Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  8. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  9. Was auch immer Synodalität sein soll
  10. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  11. „Warum bin ich Christ“
  12. Was eine Messe wiegt
  13. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  14. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  15. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete

Schönborn: Nicht Herodes folgen, sondern dem Vorbild der Sterndeuter

7. Jänner 2025 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wiener Kardinal am Dreikönigstag: Jeder trägt in sich "die Freude, Jesus zu finden", aber auch die Gefahr, aus Angst nicht loslassen zu können und sich festzuklammern an dem "bisschen" eigener Macht - Kritik an "verblendeten" politischen Tyrannen


Wien (kath.net/KAP) Christen sollen den Weg der Sterndeuter und ihrer freudigen Suche nach Jesus gehen und nicht jenen des "krankhaft um seine Herrschaft besorgten" König Herodes, der seine Konkurrenten brutal verfolgte: Dazu hat Kardinal Christoph Schönborn am Dreikönigstag im Wiener Stephansdom bei der Festmesse zum Hochfest Erscheinung des Herrn (Epiphanie) aufgerufen. Jeder trage in sich sowohl "die Freude, Jesus zu finden" als auch die Gefahr, aus Angst nicht loslassen zu können und sich festzuklammern an dem "bisschen" eigener Macht, sagte Schönborn: "Ich wünsche uns allen für dieses neue Jahr, dass die Freude überwiegt über die Angst."


"Der Stern, dem die Weisen aus dem Osten gefolgt sind, war nicht nur ein äußerer Stern, sondern auch ein inneres Licht, das jeden Menschen leitet, der sucht", sagte der Kardinal mit Blick auf das Tagesevangelium. Voraussetzung dafür, Gott nah zu kommen, sei ein offenes Herz und ein möglichst unverstellter Verstand.

Freilich könnten die Menschen auch blind werden für dieses Licht oder es selbst verdunkeln, mahnte Schönborn unter Hinweis auf den verblendeten Herodes - fügte aber auch einen aktuellen Bezug hinzu. "Es ist immer dasselbe Schauspiel aller Tyrannen, die sich mit allen Mitteln an der Macht halten", sagte der Wiener Erzbischof.

Als Beispiel verwies er auf einen "afrikanischen Präsidenten" - gemeint war offenbar Kameruns Staatsschef Paul Biya - der mit bald 92 Jahren noch einmal antreten wolle für seine De-facto-Diktatur, die er seit Jahrzehnten ausübt. Schönborn: "Die meisten Kriege und Konflikte in unserer Welt haben da ihren Ursprung. Der Tyrann hat nur eine Sorge: sich an der Macht zuhalten. Das Unsinnige daran ist: Alle Tyrannen vergessen eines: dass sie sterblich sind."

Auch Sternsinger im Stephansdom

Zum Ende des Gottesdienstes zogen die Sternsinger in den Stephansdom ein, die in diesen Tagen im ganzen Land für die Hilfsprojekte der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar sammeln. Jährlich werden mit den Spenden der österreichischen Bevölkerung hunderte Hilfsprojekte für Menschen in Not in Afrika, Asien und Lateinamerika finanziert. Auch Kardinal Schönborn will am Montagnachmittag eine Gruppe Sternsinger auf ihrer Tour in einem Pfarrverband der Erzdiözese Wien begleiten.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Kardinal Schönborn (c) kathpress/Henning Klingen


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Präsident der Rabbinerkonferenz: Druck auf Juden in Europa steigt
  3. Wien: Über 3.000 Teilnehmende beim "Marsch fürs Leben"
  4. Frankreich: Jugendliche schänden Kirche und feiern islamistischen Rap-Song
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026
  7. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  8. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete
  9. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  10. Aktionäre fordern FedEx auf, den Versand von Abtreibungspillen einzustellen
  11. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  12. Israel: Vikariat ruft drei Jahre nach 7. Oktober zu Versöhnung auf
  13. Georgien: Kirchen- und Staatsoberhaupt bekräftigen christliche Wurzeln
  14. Bischofstreffen zu Ehe und Familie will Abschlussbericht publizieren
  15. Der Beginn eines neuen Kapitels im Vatikan?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz