Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  4. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“
  5. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  8. Wann enden die perspektivlosen Strukturdebatten?
  9. So fühlt sich Nachhausekommen an
  10. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  11. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  12. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  13. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds
  14. Papst Leo XIV. bestärkt Bischof Voderholzer auf dem Weg der Neuevangelisierung
  15. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther von der CDU immer mehr unter Druck

Gericht verurteilt Vatikan zu Schadenersatz in Millionenhöhe

5. Mai 2025 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Während in Rom die Kardinäle über einen neuen Papst beraten, hat ein Gericht in London den klammen Vatikan zur Zahlung einer Millionen-Entschädigung verurteilt - Auch das Konklave bleibt davon nicht unberührt.


Rom (kath.net/ KAP)
Ein Gericht in London hat den Heiligen Stuhl zur Zahlung von rund vier Millionen Euro Schadenersatz an den Finanz- und Immobilienmakler Raffaele Mincione verurteilt. Das berichteten mehrere italienische Medien (Freitagabend). Mincione ist britischer Staatsbürger italienischer Herkunft und spielte bei einem verlustreichen Immobilien-Investment des Vatikans in London 2013/14 eine wichtige Rolle.

Ein Vatikangericht hatte Mincione im Dezember 2023 zu fünfeinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt. Das Vatikangericht sah damals als erwiesen an, dass Mincione das vatikanische Staatssekretariat bei dem Immobilien-Deal betrogen habe. Das Londoner Gericht befand nun, Mincione habe bei dem Geschäft zwar teils irreführend kommuniziert; ein Betrug liege aber nicht vor. Wegen einer erheblichen Ruf- und Geschäftsschädigung, die Mincione durch die vatikanischen Beschuldigungen erlitten habe, stehe ihm Schadenersatz zu.


Zugleich veröffentlichte Mincione am Freitagabend eine Presseerklärung und brachte Genugtuung über das Urteil zum Ausdruck. Unklar ist, welche Auswirkungen die Gerichtsentscheidung auf die Papstwahl haben wird, die am Mittwoch (7. Mai) im Vatikan beginnt. Einer der vom Alter her wahlberechtigten Kardinäle, Angelo Becciu (76), hatte vor wenigen Tagen seinen Verzicht auf eine Teilnahme an der Papstwahl verkündet. Er war 2023 vom Vatikangericht gemeinsam mit Mincione wegen Betrugsvorwurfs in dem Londoner Immobiliendeal ebenfalls zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Zum Zeitpunkt der Abwicklung des verlustreichen Investments in London war Becciu Verwaltungschef ("Substitut") des vatikanischen Staatssekretariats. Sein Vorgesetzter war der langjährige Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin (2013-2025). Als Leiter der Papstwahl und langjährige Nummer zwei des Vatikans wird Parolin (70) in italienischen Medien als ein Favorit für das Papstamt gehandelt.

Bei den Beratungen der Kardinäle vor der Papstwahl, dem sogenannten Vorkonklave, waren am Freitag laut Vatikansprecher Matteo Bruni auch Finanzskandale der Kirche ein Thema. Man habe darüber gesprochen, dass sie die Glaubwürdigkeit der Kirche beeinträchtigten.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Nach fast drei Wochen bricht die Diözese Rottenburg-Stuttgart das Schweigen
  3. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  6. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  7. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  8. „Mir sind konkrete Reaktionen von Kindern bekannt, die diese Darstellung als verstörend empfanden“
  9. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  10. MEHR hippe Missionare in Augsburg
  11. Papst Leo XIV: Meinungsfreiheit auch im Westen beschränkt
  12. Gott schütze Venezuela!
  13. BILD-Chefin Marion Horn fordert jetzt: Daniel Günther muss das zurücknehmen oder zurücktreten
  14. So fühlt sich Nachhausekommen an
  15. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz