Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  2. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  3. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  4. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. „Beten wir, dass den Gläubigen leichterer Zugang zur überlieferten Form der Messe ermöglicht wird"
  8. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  9. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  10. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  13. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  14. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  15. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil

Vatikan-Theologen: Zentrale Glaubensformel der Christen neu beleben

6. April 2025 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In Nicäa wurde 325 der christliche Glaube festgelegt, dass Jesus Gott und Mensch zugleich ist - Zum 1.700-Jahr-Jubiläum haben Mitglieder der "Internationalen Theologenkommission" das im Auftrag des Papstes das bewertet und eingeordnet.


Vatikanstadt (kath.net/ KAP)
Acht Theologen aus sieben Ländern haben für den Vatikan das christliche Glaubensbekenntnis analysiert und bewertet. Bei dem Konzil von Nicäa (Nizäa) war vor 1.700 Jahren die bis heute für alle Christen gültige Formel festgelegt worden, wonach Jesus in gleicher Weise als Mensch und als Gott anzusehen ist.
An dem am Donnerstag vom Vatikan veröffentlichten Text der "Internationalen Theologenkommission" haben sechs Männer und zwei Frauen mitgewirkt. Zwei der Autoren stammen aus dem deutschsprachigen Raum: die in Wien lehrende Theologin Marianne Schlosser und der emeritierte Bonner Dogmatiker Karl-Heinz Menke. Der Titel des rund 70 Seiten langen Dokuments lautet: "Jesus Christus, Sohn Gottes, Erlöser - 1700. Jahrestag des ökumenischen Konzils von Nizäa 325-2025".


"Außerordentliche Ressourcen"
In der Erläuterung zu dem in 124 Punkte gegliederten theologischen Dokument heißt es: "In Nizäa wurde der Glaube an die Erlösung in Jesus Christus und an den einen Gott in drei Personen (Vater, Sohn und Heiliger Geist) auf den Punkt gebracht, definiert und verkündet." Wenn die Kirche heute in eine neue Etappe der Verkündigung des Glaubens an den dreifaltigen Gott eintrete, solle sie auf die "außerordentlichen Ressourcen dieses Bekenntnisses" zurückgreifen.
Der Text der Theologinnen und Theologen wurde im Jahr 2024 einstimmig beschlossen und dem Glaubenspräfekten, Kardinal Víctor Manuel Fernández, zur Genehmigung vorgelegt. Danach habe Papst Franziskus der Veröffentlichung zugestimmt.

Neue Impulse für die Einheit der Kirchen
Die Theologen sprechen sich ferner dafür aus, aus der Befassung mit dem Konzil von Nicäa "neue Anregungen für die Wiedergewinnung der Einheit der Christen zu empfangen". Ferner drücken sie die Hoffnung auf ein gemeinsames Datum für das Osterfest aus.
Das diesjährige Jubiläum von Nicäa sei für alle Christen "eine einzigartige Gelegenheit, um zu betonen, dass das, was wir gemeinsam haben, (...) viel stärker ist als das, was uns trennt." In dem Dokument laden die Autoren dazu ein, von Nizäa ausgehend allen Menschen Jesus als Erlöser zu verkünden und die Rolle der Kirche als Vermittlerin des göttlichen Heils zu erklären.
Ein Studientag zum 1.700. Jahrestag des Ökumenischen Konzils von Nicäa soll am 20. Mai in der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom stattfinden. An ihm werden die Autoren des Dokuments sowie weitere Expertinnen und Experten teilnehmen.

(Dokument der Theologenkommission im Wortlaut, deutsch: https://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/cti_documents/rc_cti_doc_20250403_1700-nicea_ge.html)

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  7. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  8. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  9. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  10. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  11. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz