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Mons. Philip Reilly, Gründer der ‚Helfer für Gottes kostbare Kinder‘, ist verstorben - RIP

11. Dezember 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
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Einer der ganz Großen unter den Lebensschützern - ‚Unser Ziel, unser Zweck ist nicht nur die Rettung des physischen Lebens des Kindes. Was wir letztlich wollen, ist die Umkehr der Herzen und die Rettung der Seelen‘, sagte


New York (kath.net/jg)
Monsignore Philip Reilly, Priester, Lebensschützer und Gründer der Organisation ‚Helfer für Gottes kostbare Kinder‘, ist am 30. November im Alter von 90 Jahren in New York verstorben. Dies berichtet der National Catholic Register.

Reilly hat die „Helfer für Gottes kostbare Kinder“ 1989 gegründet, als er Kaplan in einer Pfarre in Brooklyn, einem Stadtteil von New York, war. Seine Organisation hält Gebetswachen vor Abtreibungskliniken ab. Gleichzeitig sprechen Mitarbeiter der Organisation Frauen an, die in die Abtreibungsklinik gehen wollen, um diesen Alternativen zur Abtreibung vorzuschlagen und konkrete Unterstützung anzubieten.


An den von Reilly organisierten Gebetswachen nahmen bis zu 2.500 Personen teil, darunter auch Kardinäle der katholischen Kirche. Die Organisation ist derzeit in 45 Bundesstaaten der USA und in 30 Ländern weltweit tätig, darunter Australien, Kanada, Irland, England und Deutschland.

Reilly sah die Aufgabe der Lebensschützer darin, an die Orte zu gehen, an denen „die Ausbeutung der Frauen stattfindet“, nämlich zu den Abtreibungskliniken. Dort sollen die Lebensschützer mit Liebe, auf friedliche, betende Weise den Frauen die Wahrheit über ihr ungeborenes Kind vermitteln und ihnen konkrete Hilfe anbieten.

Im Lauf der Zeit bildete Reilly hunderte Lebensschützer zu Beratern aus. Einige von diesen gründeten später selbst Lebensschutzorganisationen.

Monsignore Reilly war einer der Organisatoren des ersten Marsches für das Leben in der Bundeshauptstadt Washington D.C. und nahm selbst viele Jahre daran teil.

Nach 22 Jahren des Gebetes und der Beratung schloss die Abtreibungsklinik in Brooklyn. Die Eigentümer gaben an, dass die Gegenwart der friedlichen Beter sowohl die Patientinnen als auch die Ärzte davon abgehalten hätten, in die Klinik zu kommen. Reillys Aktivismus war damit aber nicht zu Ende. Er organisierte Gebetswachen und Beratungsdienste bei anderen Abtreibungskliniken in New York.

Im Jahr 1998 sagte Reilly gegenüber dem National Catholic Register: „Unser Ziel, unser Zweck ist nicht nur die Rettung des physischen Lebens des Kindes. Was wir letztlich wollen, ist die Umkehr der Herzen und die Rettung der Seelen. Wir wollen die selige Gottesmutter und den heiligen Johannes am Fuß des Kreuzes aufsuchen, den Kalvarienberg unserer Tage bei den Abtreibungskliniken, wo das Bild Christi heute gekreuzigt wird.“

Er vertraue bei seiner Tätigkeit ganz auf die Hilfe Gottes und die mächtige Fürsprache der Mutter Gottes, betonte Reilly.


© Photo Msgr. Philip Reilly: Diözese Brooklyn

 


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Lesermeinungen

 Fragezeichen?! 12. Dezember 2024 
 

Man kann Mons. Philip Reilly

und seinem Team nicht genug danken! R.I.P. ! Sein Werk ist aktuell wie eh und je und er hat unzählige Leben gerettet. Nicht zuletzt in Deutschland werden Menschen seines Schlages von den hiesigen Obrigkeiten gezielt verfolgt, selbst stille Gebete sollen hier angeblich unsäglich stören und Menschenrechte unterlaufen. Währed also den Anfängen der Einschränkung der Meinungsfreiheit!


0
 
 Mariat 11. Dezember 2024 

Msgr. Philip Reilly danke ich im Namen aller, für seinen kostbaren Einsatz.

Vor ca. 20 Jahren war er hier in unserem Landkreis und hielt einen Vortrag über Abtreibung - und Seinen Dienst - für Mütter und heranwachsende Kinder im Mutterleib.
Er sagte: Sein Auftrag vor Kliniken zu gehen - und zu beten - kam von Jesus Christus.
Nur 2 ältere Menschen waren zu Beginn bereit diesen Dienst mit ihm zu übernehmen.
"Dies soll meine Armee sein"? fragte er daraufhin Jesus.
Und unser Herr - verhalf ihm zu einer großen Armee, wie man nun erfahren hat.

Der Himmel greift selbst viele Male ein. Danken wir dafür.
Msgr. Reilly wünsche ich, dass er nun die guten Früchte für seine mühevolle Arbeit erhalt.
RIP.


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