Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  5. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  6. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  9. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  10. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  11. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  12. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?
  13. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  14. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  15. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

Er verschenkte die Schuhe, die er an den Füßen trug

14. März 2025 in Jugend, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Tugenden des Seligen Pier Giorgio Frassati können uns in dieser Fastenzeit inspirieren.


Rom (kath.net / pk) Er wird im Sommer 2025 heiliggesprochen: Der Italiener Pier Giorgio Frassati (1901-1925). Der Sohn des Gründers der italienischen Tageszeitung „La Stampa“, Alfredo Frassati, setzte sich schon als Jugendlicher für die Armen in den Elendsvierteln Turins ein – unbemerkt von seinen wohlhabenden Eltern. Mit 24 Jahren starb der junge Italiener.

Nach seinem Tod wurde er von vielen tausenden Menschen als Vorbild angesehen und verehrt. 1981 wurde sein Körper exhumiert und man fand den Leichnam unverwest. Papst Johannes Paul II. sprach ihn 1990 selig; die Heiligsprechung ist zum Jubiläum der Jugend im Sommer 2025 vorgesehen. Ein Beitrag auf „Aleteia“ setzt sich mit den Tugenden Frassatis auseinander, die uns für diese Fastenzeit inspirieren können.


1) Opfer mit Freude bringen. Obwohl Pier Giorgio in einer wohlhabenden Familie aufwuchs, entschied er sich dafür, ein bescheidenes Leben zu führen. Er schenkte viel her, manchmal sogar die Schuhe, die er an den Füßen trug. Er fastete und empfand dies nicht als Last, sondern als freudige Gelegenheit. Häufig lud er Freunde dazu ein, sich seinen geistlichen Übungen anzuschließen. Was wir mitnehmen können: Herausforderungen nicht verbissen zu meistern, sondern mit einem Geist der Leichtigkeit und Freude in Erlebnisse des gemeinsamen Wachstums zu verwandeln.

2) Anderen dienen. Pier Giorgio verschwendete seine Zeit, um anderen Menschen zu helfen, den Armen und Kranken zu dienen. Er brachte ihnen Essen und schenkte ihnen seine Zeit und seine Freundschaft. Was wir mitnehmen können: Nutzen wir diese Fastenzeit, um anderen zu dienen.

3) Humor und Demut. Obwohl Pier Giorgio aus einer vornehmen Familie kam und eine gute Ausbildung hatte, blieb er demütig und den Menschen zugewandt. Er war humorvoll und munterte dadurch andere auf. Was wir mitnehmen können: Wir können aktiv dazu beitragen, sowohl Glaube als auch Freude zu verbreiten.

4) Mut. Pier Giorgio lebte seinen Glauben ohne Menschenfurcht. Er verteidigte die Würde jeder einzelnen Person. Er nahm an Demonstrationen für soziale Gerechtigkeit und Solidarität teil. Was wir mitnehmen können: Sein Mut kann uns inspirieren, uns sozial zu engagieren und unseren Glauben auch in diesem Bereich zu leben.

5) Beichte. Pier Giorgio liebte es, zur Beichte zu gehen. Einmal hielt er einen Priester auf der Straße auf, um direkt dort zu beichten. Was wir lernen: Nutzen wir das Sakrament der Beichte, um wieder innerlich neu zu beginnen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  7. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  8. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  9. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  13. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  14. Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition
  15. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz