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Letzte Heilige Pforte in Rom geöffnet

5. Jänner 2025 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Fünf Heilige Pforten zum diesjährigen katholischen Jubeljahr in Rom geöffnet - Alle 25 Jahre finden diese katholischen Jubeljahre regulär statt.


Rom (kath.net/ KAP)
Alle Heiligen Pforten in Rom sind nun für Pilger geöffnet. Am Sonntagmorgen vollzog Kardinal James Michael Harvey den Ritus in der Kirche Sankt Paul vor den Mauern. Es ist das fünfte Portal dieser Art in der Ewigen Stadt. Neben den historischen Pforten der vier Papstbasiliken Petersdom, Lateran, Santa Maria Maggiore und Sankt Paul, öffnete Papst Franziskus zum Heiligen Jahr 2025 erstmalig auch ein Tor in einem römischen Gefängnis.
Nur alle 25 Jahre finden diese katholischen Jubeljahre regulär statt. Die Heiligen Pforten, die außerhalb der Jubiläumszeiten zugemauert sind, spielen dabei eine besondere Rolle: Wer nach Rom pilgert und sie in Verbindung mit Gebet und Beichte durchschreitet, dem wird die Bußstrafe vergeben, die man nach der Vergebung für seine Sünden auferlegt bekommt. Ablass heißt das in der katholischen Kirche.


Zu Weihnachten hatte Franziskus das größte katholische Pilger-Ereignis im Petersdom eröffnet. Normalerweise öffnet ein Papst auch die sonst zugemauerten Heiligen Pforten an den Papstbasiliken Sankt Johannes im Lateran, Santa Maria Maggiore und Sankt Paul vor den Mauern. Diesmal überlies der 88-jährige Franziskus dies den jeweiligen "Erzpriestern". Als weitere Neuerung öffnete der Papst mit Blick auf das Motto des Festjahres, "Pilger der Hoffnung", am 26. Dezember erstmals eine eigens eingerichtete "Heilige Pforte" im römischen Gefängnis Rebibbia.
Bis zum Ende des Heiligen Jahres am 6. Jänner 2026 erwartet die Stadt Rom mehr als 30 Millionen Besucher. Das Event mit seinen vielen kirchlichen, kulturellen und sozialen Veranstaltungen und Initiativen steht unter dem Motto "Pilger der Hoffnung".
Sankt Paul vor den Mauern liegt außerhalb des römischen Zentrums und ist die zweitgrößte Papstbasilika nach dem Petersdom. Als einzige der vier römischen Patriarchal-Kirchen hat sie den Typ der frühchristlichen Basilika bewahrt. Zu den Touristenattraktionen des Gotteshauses gehören die Medaillons der Päpste im Fries über den Säulen. Es beginnt mit Petrus, letzter ist Franziskus.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich  (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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