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Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein

vor 7 Stunden in Prolife, 5 Lesermeinungen
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Neue Pro-Life-Klarheiten eines Papst und eine klare Absage an "katholische" US-Demokraten, die für Abtreibung sind


Rom (kath.net)
Papst Leo XIV. hat diese Woche an katholische Politiker appelliert, ihr Handeln an den Lehren der Kirche über die Heiligkeit des Lebens auszurichten. Papst Leo wies dabei falsche Vorstellung entschieden zurück und erinnerte an katholische Politiker, die sich zwar als „persönliche Pro-Life-Anhänger“ bezeichnen, aber dennoch für Abtreibung stimmen: „Es gibt keine Spaltung innerhalb der Persönlichkeit einer öffentlichen Person: Auf der einen Seite steht nicht der Politiker, auf der anderen der Christ. Vielmehr gibt es den Politiker, der unter dem Blick Gottes und seines Gewissens seine Verpflichtungen und seine Verantwortung auf christliche Weise lebt“, sagte der Papst.

Sie seien daher aufgerufen, Ihren Glauben zu stärken und Ihr Wissen über die Lehre – insbesondere die Soziallehre –, die Jesus der Welt lehrte, zu vertiefen und sie in der Ausübung Ihrer Aufgaben und bei der Ausarbeitung von Gesetzen umzusetzen. Ihre Grundlagen stehen im Einklang mit der menschlichen Natur, mit dem Naturgesetz, das alle anerkennen können, auch Nichtchristen und Nichtgläubige. Sie dürfen sich daher nicht scheuen, sie vorzutragen und mit Überzeugung zu verteidigen. Es ist eine Heilslehre, die das Wohl jedes Menschen anstrebt, den Aufbau friedlicher, harmonischer, wohlhabender und versöhnter Gesellschaften. Der Heilige Vater appelliert an die Politiker: "Der erste – und einzige – Rat, den ich Ihnen geben werde, ist dieser: Verbinden Sie sich immer enger mit Jesus, leben Sie aus ihm und geben Sie Zeugnis für ihn."  In „gewissen westlichen Gesellschaften, in denen Christus und seine Kirche ausgegrenzt, oft ignoriert und manchmal verspottet werden“, sagte er, „wird Ihnen nur die Vereinigung mit Jesus – dem gekreuzigten Jesus! – den Mut geben, für seinen Namen zu leiden.“

Auszug aus der Rede - Arbeitsübersetzung kath.net; Hervorhebung kath.net:


Ihr Engagement ist „mehr als nur eine persönliche Bereicherung, sondern von großer Bedeutung und Nutzen für die Männer und Frauen, denen Sie dienen. Dies ist umso lobenswerter, als es in Frankreich aufgrund eines manchmal missverstandenen Säkularismus für gewählte Amtsträger nicht einfach ist, bei der Ausübung öffentlicher Aufgaben im Einklang mit ihrem Glauben zu handeln und Entscheidungen zu treffen.

Die Erlösung, die Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung erlangt hat, umfasst alle Dimensionen des menschlichen Lebens: Kultur, Wirtschaft und Arbeit, Familie und Ehe, Achtung vor der Menschenwürde und vor dem Leben, Gesundheit sowie Kommunikation, Bildung und Politik. Das Christentum lässt sich nicht auf eine einfache private Andacht reduzieren, denn es impliziert eine Lebensweise in der Gesellschaft, die von der Liebe zu Gott und zum Nächsten geprägt ist, der in Christus nicht länger Feind, sondern Bruder ist. 

Bischof Blanchet hat mich … um einen Rat für Sie gebeten. Mein erster und einziger Rat ist, sich immer mehr mit Jesus zu verbinden, ihn zu leben und zu bezeugen. In der Persönlichkeit einer Person des öffentlichen Lebens gibt es keine Spaltung: Es gibt nicht den Politiker auf der einen Seite und den Christen auf der anderen. Sondern es gibt den Politiker, der unter dem Blick Gottes und seines Gewissens seine Verpflichtungen und Verantwortungen christlich lebt!
...
Ich bin mir bewusst, dass das offen christliche Engagement eines Amtsträgers nicht einfach ist, insbesondere in manchen westlichen Gesellschaften, in denen Christus und seine Kirche marginalisiert, oft ignoriert und manchmal verspottet werden. Auch bin ich mir des Drucks, der Parteizwänge und der „ideologischen Kolonisierung“ – um einen treffenden Ausdruck von Papst Franziskus zu verwenden – bewusst, denen Politiker ausgesetzt sind. Sie brauchen Mut: den Mut, auch mal „Nein, ich kann nicht!“ zu sagen, wenn die Wahrheit auf dem Spiel steht. Auch hier wird nur die Verbundenheit mit Jesus – dem gekreuzigten Jesus! – den Mut geben, für seinen Namen zu leiden. Er sagte zu seinen Jüngern: „In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.“ (Joh 16,33).


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Lesermeinungen

 modernchrist vor 4 Stunden 
 

Danke, Papst Leo!

Kein Geschwurbel. Die Rede sei ein Ja oder ein Nein, Verbrechen müssen Verbrechen genannt werden und können nicht banalisiert , toleriert und sogar indirekt als "verantwortungsvolle Entscheidung" akzeptiert werden. Manche reden dabei sogar von "Respektieren"! Das ist unmöglich! Ich kann einem Verbrechen keinen Respekt entgegen bringen. Es sei denn, es bestand Lebensgefahr für die Mutter.


3
 
 carl eugen vor 4 Stunden 

Dafür gibt es nur ein Wort:

GROSSARRIG!!


3
 
 Mensch#17 vor 5 Stunden 
 

Danke, Papst Leo!

Es sind klare und eindeutige Worte; zumindest finden das die normalen Menschen so!

Aber: Mal schauen was für Geschwurbel die DBK wieder daraus machen wird. Und ebenso werden wir vermutlich wieder sehr merkwürdige Verrenkungen diverser "christlicher" Politiker sehen.

Ich bin schon gespannt, wann es los geht; heute Nachmittag oder erst Anfang nächster Woche?

Wer wird da die gesunde Lehre nicht (mehr) ertragen?


4
 
 ottokar vor 6 Stunden 
 

Man muss diesen päpstlichen Aufruf in D an alle CDU/CSU Abgeordneten versenden!

Katholisch ist, wer der katholischen Glaubenslehre folgt. Die von Leo XIV beschriebenen 2 Gesichter vieler Politiker sind symptomatisch für unsere Zeit und in vielen Ländern vorhanden:Privat treu katholisch, politisch aber dem Zeitgeist und der Parteidisziplin folgend. Ganz klar, wonach der Herrgott einmal richten wird.Was denken sich wohl die Kinder solcher Politiker?


4
 
 Kerze vor 7 Stunden 
 

Klare Worte.

Gott sei Dank.


7
 

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