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US-Amerikanerin: Nach Transgenderbehandlung wurden die Depressionen nicht besser sondern schlimmer

2. Jänner 2025 in Jugend, 4 Lesermeinungen
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Kaya Breen erhielt ab 12 Pubertätsblocker, mit 14 wurden ihr beide Brüste amputiert – Jetzt ist sie 20 Jahre und erhebt Anklage: Ärzte hätten die psychischen Probleme ihrer Kindheit falsch diagnostiziert und sie zur irreversiblen Operation gedrängt


Los Angeles (kath.net) Kaya Clementine Breen, Studentin an der Universität von Kalifornien, Los Angeles, verklagt mehrere Gesundheitsdienstleister sowie das Kinderkrankenhaus Los Angeles: Sie sei zu einer Geschlechtsumwandlung gedrängt worden. Das berichten NBCNews sowie weitere US-amerikanische und internationale Medien.

Die Zwanzigjährige beschreibt in ihrer Anklageschrift, dass sie als kleines Kind sexuell missbraucht worden sei, und dann mit 11 Jahren „mit dem Gedanken zu kämpfen“ hatte, „sich zu einer Frau zu entwickeln“. Sie „begann zu glauben, das Leben wäre einfacher, wenn sie ein Junge wäre“, heißt es in ihrer Klage, die letzte Woche beim Los Angeles County Superior Court eingereicht wurde. Als sie dies ihrem damaligen Schulberater mitteilte, sagte dieser ihr, „dass sie transsexuell sei, und rief ihre Eltern an, um ihnen dies mitzuteilen.“

Breen, die laut der Klage auch an Angstzuständen, Depressionen und einer nicht diagnostizierten posttraumatischen Belastungsstörung litt, wurde dann von ihren Eltern in das Center for Transyouth Health and Development am Children’s Hospital Los Angeles gebracht, wo sie nach eigener Aussage eine Geschlechtsidentitätsstörung diagnostiziert bekam – die Belastung, die man empfinden kann, wenn Geschlechtsidentität und Geburtsgeschlecht im Konflikt stehen – und begann im Alter von 12 Jahren, eine Transitionsbehanndlung zu erhalten.


„In diesem Fall geht es um ein Team angeblicher Gesundheitsdienstleister, die gemeinsam entschieden haben, dass einem gefährdeten Mädchen, das mit komplexen psychischen Problemen zu kämpfen hat und unter mehrfachem sexuellem Missbrauch leidet, eine Reihe lebensverändernder Pubertätsblocker und gegengeschlechtliche Hormone verschrieben werden sollten, und dass sie sich im Alter von 14 Jahren einer beidseitigen Mastektomie unterziehen sollte“, heißt es in Breens Klageschrift.

Breen begann also mit 12 Jahren, pubertätshemmende Medikamente zu nehmen. Sie bekam dann ab 13 gegengeschlechtliche Hormone verschrieben und unterzog sich mit 14 einer beidseitigen Mastektomie, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, in denen es heißt, dass sich aber ihre „psychische Gesundheit nach diesen Behandlungen zunehmend verschlechterte“.

In einem Interview mit NBC News am Donnerstag sagte Breen: „Im Nachhinein wünschte ich, jemand hätte mir zuerst eine echte, ernsthafte Therapie vorgeschlagen, statt einer geschlechtsspezifischen Therapie, denn die einzige Therapie, die ich bis viel später erhielt, war speziell auf die Geschlechtsdysphorie ausgerichtet und brachte meine Geschlechtsdysphorie mit nichts anderem in Verbindung.“
Breen begann ihre Entscheidung zur Geschlechtsumwandlung in Frage zu stellen, nachdem sie Anfang 2024 mit einer dialektischen Verhaltenstherapie begonnen hatte, einer Art Gesprächstherapie, die Menschen helfen soll, die mit intensiven Emotionen zu kämpfen haben. Sie berichtet: „Ich begann, meine eigene Geschlechtsidentität in Frage zu stellen und ob ich das aus den richtigen Gründen getan hatte.“ „Im Nachhinein wünschte ich, jemand hätte mir zuerst eine echte, ernsthafte Therapie vorgeschlagen, statt einer geschlechtsspezifischen Therapie.“

Breen glaubt nicht, dass die in ihrer Klage genannten Gesundheitsdienstleister „absichtlich in böser Absicht gehandelt“ hätten. Sie vertritt allerdings, diese hätten ihre bereits bestehenden psychischen Probleme ignoriert.

Auf die Frage, was sie sich von dieser Klage erhoffe, erläuterte Breen, sie wolle „einen Anschein von Gerechtigkeit oder Veränderung“. Zum einen fordere sie „finanzielle Entschädigung für die Summen, die dies mich und meine Familie gekostet hat“. Doch vor allem wolle sie „dazu beitragen, das Gerücht zu zerstreuen, dass niemand jemals mehr auf die Schnelle in irgendwelche medizinischen Geschlechtsangleichungsbehandlungen gedrängt“ werde.

Foto Kaya Clementine Breen © Breen/Instagramm

Kaya Clementine Breen im Interview mit „The Daily Signal”: 'I'll Never Know What My Body Would've Looked Like': Woman Sues Doctor Who Pushed Trans Surgery


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