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Hotels in Rom trotz oder wegen des Heiligen Jahrs unausgelastet

26. Jänner 2025 in Weltkirche, 13 Lesermeinungen
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Vor einem Monat wurde das Heilige Jahr eröffnet: Doch die große Besucherflut, die das Jubeljahr der Stadt Rom bringen sollte, ist bisher offenbar ausgeblieben - Tourismusexperten rätseln über den weiteren Verlauf


Rom (kath.net/KAP) Weniger Touristen als üblich, leere Hotelbetten und Ferienwohnungen zu Dumpingpreisen: Einen Monat nach Eröffnung des Heiligen Jahres scheint in Rom der erwartete Tourismushype durch das katholische Großereignis das Gegenteil bewirkt zu haben. Im Jänner gab es sogar einen leichten Rückgang an Buchungen gegenüber dem Vorjahresmonat, wie die italienische Zeitung "La Repubblica" am Donnerstag berichtete.

Zum Heiligen Jahr 2025, das Papst Franziskus am Heiligen Abend eröffnete, wurden in Rom eigentlich 32 Millionen Besucher erwartet, das wären fast 50 Prozent mehr als im Jahr 2024. Doch laut Daten der Hotel-Vereinigung "Federalberghi" zeichnet sich derzeit und auch für die kommenden Wochen kein Besucher-Boom ab.


Demnach stehen Tausende über Airbnb angebotene Unterkünfte leer, und selbst für März und April ist noch kein Umschwung sichtbar. Daher böten manche jetzt ihre Wohnungen zu Dumpingpreisen an. Zum Beispiel sei ein Apartment wenige Schritte vom Petersdom mit "allem Komfort" für 62 statt 130 Euro pro Nacht zu haben. Auch beim Portal "Booking" gibt es dem Bericht zufolge jede Menge Rabatte unter den fast 18.000 Hotels, Ferienhäusern, B&Bs und Hostels in Rom.

Jänner und Februar "schwarze Monate"

Dario Pileri, Präsident der Vermietervereinigung ProLocaTur, erklärte, zwar seien Jänner und Februar bislang "schwarze Monate", aber er sei nicht pessimistisch. "Die Tage der großen Feierlichkeiten zum Heiligen Jahr werden kommen - samt der Gäste." Aber im Moment stehe noch alles still; wer allein auf das Jubiläumsjahr gesetzt habe, sei etwas "riskant" vorgegangen.

Ein weiteres Problem für die Touristenankünfte in Rom zeichnet sich laut der Zeitung für den Sommer ab: Der Billigflieger Ryanair wolle dann "trotz der Jubiläumsfeierlichkeiten" eines seiner in Fiumicino stationierten Flugzeuge abziehen und am Flughafen Ciampino keine weiteren Flüge anbieten - auch aufgrund gestiegener Flughafenkosten.

"Imagegewinn für die Ewige Stadt"

Roms Tourismusbeauftragter Alessandro Onorato zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass die Investitionen, die die Stadtregierung von Bürgermeister Roberto Gualtieri für das Heilige Jahr getätigt habe, für einen "enormen Imagegewinn" der Ewigen Stadt sorgen werde.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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