Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  3. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  4. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  5. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  6. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  7. Viel Lärm um nichts?
  8. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  9. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  10. "Derselbe Polarstern"
  11. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv
  12. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  13. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück

„Gott hat sich meiner erbarmt“

3. Jänner 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


1970 schrieb er den Weihnachtshit „Feliz Navidad“: José Feliciano sprach im Interview über Musik, Gottes Güte und warum er ein Lebensschützer geworden ist.


Los Angeles (kath.net / pk) Seinen Weihnachtshit „Feliz Navidad“ kennt wohl fast jeder. Aber die wenigsten wissen, dass der blinde Sänger und Entertainer José Feliciano ein praktizierender Katholik ist. Im Interview mit dem „National Catholic Register“ erzählt der 79-jährige Künstler aus Puerto Rico von seiner Beziehung zu Gott und von den Höhen und Tiefen seines Lebens.

Geboren wurde José im Jahr 1945 als viertes von elf Kindern. Er kam blind zur Welt und wanderte bereits als Jugendlicher in die USA aus. Er ist überzeugt, dass Gott einen Plan für sein Leben hatte. „Als ich jünger war, habe ich es eher so gesehen, dass Gott sich meiner erbarmt hat, weil ich in eine so ärmliche Umgebung hineingeboren wurde“, erzählt er im Interview. „Außerdem wurde ich blind geboren.“

Seine Eltern hätten zunächst angenommen, es gäbe keine Zukunft für ihn. „Es schien mir, dass Gott mich in den Musikbereich drängte, bevor meine Eltern die Bibel lasen oder andere Dinge mit mir machten. Gott hat mir das Licht gezeigt, seit ich geboren wurde.“


Bereits mit vier Jahren sei sein Interesse an Musik geweckt worden. „In gewisser Weise war es hilfreich, dass ich blind war, denn wäre ich sehend gewesen, hätte ich wahrscheinlich auf der Straße Schlagball gespielt und nicht auf die Botschaft gehört, die Gott mir gab, nämlich die Musik“, sagt er heute rückblickend.

„Als ich vier Jahre alt war, schenkte mir mein Vater eine Mundharmonika. Aber viele Kinder nehmen einfach eine Mundharmonika und blasen hinein, aber ich habe wirklich Melodien darauf gespielt, was meine Mutter sehr beeindruckt hat, wenn ich meinen Onkel begleitet habe. Meine Mutter ging in die Küche und schluchzte unkontrolliert, weil es wirklich wie ein Wunder aussah. Als sie weinte, sagte jemand: 'Hör mal, das muss ein Zeichen von Gott sein.'“

In seinen Liedern gehe es um alle Lebensbereiche, erzählt er. Politische Ansichten behalte er gerne für sich, weil es sich häufig negativ auf das Künstlerleben auswirke, wenn man sich politisch äußere. Feliciano erzählte folgende Geschichte: „Vor vielen, vielen Jahren war ich für Abtreibung. Ich hätte mich als Abtreibungsbefürworter bezeichnet. Aber als ich dann meine Tochter Melissa bekam, habe ich meine Meinung geändert. Als ich Melissas kleinen Herzschlag auf dem Monitor hörte, sagte ich: „Moment! Selbst wenn nur ein Herzschlag vorhanden ist, ist es doch Leben…“

Der Glaube habe ihn durch schwere Zeiten getragen, bekennt er. Der Umgang mit seiner Blindheit gehöre dazu. „Ich denke, wir alle haben Behinderungen –  körperliche, geistige, emotionale oder durch Situationen, in die wir hineingeboren werden, auf die wir aber keinen Einfluss haben. Aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht auf Leute hören, die uns sagen, dass wir dies oder jenes nicht können.“

Seine Motivation, ein erfolgreiches Leben anzustreben, sei, dass er aus der Armut herauskommen wollte, erzählt Feliciano. Armut sei schrecklich, aber habe ihn „zu einem starken Menschen gemacht und mich Mitgefühl gelehrt“.

Jose Feliciano feat. FaWiJo - Feliz Navidad (Official Video 2016)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  4. "Derselbe Polarstern"
  5. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  6. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  7. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  10. USA: Schülerin bemalt in Großprojekt ihre katholische Schule mit lebensgroßen Heiligenfiguren
  11. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  12. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  13. Viel Lärm um nichts?
  14. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  15. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz