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Anglikanische Gemeinde in Canterbury plant Exhumierung des Kopfes des Hl. Thomas Morus

22. Juli 2025 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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König Heinrich VIII. ließ seinen Kanzler während Reformation hinrichten – 2035 ist 500. Todestag – Sein Haupt ist in St. Duncan´s beigesetzt, die Pfarrei versucht derzeit die Erlaubnis zur Exhumierung des katholischen Heiligen zu erlangen


Canterbury (kath.net/pl) Die anglikanische Pfarrei St. Duncan´s in Canterbury (Großbritannien) beantragt die Erlaubnis, das Haupt des (katholischen) Heiligen Thomas Morus zu exhumieren. Das berichten die BBC und weitere britische Medien. Sir Thomas More war Heinrichs Kanzler, und seine Weigerung, die Vorherrschaft des Königs über die Church of England anzuerkennen, führte zu seiner Hinrichtung durch Enthaupten am 6. Juli 1535. Während sein Leichnam in einem anonymen Grab im Tower of London verloren ist, wurde sein abgetrennter Kopf von seiner Tochter gerettet und mit ihr in der Familiengruft in St. Dunstan's in Canterbury beigesetzt.


Die Reliquien des Heiligen ziehen viele Pilger aus aller Welt an. Viele Besucher dieser anglikanischen Pfarrei wünschen offenbar, dass diese Reliquien besser zugänglich wären. Die anglikanische Kirchengemeinde strebt an, die mit Hinblick auf den 500. Todestag des Heiligen zu ermöglichen, eine wirklich ökumenische Geste. Er wird als Heiliger des Gewissens inzwischen in beiden Konfessionen (und darüber hinaus) geschätzt und geehrt.

Bild: Thomas-Morus-Porträt von Hans Holbein

 


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Lesermeinungen

 Othmar Remisso 22. Juli 2025 
 

Good News!

Die Würdigung des Heiligen Thomas Morus und der Respekt vor seinem Haupt in Canterbury zeigen, wie tief Reliquien im katholischen Glauben verwurzelt sind. Als sichtbare Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart verkörpern sie konkrete Zeichen der göttlichen Heilswirkung. Dass die anglikanische Gemeinde St. Dunstan’s ein ökumenisches Zeichen setzen möchte und Welttpilger dazu einlädt, dieser großen Heiligen näherzukommen, ist ein geradezu ermutigender Schritt. Reliquien fördern bei uns Gläubigen den inneren Zugang zum Geheimnis des Glaubens – sie schaffen eine konkrete Verbindung zu den Zeugen des Glaubens, stärken unsere Hingabe und regen zu Gebet und Andacht an.

Dass dieser Gedenkakt, unterstützt durch die Vorbereitungen zum 500. Todestag von Thomas Morus, sowohl innerkirchlich als auch ökumenisch als wichtig erkannt und gefeiert wird, ist ein klares Zeichen: Reliquien sind mehr als bloße Gegenstände – sie sind lebendige Symbole der katholischen Glaubenstradition.


0
 
 girsberg74 22. Juli 2025 
 

Muss das sein ?

Was erhofft man sich davon ?


1
 

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