Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  7. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  10. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  11. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  12. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  13. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  14. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  15. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘

Diözese Graz-Seckau entschuldigt sich für randalierenden Priester

4. Dezember 2024 in Österreich, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Pfarre Fischbach kam es bei Adventkränze-Segnung zu "schlimmen und sehr bedauerlichen Zwischenfall" - Priester erlitt Nervenzusammenbruch und wurde ins Krankenhaus eingeliefert


Graz (kath.net/KAP) In der steirischen Pfarre Fischbach kam es bei der Segnung der Adventkränze am 30. November zu einem "schlimmen und sehr bedauerlichen Zwischenfall", der die versammelte Gemeinde "ratlos und verstört" zurückgelassen habe, wie die Diözese Graz-Seckau am Dienstag in einer Aussendung einräumte. Die Diözese nannte auf ihrer Website ein gesundheitliches Problem des Ortspriesters als Hintergrund: Der Geistliche habe zu Beginn der Feier die Fassung verloren und musste umgehend ins Krankenhaus eingeliefert werden. Pressesprecher Thomas Stanzer sprach von einem "Nervenzusammenbruch", nachdem man dem Priester bereits mehrfach Hilfe habe zukommen lassen. "In letzter Zeit habe er, wie sich herausstellte, diese Hilfe leider verweigert." Der Grazer Generalvikar Erich Linhardt ersuchte namens der Diözese um Verzeihung für den Vorfall.


Die "Kleine Zeitung" schilderte die Ereignisse im oststeirischen Fischbach am Dienstag folgendermaßen: Der Priester habe gleich zu Beginn der Feier die Fassung verloren und die Messgäste derb beschimpft. Er habe mit Gegenständen um sich geworfen und zunächst im Altarraum und dann in der Sakristei randaliert. Der Kleriker habe erst im Pfarrheim durch die Einsatzkräfte von Polizei und Rettung ruhig gestellt werden können. Er wurde medizinisch erstversorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bereits am Tag nach dem Zwischenfall - dem ersten Adventsonntag - gab es laut Diözese eine Aussprache mit der Pfarrgemeinde und eine Entschuldigung. Der Priester werde sich nun einer längeren medizinischen Behandlung unterziehen und danach, sofern er dann diensttauglich ist, nicht mehr nach Fischbach zurückkehren. Die Pfarre werde vom Team im Seelsorgeraum gut betreut werden, versicherte die Diözesanleitung. Generalvikar Linhardt will am Christtag den Weihnachtsgottesdienst in Fischbach feiern.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  3. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  6. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  7. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  8. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  9. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  10. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  11. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  12. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  13. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  14. Papst an spanische Bischöfe: „Die Kirche hat ein Recht auf gut ausgebildete Priester“
  15. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz