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  8. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  9. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  10. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  11. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  12. Ein Moment zum Schämen
  13. „Klimaschützer“ fliegen am häufigsten
  14. Ein Akt der Demut?
  15. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt

Verfahren gegen Nius-Chefredakteur eingestellt

17. August 2024 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Julian Reichelt hatte ein Symbol des Islamismus bei einem deutschen Fußballnationalspieler kritisiert.


Berlin (kath.net) Die Staatsanwaltschaft Berlin hat das strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen „Nius“-Chefredakteur Julian Reichelt eingestellt. Das berichtet die FAZ. Reichelt hatte auf X ein Foto des Nationalspielers Antonio Rüdiger gepostet, das diesen mit erhobenem rechten Zeigefinger zeigt; er deutete dies als Erkennungszeichen des Islamismus.

Daraufhin erstattete Rüdiger Strafanzeige bzw. der DFB eine Anzeige gegen Reichelt. Diesem wurde vorgeworfen, Volksverhetzung und Beleidigung zu verbreiten. Reichelts Anwältin argumentierte, dass die von Rüdiger verwendete Geste spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als islamistischer Gruß verwendet und verstanden werde; auch das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) warnen vor der Geste. Der Bundesgerichtshof habe den erhobenen rechten Zeigefinger als „typische IS-Symbolik“ bezeichnet.


„Die Vorwürfe gegen Julian Reichelt waren von Beginn an völlig haltlos und indiskutabel“, erklärte seine Anwältin laut FAZ-Bericht zur Einstellung des Verfahrens. „Die Äußerungen meines Mandanten waren eindeutig von seiner Meinungsfreiheit als Journalist gedeckt. Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft ist richtig und wichtig, weil sie eben diese Meinungsfreiheit als essentielles Grundrecht in unserem Rechtsstaat schützt und achtet.“

Foto: (c) ServusTV


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  5. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  6. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  7. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  8. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  9. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  10. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  11. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  12. Selektive Wahrheiten und die römische Geduld
  13. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  14. 'Der Papst sollte diese wöchentlichen Presse-Mehrkämpfe unterlassen'
  15. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz