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Hetze gegen friedliche Gebetsversammlungen am LKH Bregenz

26. August 2024 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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„Abtreibungslobbyisten wollen Menschen in Handschellen abführen, die still ein Gebet sprechen“ - Laut Landespolizei gab es keinen einzigen Fall von Belästigung, der von den Betern ausging - Pläne zur Einführung von Zensurzonen


Bregenz (kath.net/Jugend für das Leben) Seit der Einführung von vorgeburtlichen Kindstötungen durch Abtreibung im  Landeskrankenhaus (LKH) Bregenz im November 2023 finden in der Nähe genehmigte, friedliche Gebetsversammlungen statt. Gegen die ruhige Gebetsgruppe machen Politaktivisten lautstark mobil: Abtreibungslobbyisten fordern die Einschränkung der Versammlungs-, Religions- und Meinungsfreiheit durch eine Zensurzone.

Mehrmals wöchentlich beten Lebensschützer in ca. 50 Meter Entfernung vom LKH für betroffene Frauen, Kinder und das medizinische Personal. Der von der Landespolizei zugewiesene Platz im Maria-Stromberger-Weg wird weder vom Krankenhauspersonal noch von Patienten oder Besuchern benutzt, um ins Krankenhaus zu kommen und liegt abseits aller Zugangswege.


„Friedliches Gebet ist kein Verbrechen. Wer die Gruppe vor Ort in Augenschein nimmt, sieht freundliche Menschen, die ihr Recht auf Versammlungsfreiheit wahrnehmen, um für ihre Mitmenschen einzustehen. Extreme Abtreibungslobbyisten wollen Menschen in Handschellen abführen, die still ein Gebet sprechen. So weit darf es auf keinen Fall kommen,“ sagte Gabriela Huber, Vorsitzende der Lebensschutzorganisation Jugend für das Leben, die ebenfalls bei den Mahnwachen teilnimmt. Die Vorwürfe wiegen währenddessen schwer: Die Lebensschützer würden während des Gebets Schwangere anspucken und beschimpfen, ihnen blutige Embryonen ins Gesicht werfen und den Weg versperren – Falschaussagen und Verleumdungen, wie Huber festhält. Auch laut Landespolizei gibt es keinen einzigen Fall von Belästigung, der von den Betern ausging.

Zensurzonen für friedliche Meinungsbekundungen?

Die Kriminalisierung von Ehrenamtlichen im Lebenschutz ist Teil des Plans, „Abtreibung als Gesundheitsleistung“ zu etablieren. Im Nationalratswahlkampf scheint das für SPÖ, Grüne, Neos und KPÖ ein willkommenes Thema. Huber dazu: „Eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, aber eine Abtreibung verletzt Mutter, Vater und Kind. Deswegen haben Abtreibungen in einem Krankenhaus gleich drei Mal nichts zu suchen – der umfassende Schutz des Lebens muss oberste Priorität haben. Alle Bürger haben das Recht auf Leben, das Recht auf Gesundheitsversorgung, geborene wie ungeborene.“

Zum Thema Bannmeile meint Huber: „Belästigung ist selbstverständlich bereits illegal. Niemand darf einen anderen Menschen bedrängen – die Gebetsversammlungen jedoch sind vollkommen friedlich. Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut, das Staat und Politik schützen müssen, anstatt Stimmung gegen friedliche Beter zu machen,“ so Huber abschließend.

Foto (c) Jugend für das Leben


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