Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  2. Nicht mehr ernst zu nehmen
  3. Bischof Timmerevers legt sein Amt als Bischof von Dresden-Meißen nieder
  4. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  5. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  12. Die konzilswidrige deutsche Synodalkonferenz
  13. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  14. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  15. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen

Julia Klöckner: ‚Nicht immer sinnvoll, wenn Kirchen glauben, eine weitere NGO zu sein‘

9. April 2025 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In bioethischen Fragen soll die Kirche standhaft sein und nicht automatisch schauen, ob es Applaus gibt oder nicht. Durch kritische Auseinandersetzungen bleibe das gegenseitige Interesse von Kirche und Politik bestehen, sagt die Politikerin.


Berlin (kath.net/jg)
Julia Klöckner (CDU) ist seit März Präsidentin des Deutschen Bundestages. Im Interview mit dem domradio.de spricht die bekennende Katholikin über den sinkenden Einfluss der Kirche. Die Kirche sollte sich weniger zu tagespolitischen Themen, dafür mehr zu grundlegenden bioethischen Fragen Stellung beziehen, sagt sie.

Sie halte es „für nicht immer sinnvoll, wenn Kirchen glauben, eine weitere NGO zu sein und sich zu Tagespolitik äußern. Man kann für Tempo 130 sein, aber ich weiß nicht, ob die Kirchen dazu etwas schreiben müssen.“


Ihre Kritik komme aus der inneren Verbundenheit, die sie mit der Kirche habe, sagt Klöckner, die in der Schola gesungen hat und lange im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) war. Während der Corona-Pandemie seien viele Menschen nicht nur auf Sinnsuche, sondern allein und verzweifelt gewesen. Die Seelsorge hätte in dieser Zeit stärker präsent sein können, merkt Klöckner an.

In bioethischen Fragen wünscht sich die Politikerin mehr Standhaftigkeit der Kirche. Diese solle nicht automatisch schauen, „ob es Applaus gibt oder nicht.“ Bei Fragen, die den Beginn und das Ende des Lebens betreffen, wo die moralischen Grenzen menschlichen Handelns seien, könne und solle die Kirche ihre Stimme erheben, sagt Klöckner. Wenn es kritische Auseinandersetzungen gebe, sei auch das gegenseitige Interesse zwischen Kirche und Politik vorhanden, meint sie.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  4. Papst Leo XIV. beruft obersten Kolumbusritter in den Vatikan
  5. Nur der Weg der Liebe ist der Weg des Lebens
  6. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  7. USA: Rosenkranz-Teams besuchen Altersheime
  8. Bischof Erik Varden: Zum Gedenken an König Harald V. (1937–2026)
  9. Papst würdigt Norwegens König Harald für "hingebungsvollen Dienst"
  10. Kirche im isländischen Selfoss wird im September eingeweiht
  11. „Hinter mir her!“ – Der Weg führt ins Leben
  12. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  13. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  14. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  15. Synodalität aus der Tradition - Teil 2

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz