Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ZDF hasst Katholiken
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  6. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  9. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  13. Technisch brillant, geistig obdachlos
  14. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  15. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie

Kardinal Bo ruft zum Ende der Gewalt in Myanmar auf

4. Jänner 2025 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Katholiken kritisieren Nähe zur Junta-Führung.


Yangon (kath.net/ KAP/KNA)
Der katholische Erzbischof von Yangon, Kardinal Charles Bo, hat zu einem sofortigen Ende der Gewalt in Myanmar aufgerufen. "Wir müssen uns zusammenschließen, um Zivilisten vor Schaden zu bewahren. Zerbrochene Familien müssen zusammengeführt und die Stimmlosen gehört werden", sagte er nach Informationen des asiatischen Nachrichtendiensts "Ucanews" vom Freitag während seiner Neujahrsansprache.
Nach Informationen der Vereinten Nationen waren Ende 2024 mehr als 3,5 Millionen der 54 Millionen Einwohner Binnenvertriebene. Seit dem Putsch am 1. Februar 2021 sei mehr als die Hälfte der Bevölkerung in ein Leben unterhalb der Armutsgrenze gedrängt worden, heißt es in UN-Berichten weiter.


Kardinal Bo steht wegen seiner Nähe zum Führer der Junta, General Min Aung Hlaing, allerdings selbst in der Kritik. Der Putschgeneral hatte in der katholischen Marienkathedrale in Yangon an einem Weihnachtsempfang der Kirchen Myanmars teilgenommen.
Die Organisation "Unabhängige Katholiken für Gerechtigkeit in Myanmar" distanzierte sich entschieden von Bo. Der Weihnachtsempfang für Min Aung Hlaing "entspricht nicht den Wünschen der Katholiken, die sich mehrheitlich gegen jegliche Form von Kumpanei mit der Junta aussprechen", zitierte das Exil-Nachrichtenportal "Irrawaddy" aus der Erklärung der Organisation.

Laut Berichten staatlicher Medien wünschte der Kardinal Min Aung Hlaing, dessen Frau und Familie, den Kabinettsmitgliedern, den Angehörigen der Streitkräfte und deren Familien sowie dem Volk von Myanmar "Segen, Glück und Wohlstand", so "Irrawaddy". Zusammen mit Min Aung Hlaing habe Bo das Lied "Blühendes Myanmar" gesungen.
Zu den Hochburgen des Kriegs der Junta gegen die eigene Bevölkerung gehören die Regionen mit einem hohen christlichen Bevölkerungsanteil. Seit dem Putsch vor fast vier Jahren wurden nach Angaben von Menschenrechtlern fast 100 Kirchen von der Armee angegriffen und zerstört. Darunter die Kirche in Bos Heimatdorf Mone Hla.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  6. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  7. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  8. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  9. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  10. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  11. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  12. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  13. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  14. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  15. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz