Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  11. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Neugeweihter Priester: „Vor dem Allerheiligsten zu beten war echter Katalysator für meine Berufung“

21. Juni 2025 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


USA: Robert Bollinger betete als Schüler in Anbetungskapelle seiner Pfarrgemeinde, und „die Idee, Priester zu werden, kam mir wie aus dem Nichts. Ich wusste, dass es nicht meine eigene Idee war, sondern dass Gott sie mir ins Herz gelegt hatte.“


Philadelphia (kath.net/pl) Als Schüler hatte Robert Bollinger keine Ahnung, wie sein Leben aussehen sollte. Zunächst war er mit einem Mädchen zusammen und fand Ehe und Familienleben sehr attraktiv. In seinem letzten Schuljahr 2016 fühlte er sich jedoch zum Priesteramt hingezogen. Er besuchte öfter die täglich rund um die Uhr geöffnete Anbetungskapelle seiner Pfarrgemeinde. Dort, in der Einsamkeit und Stille der schlichten Anbetungskapelle, hatte er einen  Ort gefunden, um mit Gott über seine Zukunft zu sprechen. „Die Idee, Priester zu werden, kam mir wie aus dem Nichts, und ich wusste, dass es nicht meine eigene Idee war, sondern dass Gott sie mir ins Herz gelegt hatte“, sagte Pater Bollinger dem Register. „Ich legte Wert darauf, während meiner gesamten Highschool-Zeit ein- bis zweimal pro Woche in der Gegenwart des Allerheiligsten zu sitzen, und das war ein echter Katalysator, der meine Berufung festigte und mir ermöglichte, ‚Ja‘ zu Gott zu sagen.“ Im Mai dieses Jahres wurde Bollinger für die Erzdiözese Philadelphia zum Priester geweiht. Darüber berichtet Jack Figge für den „National Catholic Register“ (NCR).


Der junge Vikar Bollinger ist mit seiner Berufungsgeschichte keineswegs allein. Das Institut „Center for Applied Research in the Apostolate“ (CARA) berichtet in seiner jährlichen Studie zur Analyse der Weihejahrgänge, dass 78 % der Männer des Weihejahrgangs 2025 vor ihrem Eintritt ins Priesterseminar regelmäßig an der eucharistischen Anbetung teilnahmen, schildert der NCR-Bericht weiter. In den letzten Jahren berichtete CARA, dass immer mehr Männer schildern, dass regelmäßiges Verweilen vor dem Allerheiligsten einen überproportionalen Einfluss auf die Urteilsfähigkeit über ihre Berufung hat.

In den 1990er Jahren richteten Pfarreien in der Diözese Wichita, Kansas, rund um die Uhr geöffnete Anbetungskapellen ein. Seitdem verzeichnet die Diözese einen Anstieg der Berufungen. Chad Arnold, Leiter des Priesterseminar der Diözese Wichita, sieht hier einen direkten Zusammenhang: „In unserer Diözese sind wir seit vielen Jahren mit Berufungen gesegnet, aber bevor all diese Berufungen begannen, gab es in unserer Diözese konzertierte Bemühungen, die Pfarreien zur Ewigen Anbetung zu bewegen“, sagte Arnold dem NCR. „Als Diözese haben wir schon immer einen Zusammenhang zwischen der Anzahl der Anbetungskapellen, der Anzahl der Menschen, die vor dem Tabernakel in unserer Diözese beten, und den Segnungen der unserer Berufungen gesehen.“

Die Eucharistische Anbetung wurde für den jetzigen Neupriester Bollinger zu einer ständigen Praxis, in der er erkannte, ob Gott ihn zum Priesterseminar berief. Diese vielen Stunden vor dem Allerheiligsten gaben ihm die Gnade und das Vertrauen, „Ja“ zu Gott zu sagen. Wenn er „zur Anbetung ging, konzentrierte ich mich darauf, mich einfach von Gott lieben zu lassen. Mir wurde klar, dass ich einfach nur dasitzen und bei Gott sein konnte. Ich musste nichts leisten. Ich musste nichts tun, außer einfach nur dasitzen und von Gott geliebt werden. Dieser Ausdruck seiner Liebe gab mir das Vertrauen, auf seinen Plan zu vertrauen und darauf, dass er immer für mich da sein wird.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  13. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Ein Gott, der nichts mehr verlangt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz