Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  8. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Pro-Life-Aktivistin soll vor Gericht gestellt werden - USA üben scharfe Kritik an Großbritannien

Papst Franziskus versichert Ukrainern seine Solidarität

20. November 2024 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Botschaft an Apostolischen Nuntius anlässlich des 1.000. Tags des russischen Angriffskrieges mit Gebet um "Bekehrung, Dialog, Versöhnung und Eintracht"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Mit einem Brief hat Papst Franziskus den Ukrainern seine Solidarität versichert. Er wolle alle Bürgerinnen und Bürger umarmen, wo immer sie auch sein mögen, schreibt der Papst an den ukrainischen Vatikan-Botschafter Visvaldas Kulbokas am 1.000. Tag des russischen Angriffskrieges. Im Vertrauen darauf, dass Gott das letzte Wort über diese unermessliche Tragödie sprechen werde, segne er das gesamte ukrainische Volk.

Menschliche Worte könnten "das Leben vor dem täglichen Bombardement nicht schützen, die Trauernden nicht trösten, die Verwundeten nicht heilen, die Kinder nicht zurückführen, die Gefangenen nicht befreien, die harten Auswirkungen des Winters nicht lindern und Gerechtigkeit und Frieden nicht wiederherstellen kann", räumte der Papst ein.


Er wisse, dass jeden Tag um 9 Uhr in der ganzen Ukraine eine Minute des Schweigens eingehalten werde, um der Opfer des Krieges zu gedenken, ebenso wie der Soldaten, die sich unter oftmals "beklagenswerten Umständen" in Kriegsgefangenschaft befänden. Ihnen allen wolle er sich anschließen, so Franziskus.

So seien seine Worte auch eine Anrufung an Gott, "die einzige Quelle des Lebens, der Hoffnung und der Weisheit, damit er die Herzen bekehrt und sie fähig macht, Wege des Dialogs, der Versöhnung und der Eintracht zu gehen".

Sant'Egidio: Hoffnung braucht Hilfe

Anlässlich des Gedenktages hat sich am Dienstag auch die für ihren Hilfs- und Friedenseinsatz bekannte Gemeinschaft Sant'Egidio zu Wort gemeldet. "Die Ukraine braucht Frieden, und die humanitären Bemühungen halten ihre Hoffnung am Leben." Breite und großzügige Unterstützung sei notwendig und dürfe nicht nachlassen, sondern müsse verstärkt werden. Investition in die Hilfe für die Bevölkerung sei "die einzige Möglichkeit, der Ukraine eine Zukunft zu geben, denn die Solidarität schafft bereits ein wenig Frieden".

Die Ukraine zahle für den Krieg einen "hohen Preis mit zu vielen Opfern", hieß es weiter: UNO-Angaben zufolge gab es bisher 12.000 getötete Zivilisten, wobei die Zahl in den letzten Monaten gestiegen ist, "daneben geht man von einer Million toter oder verwundeter Soldaten auf beiden Seiten aus". Häuser, Schule, Krankenhäuser und Infrastrukturen seien durch die sich verschärfenden Angriffe zerstört worden.

Für die Bevölkerung in den frontnahen Regionen und die 3,6 Millionen Binnenvertriebenen kündige sich der härteste Winter seit Kriegsbeginn an, so die Aussendung von Sant'Egidio. Derzeit werde geschätzt, dass 14 Millionen der 30 Millionen derzeit in der Ukraine lebenden Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  4. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  5. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  6. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  7. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  8. ‚Urbi et Orbi‘ 2025: Weihnachten - Geburt des Friedens
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  12. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  13. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  14. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  15. Der Friede begann zu weinen. Weihnachten - die Gegenwart Gottes im verletzlichen Fleisch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz