Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  13. „Das Ende von Maria 2.0“
  14. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  15. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“

Papst Franziskus versichert Ukrainern seine Solidarität

20. November 2024 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Botschaft an Apostolischen Nuntius anlässlich des 1.000. Tags des russischen Angriffskrieges mit Gebet um "Bekehrung, Dialog, Versöhnung und Eintracht"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Mit einem Brief hat Papst Franziskus den Ukrainern seine Solidarität versichert. Er wolle alle Bürgerinnen und Bürger umarmen, wo immer sie auch sein mögen, schreibt der Papst an den ukrainischen Vatikan-Botschafter Visvaldas Kulbokas am 1.000. Tag des russischen Angriffskrieges. Im Vertrauen darauf, dass Gott das letzte Wort über diese unermessliche Tragödie sprechen werde, segne er das gesamte ukrainische Volk.

Menschliche Worte könnten "das Leben vor dem täglichen Bombardement nicht schützen, die Trauernden nicht trösten, die Verwundeten nicht heilen, die Kinder nicht zurückführen, die Gefangenen nicht befreien, die harten Auswirkungen des Winters nicht lindern und Gerechtigkeit und Frieden nicht wiederherstellen kann", räumte der Papst ein.


Er wisse, dass jeden Tag um 9 Uhr in der ganzen Ukraine eine Minute des Schweigens eingehalten werde, um der Opfer des Krieges zu gedenken, ebenso wie der Soldaten, die sich unter oftmals "beklagenswerten Umständen" in Kriegsgefangenschaft befänden. Ihnen allen wolle er sich anschließen, so Franziskus.

So seien seine Worte auch eine Anrufung an Gott, "die einzige Quelle des Lebens, der Hoffnung und der Weisheit, damit er die Herzen bekehrt und sie fähig macht, Wege des Dialogs, der Versöhnung und der Eintracht zu gehen".

Sant'Egidio: Hoffnung braucht Hilfe

Anlässlich des Gedenktages hat sich am Dienstag auch die für ihren Hilfs- und Friedenseinsatz bekannte Gemeinschaft Sant'Egidio zu Wort gemeldet. "Die Ukraine braucht Frieden, und die humanitären Bemühungen halten ihre Hoffnung am Leben." Breite und großzügige Unterstützung sei notwendig und dürfe nicht nachlassen, sondern müsse verstärkt werden. Investition in die Hilfe für die Bevölkerung sei "die einzige Möglichkeit, der Ukraine eine Zukunft zu geben, denn die Solidarität schafft bereits ein wenig Frieden".

Die Ukraine zahle für den Krieg einen "hohen Preis mit zu vielen Opfern", hieß es weiter: UNO-Angaben zufolge gab es bisher 12.000 getötete Zivilisten, wobei die Zahl in den letzten Monaten gestiegen ist, "daneben geht man von einer Million toter oder verwundeter Soldaten auf beiden Seiten aus". Häuser, Schule, Krankenhäuser und Infrastrukturen seien durch die sich verschärfenden Angriffe zerstört worden.

Für die Bevölkerung in den frontnahen Regionen und die 3,6 Millionen Binnenvertriebenen kündige sich der härteste Winter seit Kriegsbeginn an, so die Aussendung von Sant'Egidio. Derzeit werde geschätzt, dass 14 Millionen der 30 Millionen derzeit in der Ukraine lebenden Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 20. November 2024 

Die Anrufung an Gott

Sehr richtig schreibt unser Heiliger Vater: eine Anrufung an Gott (sei) "die einzige Quelle des Lebens, der Hoffnung und der Weisheit, damit er die Herzen bekehrt und sie fähig macht, Wege des Dialogs, der Versöhnung und der Eintracht zu gehen".
Das Problem hier ist, dass sich in unserer Welt, selbst bei uns Christen, inkl. unserer katholischen Kirche, die Tendenz immer mehr breit macht, Gott als den Vater, den Allmächtigen, unseren Schöpfer und Herrn, beiseite zu schieben und nach dem Motto zu leben: «Das schaffen wir allein. Da hat ER uns nichts zu sagen. Wenn wir IHN schliesslich doch noch brauchen sollten, so werden wir ihn aufbieten.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  3. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  4. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  5. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  6. Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
  7. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  8. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  9. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  10. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  11. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  12. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  13. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  14. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz