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Elon Musks Kampf gegen den braslianischen 'Lord Voldemort'

1. September 2024 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
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Elon Musk wehrt sich gegen Zensurversuche eines linken Richters in Brasilien. Der Richter lässt jetzt Twitter in Brasilien verbieten - Das könnte ein Eigentor für den Richter werden, denn Musk veröffentlicht jetzt dessen Korruptionsagenda


Brasília (kath.net/rn)
Brasilien befindet sich derzeit auf dem Weg in eine Diktatur, in der ein linker Höchstrichter, der selber als korrupt und als engster Freund vom linken Präsidenten Lula da Silva gilt, in einer Entscheidung bestimmt, dass X in Brasilien verboten werden muss. So werden Apple und Google aufgefordert, dies nicht mehr als Download anzubieten. Wer das Länderverbot" durch ein VPN umgeht, soll 8.000 Euro am Tag Strafe dafür zahlen. Das Parlament wurde hier nicht gefragt, die Entscheidung traf der umstrittene Höchstrichter Alexandre de Moraes, eine zwielichte Gestalt, die vermutlich in absehbarer Zukunft nach dem Abtreten von Lula selber wegen Korruption angeklagt werden könnte. Das Verbot wurde aus einem einzigen Grunde ausgesprochen: Twitter-Chef Elon Musk, der für Meinungsfreiheit eintritt, hatte sich geweigert, brasilianische Twitter-Accounts, die Kritik an Lula und Alexander geübt haben, zu sperren. Elon Musk bezeichntet de Moraes inzwischen als "Diktator Brasiliens", andere nennen ihn bereits "Lord Voldemort" im Anklang an Harry Potter. Damit steht das südamerikanische Land in eine Reihe mit jener Handvoll Staaten, die mit Demokratie wenig anfangen können: China, Iran, Turkmenistan, Nordkorea, Russland und Venezuela.

Besonders absurd: Selbst nach dem Verbot hat Lulas eigene Partei weiterhin auf Twitter Posts abgesetzt. Theoretisch müssten sie jetzt Strafe zahlen. Wie der Machtkampf mit der Meinungsfreiheit ausgeht, ist völlig ungewiss. Denn seit wenigen Stunden richten Millionen User jetzt sogar ihre VPNs auf Brasilien aus. Das ganze Urteil dürfte daher nicht durchsetzbar sein. Doch noch dramatischer wird es für Richter de Moraes. Elon Musk überlegt derzeit, dass er seine Starlinks-Satelliten über Brasilien so programmieren lässt, dass die Menschen dort gratis Twitter empfangen können. Musk selber hatte dem Land durch seine Satelliten massiv geholfen und 22.000 Schulen gratis Internet zur Verfügung gestellt. Musk gilt in Brasilien durchaus als beliebt. Und Musk selbst hat jetzt angekündigt, dass auf Twitter/X der Reihe nach die Korruptionsvorwürfe gegen den Richter veröffentlicht werden. Dazu hat er sogar einen eigenen Account eingerichtet.

Der katholische Journalist Alexander Kissler schrieb gestern auf X dazu: "Die Abschaltung von X/Twitter in Brasilien zeigt, wie erwartbar autoritär jener Hardcore-Sozialist Lula regiert, den Herr @Bundeskanzler den 'lieben Lula' nannte, als er ihn am 4.12.23 in Deutschland 'als Freund' begrüßte, mit dem er 'gut und freundschaftlich' zusammenarbeiten wolle. Und nun, Herr @Bundeskanzler." Der deutsche Wirtschaftsexperte: Dr. Rainer Zitelmann mahnt auf X: "Warum ist das kein Riesenthema in deutschen Medien? Brasilien schlittert in die Diktatur." Der bekannte "WELT"-Journalist Ulf Poschardt meint: "Despoten hassen X."

Die Menschenrechtsgruppe ADF International hat gestern eine dringende Petition an die Interamerikanische Menschenrechtskommission gerichtet, die gemäß der Amerikanischen Konvention für Brasilien zuständig ist. "Die Zensur durch das Oberste Bundesgericht und das Oberste Wahlgericht verstößt gegen internationales Recht", betont die Organisation. Auch in Brasilien selbst regt sich Widerstand gegen die Anordnung des Richters.


Doch auch außerhalb von Brasilien könnte es Druck geben. Republikanische US-Senatoren beobachten die Entwicklung ganz genau und sprechen bereits davon, dass es zu einer Kürzung von US-Hilfen gegenüber Brasilien kommen könnte. Die Biden-Harris-Administration, die nachweislich nach den jüngsten META-Facebook-Statements ein Problem mit der Meinungsfreiheit haben, schweigen zu dem Thema, ähnlich wie die EU.

 

 


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