Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  8. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  9. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  10. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  11. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  12. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  13. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  14. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

Hetze gegen friedliche Gebetsversammlungen am LKH Bregenz

26. August 2024 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Abtreibungslobbyisten wollen Menschen in Handschellen abführen, die still ein Gebet sprechen“ - Laut Landespolizei gab es keinen einzigen Fall von Belästigung, der von den Betern ausging - Pläne zur Einführung von Zensurzonen


Bregenz (kath.net/Jugend für das Leben) Seit der Einführung von vorgeburtlichen Kindstötungen durch Abtreibung im  Landeskrankenhaus (LKH) Bregenz im November 2023 finden in der Nähe genehmigte, friedliche Gebetsversammlungen statt. Gegen die ruhige Gebetsgruppe machen Politaktivisten lautstark mobil: Abtreibungslobbyisten fordern die Einschränkung der Versammlungs-, Religions- und Meinungsfreiheit durch eine Zensurzone.

Mehrmals wöchentlich beten Lebensschützer in ca. 50 Meter Entfernung vom LKH für betroffene Frauen, Kinder und das medizinische Personal. Der von der Landespolizei zugewiesene Platz im Maria-Stromberger-Weg wird weder vom Krankenhauspersonal noch von Patienten oder Besuchern benutzt, um ins Krankenhaus zu kommen und liegt abseits aller Zugangswege.


„Friedliches Gebet ist kein Verbrechen. Wer die Gruppe vor Ort in Augenschein nimmt, sieht freundliche Menschen, die ihr Recht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen, um für ihre Mitmenschen einzustehen. Extreme Abtreibungslobbyisten wollen Menschen in Handschellen abführen, die still ein Gebet sprechen. So weit darf es auf keinen Fall kommen,“ sagte Gabriela Huber, Vorsitzende der Lebensschutzorganisation Jugend für das Leben, die ebenfalls bei den Mahnwachen teilnimmt. Die Vorwürfe wiegen währenddessen schwer: Die Lebensschützer würden während des Gebets Schwangere anspucken und beschimpfen, ihnen blutige Embryonen ins Gesicht werfen und den Weg versperren – Falschaussagen und Verleumdungen, wie Huber festhält. Auch laut Landespolizei gibt es keinen einzigen Fall von Belästigung, der von den Betern ausging.

Zensurzonen für friedliche Meinungsbekundungen?

Die Kriminalisierung von Ehrenamtlichen im Lebenschutz ist Teil des Plans, „Abtreibung als Gesundheitsleistung“ zu etablieren. Im Nationalratswahlkampf scheint das für SPÖ, Grüne, Neos und KPÖ ein willkommenes Thema. Huber dazu: „Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, aber eine Abtreibung verletzt Mutter, Vater und Kind. Deswegen haben Abtreibungen in einem Krankenhaus gleich drei Mal nichts zu suchen – der umfassende Schutz des Lebens muss oberste Priorität haben. Alle Bürger haben das Recht auf Leben, das Recht auf Gesundheitsversorgung, geborene wie ungeborene.“

Zum Thema Bannmeile meint Huber: „Belästigung ist selbstverständlich bereits illegal. Niemand darf einen anderen Menschen bedrängen – die Gebetsversammlungen jedoch sind vollkommen friedlich. Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut, das Staat und Politik schützen müssen, anstatt Stimmung gegen friedliche Beter zu machen,“ so Huber abschließend.

Foto (c) Jugend für das Leben


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  3. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  4. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  5. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  6. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  7. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  8. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  9. "Derselbe Polarstern"
  10. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  11. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  12. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  13. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  14. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz