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Als der Papst erpresst wurde, das dritte Geheimnis zu veröffentlichen

23. Mai 2025 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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1981 entführte ein Australier ein Flugzeug. Seine Forderung: Johannes Paul II. solle das letzte Fatima-Geheimnis endlich bekannt geben.


Fatima (kath.net / pk) Viele Geschichten ranken sich um die Marienerscheinungen in Fatima und die damit verbunden drei Geheimnisse. Kaum einer weiß etwa, dass sogar einmal ein Flugzeug entführt und der Papst erpresst wurde, das dritte Geheimnis preiszugeben, wie das Portal „Aleteia“ berichtet.

Dieses Geheimnis hatte die Seherin Lúcia dos Santos aufgeschrieben. Sie war eines der drei Hirtenkinder, denen im Jahr 1917 die Muttergottes in Fatima (Portugal) erschienen war. In ihren Erinnerungen hielt sie 1941 fest, dass Maria ihnen drei Geheimnisse anvertraut habe. Zwei davon gab sie bekannt, das dritte jedoch nicht.


Sie schrieb es auf und gab es dem Bischof, mit der Bitte, es dem Papst zu überbringen, verbunden mit der Aufforderung, es 1960 zu veröffentlichen. Aber der Vatikan tat dies erst 40 Jahre später – was für Spekulationen und jede Menge Gerede sorgte.

Einer von jenen, die nicht länger warten wollten, war Laurence James Downey, ein 55-jähriger Australier. Er reiste 1981 mit dem Flugzeug von Dublin nach London. Es waren insgesamt 113 Passagieren an Bord. Downey übergoss sich mit Benzin, das er auf der Toilette versteckt hatte und drohte, alle Passagiere umzubringen.

Er stürmte das Cockpit und befahl den Piloten, in Richtung Frankreich zu fliegen, um das Flugzeug aufzutanken und den Flug schließlich weiter nach Teheran fortzusetzen. In Frankreich zwang er einen Piloten, ein neunseitiges Statement aus dem Fenster des Cockpits zu werfen.

Seine Forderung darin: Papst Johannes Paul II. solle das dritte Geheimnis von Fatima bekanntgeben. Kurz darauf wurde Downey von der französischen Polizei überwältigt und verhaftet. Der Australier, der in jungen Jahren Trappistenmönch war, später eine Familie gründete und als Reiseführer in Fatima arbeitete, verbrachte schließlich fünf Jahre im Gefängnis.

 

 


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