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Katholische Kirche wächst weltweit: Erstmals über 1,4 Millarden Katholiken

21. März 2025 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Inzwischen gehören mehr ca. 1,406 Milliarden Menschen der katholischen Kirche an.


Vatikan (kath.net/elp) Einen weiteren leichten Anstieg der Katholiken um 1,15 Prozent im Zweijahreszeitraum von 2022 bis 2023 belegt das am 20.3.2025 im Vatikan veröffentlichte Statistische Jahrbuch 2023. Damit gehören inzwischen mehr als 1,406 Milliarden Menschen der katholischen Kirche an. Im Gegensatz zu den deutschsprachigen Ländern, wo die Zahl der Gläubigen teils rapide abnimmt, boomt der Zuspruch zur katholischen Lehre in vielen Ländern Afrikas. Inzwischen machen die afrikanischen Katholiken 20 Prozent der katholischen Weltbevölkerung aus. Der dortige Zuwachs betrug in dem genannten Zeitraum 3,3 Prozent. Die am stärksten katholisch geprägten Länder Afrikas sind dabei die Demokratische Republik Kongo mit 55 Millionen Katholiken und Nigeria mit 35 Millionen. Das berichtete „Vatican News“.


Doch das Land mit den meisten katholischen Einwohnern bleibt weiterhin Brasilien mit 182 Millionen bekennenden Katholiken.

Einen leichteren Anstieg, nämlich um 0,6 Prozent, gab es auf den Philippinen mit 93 Millionen katholischen Gläubigen und Indien mit 23 Millionen. Der geringste Wachstum findet sich mit 0,2 Prozent in Europa, was einem Bevölkerungsanteil von 20,4 Prozent ausmacht.

Auch die Zahl der Bischöfe ist leicht gestiegen. Zum Stichtag gab es weltweit 5.430 katholische Bischöfe. Die Zuwächse stammen hier zumeist aus Afrika und Asien.

Die Zahl der Priester sank weltweit gesehen um 0,2 Prozent. Dank dem Priesternachwuchs in Afrika und Asien gab es zum Stichtag immerhin noch 406.996 katholische Priester auf dem Erdenrund. Die Zahl der Priesteramtskandidaten sinkt weltweit. Einzig Afrika stellt sich mit einem Zuwachs von 1,1 Prozent diesem Abwärtstrend entgegen.

Eine Wachstumsrate von 2,6 Prozent erreichten die ständigen Diakone. Nun gibt es von ihnen weltweit 51.433. Die Zahl der nichtpriesterlichen Ordensleute sank weltweit gesehen um 1,6 Prozent.


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