Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  6. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  7. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  12. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

Mons. Philip Reilly, Gründer der ‚Helfer für Gottes kostbare Kinder‘, ist verstorben - RIP

11. Dezember 2024 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Einer der ganz Großen unter den Lebensschützern - ‚Unser Ziel, unser Zweck ist nicht nur die Rettung des physischen Lebens des Kindes. Was wir letztlich wollen, ist die Umkehr der Herzen und die Rettung der Seelen‘, sagte


New York (kath.net/jg)
Monsignore Philip Reilly, Priester, Lebensschützer und Gründer der Organisation ‚Helfer für Gottes kostbare Kinder‘, ist am 30. November im Alter von 90 Jahren in New York verstorben. Dies berichtet der National Catholic Register.

Reilly hat die „Helfer für Gottes kostbare Kinder“ 1989 gegründet, als er Kaplan in einer Pfarre in Brooklyn, einem Stadtteil von New York, war. Seine Organisation hält Gebetswachen vor Abtreibungskliniken ab. Gleichzeitig sprechen Mitarbeiter der Organisation Frauen an, die in die Abtreibungsklinik gehen wollen, um diesen Alternativen zur Abtreibung vorzuschlagen und konkrete Unterstützung anzubieten.


An den von Reilly organisierten Gebetswachen nahmen bis zu 2.500 Personen teil, darunter auch Kardinäle der katholischen Kirche. Die Organisation ist derzeit in 45 Bundesstaaten der USA und in 30 Ländern weltweit tätig, darunter Australien, Kanada, Irland, England und Deutschland.

Reilly sah die Aufgabe der Lebensschützer darin, an die Orte zu gehen, an denen „die Ausbeutung der Frauen stattfindet“, nämlich zu den Abtreibungskliniken. Dort sollen die Lebensschützer mit Liebe, auf friedliche, betende Weise den Frauen die Wahrheit über ihr ungeborenes Kind vermitteln und ihnen konkrete Hilfe anbieten.

Im Lauf der Zeit bildete Reilly hunderte Lebensschützer zu Beratern aus. Einige von diesen gründeten später selbst Lebensschutzorganisationen.

Monsignore Reilly war einer der Organisatoren des ersten Marsches für das Leben in der Bundeshauptstadt Washington D.C. und nahm selbst viele Jahre daran teil.

Nach 22 Jahren des Gebetes und der Beratung schloss die Abtreibungsklinik in Brooklyn. Die Eigentümer gaben an, dass die Gegenwart der friedlichen Beter sowohl die Patientinnen als auch die Ärzte davon abgehalten hätten, in die Klinik zu kommen. Reillys Aktivismus war damit aber nicht zu Ende. Er organisierte Gebetswachen und Beratungsdienste bei anderen Abtreibungskliniken in New York.

Im Jahr 1998 sagte Reilly gegenüber dem National Catholic Register: „Unser Ziel, unser Zweck ist nicht nur die Rettung des physischen Lebens des Kindes. Was wir letztlich wollen, ist die Umkehr der Herzen und die Rettung der Seelen. Wir wollen die selige Gottesmutter und den heiligen Johannes am Fuß des Kreuzes aufsuchen, den Kalvarienberg unserer Tage bei den Abtreibungskliniken, wo das Bild Christi heute gekreuzigt wird.“

Er vertraue bei seiner Tätigkeit ganz auf die Hilfe Gottes und die mächtige Fürsprache der Mutter Gottes, betonte Reilly.


© Photo Msgr. Philip Reilly: Diözese Brooklyn

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  5. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  8. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  9. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  10. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  11. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  12. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  13. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
  14. Fünf Mythen über den Heiligen Geist
  15. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz