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Italien: Meloni würdigt Benedikt XVI. als "Quelle der Inspiration"

1. Jänner 2025 in Chronik, 3 Lesermeinungen
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Italienische Ministerpräsidentin zum zweiten Todestag: "Sein Leben und seine Lehren zeigen uns, dass Glaube und Vernunft komplementäre Dimensionen sind, die sich gegenseitig beleuchten"


Rom (kath.net/KAP) Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat Benedikt XVI./Joseph Ratzinger als einen Papst gewürdigt, "der nicht nur die Kirche, sondern auch die Kultur, Philosophie und öffentliche Reflexion unserer Zeit nachhaltig geprägt hat". An seinem zweiten Todestag (Dienstag) schrieb sie in Sozialen Netzwerken, er habe es als Theologe geschafft, Geist und Seele der Menschen anzusprechen.

"Sein Leben und seine Lehren zeigen uns, dass Glaube und Vernunft komplementäre Dimensionen sind, die sich gegenseitig beleuchten", so die Regierungschefin. Noch heute sei seine spirituelle Botschaft lebendig und kraftvoll. "Das Erbe seines Lehramtes bleibt eine Quelle der Inspiration. Für die Kirche und für die gesamte Gesellschaft", schrieb Meloni.


Joseph Ratzinger, von 2005 bis zu seinem Rücktritt 2013 als Papst Benedikt XVI. Oberhaupt der katholischen Kirche, starb am Silvestertag 2022 im Alter von 95 Jahren im Vatikan. Bereits am Morgen hatte Kurienkardinal Kurt Koch bei einer Gedenkmesse in der Gruft unter dem Petersdom an den zweiten Todestag des deutschen Papstes erinnert.

Der am 16. April 1927 im bayerischen Marktl am Inn geborene Joseph Ratzinger war zunächst Erzbischof von München und Freising, bevor er als Präfekt der vatikanischen Glaubenskongregation jahrzehntelang eines der wichtigsten Ämter der Kirche inne hatte. Der angesehene Theologie-Professor und Autor bedeutender Werke hatte schon als theologischer Berater am Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) teilgenommen.

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