Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  2. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  3. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  12. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. ‚Entschuldigung, aber … was?‘

Papst Franziskus versichert Ukrainern seine Solidarität

20. November 2024 in Österreich, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Botschaft an Apostolischen Nuntius anlässlich des 1.000. Tags des russischen Angriffskrieges mit Gebet um "Bekehrung, Dialog, Versöhnung und Eintracht"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Mit einem Brief hat Papst Franziskus den Ukrainern seine Solidarität versichert. Er wolle alle Bürgerinnen und Bürger umarmen, wo immer sie auch sein mögen, schreibt der Papst an den ukrainischen Vatikan-Botschafter Visvaldas Kulbokas am 1.000. Tag des russischen Angriffskrieges. Im Vertrauen darauf, dass Gott das letzte Wort über diese unermessliche Tragödie sprechen werde, segne er das gesamte ukrainische Volk.

Menschliche Worte könnten "das Leben vor dem täglichen Bombardement nicht schützen, die Trauernden nicht trösten, die Verwundeten nicht heilen, die Kinder nicht zurückführen, die Gefangenen nicht befreien, die harten Auswirkungen des Winters nicht lindern und Gerechtigkeit und Frieden nicht wiederherstellen kann", räumte der Papst ein.


Er wisse, dass jeden Tag um 9 Uhr in der ganzen Ukraine eine Minute des Schweigens eingehalten werde, um der Opfer des Krieges zu gedenken, ebenso wie der Soldaten, die sich unter oftmals "beklagenswerten Umständen" in Kriegsgefangenschaft befänden. Ihnen allen wolle er sich anschließen, so Franziskus.

So seien seine Worte auch eine Anrufung an Gott, "die einzige Quelle des Lebens, der Hoffnung und der Weisheit, damit er die Herzen bekehrt und sie fähig macht, Wege des Dialogs, der Versöhnung und der Eintracht zu gehen".

Sant'Egidio: Hoffnung braucht Hilfe

Anlässlich des Gedenktages hat sich am Dienstag auch die für ihren Hilfs- und Friedenseinsatz bekannte Gemeinschaft Sant'Egidio zu Wort gemeldet. "Die Ukraine braucht Frieden, und die humanitären Bemühungen halten ihre Hoffnung am Leben." Breite und großzügige Unterstützung sei notwendig und dürfe nicht nachlassen, sondern müsse verstärkt werden. Investition in die Hilfe für die Bevölkerung sei "die einzige Möglichkeit, der Ukraine eine Zukunft zu geben, denn die Solidarität schafft bereits ein wenig Frieden".

Die Ukraine zahle für den Krieg einen "hohen Preis mit zu vielen Opfern", hieß es weiter: UNO-Angaben zufolge gab es bisher 12.000 getötete Zivilisten, wobei die Zahl in den letzten Monaten gestiegen ist, "daneben geht man von einer Million toter oder verwundeter Soldaten auf beiden Seiten aus". Häuser, Schule, Krankenhäuser und Infrastrukturen seien durch die sich verschärfenden Angriffe zerstört worden.

Für die Bevölkerung in den frontnahen Regionen und die 3,6 Millionen Binnenvertriebenen kündige sich der härteste Winter seit Kriegsbeginn an, so die Aussendung von Sant'Egidio. Derzeit werde geschätzt, dass 14 Millionen der 30 Millionen derzeit in der Ukraine lebenden Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  3. Medienpolitik: Bald verpflichtende Quote für öffentlich-rechtliche Inhalte in sozialen Netzwerken?
  4. Medjugorje: Erster Mariologie-Kongress mit Beteiligung des Vatikans
  5. Norwegen: Daniel (18) hielt Gott für einen Mythos – heute geht er jeden Sonntag in die Kirche
  6. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  7. Nicht Anpassung, sondern Verwandlung. Was die Kultur dem Christentum verdankt
  8. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  9. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  10. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  11. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  12. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  13. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  14. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  15. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz