Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  4. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  5. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  6. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  7. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  8. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  9. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  10. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  11. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  12. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  13. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  14. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  15. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt

Hetze gegen friedliche Gebetsversammlungen am LKH Bregenz

26. August 2024 in Prolife, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Abtreibungslobbyisten wollen Menschen in Handschellen abführen, die still ein Gebet sprechen“ - Laut Landespolizei gab es keinen einzigen Fall von Belästigung, der von den Betern ausging - Pläne zur Einführung von Zensurzonen


Bregenz (kath.net/Jugend für das Leben) Seit der Einführung von vorgeburtlichen Kindstötungen durch Abtreibung im  Landeskrankenhaus (LKH) Bregenz im November 2023 finden in der Nähe genehmigte, friedliche Gebetsversammlungen statt. Gegen die ruhige Gebetsgruppe machen Politaktivisten lautstark mobil: Abtreibungslobbyisten fordern die Einschränkung der Versammlungs-, Religions- und Meinungsfreiheit durch eine Zensurzone.

Mehrmals wöchentlich beten Lebensschützer in ca. 50 Meter Entfernung vom LKH für betroffene Frauen, Kinder und das medizinische Personal. Der von der Landespolizei zugewiesene Platz im Maria-Stromberger-Weg wird weder vom Krankenhauspersonal noch von Patienten oder Besuchern benutzt, um ins Krankenhaus zu kommen und liegt abseits aller Zugangswege.


„Friedliches Gebet ist kein Verbrechen. Wer die Gruppe vor Ort in Augenschein nimmt, sieht freundliche Menschen, die ihr Recht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen, um für ihre Mitmenschen einzustehen. Extreme Abtreibungslobbyisten wollen Menschen in Handschellen abführen, die still ein Gebet sprechen. So weit darf es auf keinen Fall kommen,“ sagte Gabriela Huber, Vorsitzende der Lebensschutzorganisation Jugend für das Leben, die ebenfalls bei den Mahnwachen teilnimmt. Die Vorwürfe wiegen währenddessen schwer: Die Lebensschützer würden während des Gebets Schwangere anspucken und beschimpfen, ihnen blutige Embryonen ins Gesicht werfen und den Weg versperren – Falschaussagen und Verleumdungen, wie Huber festhält. Auch laut Landespolizei gibt es keinen einzigen Fall von Belästigung, der von den Betern ausging.

Zensurzonen für friedliche Meinungsbekundungen?

Die Kriminalisierung von Ehrenamtlichen im Lebenschutz ist Teil des Plans, „Abtreibung als Gesundheitsleistung“ zu etablieren. Im Nationalratswahlkampf scheint das für SPÖ, Grüne, Neos und KPÖ ein willkommenes Thema. Huber dazu: „Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, aber eine Abtreibung verletzt Mutter, Vater und Kind. Deswegen haben Abtreibungen in einem Krankenhaus gleich drei Mal nichts zu suchen – der umfassende Schutz des Lebens muss oberste Priorität haben. Alle Bürger haben das Recht auf Leben, das Recht auf Gesundheitsversorgung, geborene wie ungeborene.“

Zum Thema Bannmeile meint Huber: „Belästigung ist selbstverständlich bereits illegal. Niemand darf einen anderen Menschen bedrängen – die Gebetsversammlungen jedoch sind vollkommen friedlich. Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut, das Staat und Politik schützen müssen, anstatt Stimmung gegen friedliche Beter zu machen,“ so Huber abschließend.

Foto (c) Jugend für das Leben


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  4. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  5. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  6. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  7. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  8. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  9. Karoline Preisler: Islamismus ist die größte Gefahr für Deutschland
  10. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  11. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  12. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  13. Mullah-Gegnerin Masih Alinejad warnt vor Islamismus: „Allahu Akbar klingt für mich nach Hinrichtung“
  14. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  15. Erneut hochrangige Sprecher bei der Adoratio Altötting im Oktober 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz