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Polizeigewerkschaft : Polizei und Rettungskräfte allein im Kampf gegen ausufernde Gewalt

16. Oktober 2024 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG): „Die Statistik des Bundeskriminalamts ist ein jährlicher Bericht der Schande für unseren scheinbar völlig wehrlosen Staat, der nicht bereit ist, seine eigenen Beschäftigten wirksam zu schützen“


Berlin (kath.net/Deutsche Polizeigewerkschaft) Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) zeigt sich „nicht verwundert, aber zusehends entsetzt“ über die erneut drastisch gestiegenen Zahlen von Gewaltdelikten gegen Einsatzkräfte. Die Politik habe bislang nur halbherzig, inkonsequent und nur täterorientiert reagiert, die Einsatzkräfte fühlen sich zusehends allein gelassen.

In Berlin erklärte DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt:

„Wir haben eine Steigerung erwartet, trotzdem entsetzen rund acht Prozent mehr Gewaltdelikte gegen Polizei, hinter jeder Zahl stehen Menschen, die sich für diesen Staat einsetzen und buchstäblich ihren Kopf hinhalten, um Freiheit zu schützen und Sicherheit zu gewährleisten. Sie führen sich von der Politik im Stich gelassen, die zwar immer viel Erklärungen bereithält, wenn es um die Täter geht, aber wenig Empathie für die Opfer aufbringt. Die Statistik des Bundeskriminalamts ist ein jährlicher Bericht der Schande für unseren scheinbar völlig wehrlosen Staat, der nicht bereit ist, seine eigenen Beschäftigten wirksam zu schützen. Über den Vertrauensverlust der Politik bei der Bevölkerung darf sich niemand wundern.


Im Gegenteil, tagtäglich werden die Einsatzkräfte mit irgendwelchen dümmlichen Studien belästigt, die von so genannten Polizeiwissenschaftlern erstellt werden, die daraus mittlerweile ein lukratives Geschäftsmodell gemacht haben. Darin immer wieder die absurden Behauptungen vom strukturellen Rassismus, von Racial Profiling oder rechtswidriger Polizeigewalt, die unser Problem sei. Unser tatsächliches Problem in Deutschland sind gewaltbereite Schläger und Mörder, die sich hemmungslos auf die Einsatzkräfte stürzen, sie verletzen oder töten und im Anschluss immer wieder auf milde Justiz und Politik hoffen dürfen.

Wir brauchen moderne Technik, damit Gewalttätern die Tat nachgewiesen werden kann, damit sie auch verurteilt werden können und eine Justiz, die diese Leute auch für ein paar Jahre hinter Gitter schickt. Außerdem muss die Anwendung des Erwachsenenstrafrechts die Regel, nicht die Ausnahme sein, wenn Täter jünger als 21 Jahre alt sind und die Strafmündigkeitsgrenze muss runter auf 12 Jahre. Und mindestens genauso wichtig ist die zwingende Kombination von Strafverfahren und Ausweisungsbemühungen schon während der Anklage. Wer ohne deutsche Staatsbürgerschaft unter uns lebt und öffentlich Beschäftigte angreift und verletzt, muss wissen, dass er unser Land auf jeden Fall verlassen wird.“


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Lesermeinungen

 Richelius 18. Oktober 2024 
 

Leider sind viele Einheimische unter den Tätern. Der Respekt sinkt insgesamt. Selbst Rettungssanitäter werden als Vertreter von „Denen da oben“ angesehen und angegriffen.


0
 
 Versusdeum 17. Oktober 2024 
 

"Die (islamistische) Welt zu Gast bei Feunden"

Hat sich jemand mal gefragt, warum selbst Rettungsdienste immer öfter attackiert werden, etwa das rote Kreuz, die Johanniter oder die Malteser? Einfach mal das Logo auf dem Rettungswagen oder auf der Bekleidung ansehen (erstere) oder die Geschichtsschreibung zu Rate ziehen (v.a. Belagerung Maltas).


0
 
 Umkehrer 17. Oktober 2024 

der vorsätzlich herbeigeführte Verlust der Gewaltenteilung wirdd noch viele Auswirkungen haben. Es ist o gewollt.


1
 
 lakota 16. Oktober 2024 
 

Diesen Ausführungen

von Rainer Wendt kann man nur voll und ganz zustimmen!


1
 
 kleingläubiger 16. Oktober 2024 
 

Vor Jahrzehnten gab es einmal ein satirisches Lied von Georg Kreisler: „Schützen wir die Polizei“. Damals hätte sich niemand ausdenken können, dass dies einmal ernsthaft notwendig sein könnte. Nach vielen Gesetzesänderungen haben wir heute eine zahnlose Polizei, eine zahnlose Justiz und lasche Gesetze. Täterschutz geht vor Opferschutz.


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