Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Schisma auf leisen Sohlen
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  12. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  13. Arche-Sprecher warnt vor Zunahme des Islamismus an Schulen in Deutschland
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

Papst schreibt offenen Brief an eine Mutter

2. März 2025 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Seit Dezember gibt die Vatikanische Dombauhütte das Magazin "Piazza San Pietro" heraus, in dem der Papst selbst Leserbriefe beantwortet - In der März-Ausgabe schreibt er einer italienischen Mutter, die ihren Sohn bei einem Autounfall verloren hat.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Papst Franziskus hat einer Mutter, deren Sohn bei einem Autounfall starb, in einem offenen Brief sein Mitgefühl ausgedrückt. "Es gibt nicht einmal Begriffe, um einer Mutter oder einem Vater, die ein Kind verlieren, einen Namen zu geben", schreibt er im Magazin "Piazza San Pietro" (März). Wer seinen Ehepartner verliere, sei Witwe oder Witwer. "Das Kind, das einen Elternteil verliert, ist eine Waise. Aber für einen Elternteil, der ein Kind verliert, gibt es keine Bezeichnung", so der Papst in seiner Antwort auf den Brief von Cinzia aus Rom.
"Jesus, der mit uns weint, wird in unsere Herzen alle Antworten säen, die wir suchen", schrieb Franziskus laut Vatikan (Donnerstag) wenige Tage vor seiner Spitalseinlieferung am 14. Februar. "Es gibt kein Übel, aus dem Gott nicht ein größeres Gutes zu ziehen weiß", zitierte er seinen Vorvorgänger Johannes Paul II.


"Nur Sie, Heiliger Vater, können diese Fragen beantworten"
Cinzia hatte dem Papst in einem Brief berichtet, nach dem Unfalltod ihres Sohns Fabrizio mit nur 21 Jahren seien sie und ihr Mann Antonio in Hass, Wut und Schmerz versunken und hätten ihren Glauben verloren. Inzwischen könne sie wieder beten, ihr Mann jedoch nicht. "Um wieder aufzustehen und diesem Unglück einen Sinn zu geben", hätten sie den Verein "Gemeinsam für Fabrizio" gegründet, der unter anderem Verkehrssicherheitstraining in Schulen fördere.
Sie fragt Franziskus, warum der Herr ihren Sohn nicht gerettet habe. "Und wo ist Fabrizio? Ist er im Himmel? Ist er unser Schutzengel geworden? Nur Sie, Heiliger Vater, können diese Fragen beantworten, die mich täglich beschäftigen." Sie bete jeden Tag für den Papst, heißt es in Cinzias Brief, der zusammen mit der Antwort des Papstes im Magazin "Piazza San Pietro" ("Petersplatz") abgedruckt ist.
Die Zeitschrift wird von der Dombauhütte St. Peter herausgegeben und erschien erstmals im Dezember zum Beginn des Heiligen Jahres. Das Magazin zu kirchlichen und gesellschaftlichen Themen ist rund um den Petersdom erhältlich und kann unter [email protected] bestellt werden.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich  (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Schisma auf leisen Sohlen
  10. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  11. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  12. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  13. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz