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Top-15meist-diskutiert- Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
- Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
- Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
- Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
- Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
- Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
- Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
- Die große Täuschung
- Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
- Voll in die Falle getappt
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Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein29. August 2025 in Prolife, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Neue Pro-Life-Klarheiten eines Papst und eine klare Absage an "katholische" US-Demokraten, die für Abtreibung sind
Rom (kath.net)
Papst Leo XIV. hat diese Woche an katholische Politiker appelliert, ihr Handeln an den Lehren der Kirche über die Heiligkeit des Lebens auszurichten. Papst Leo wies dabei falsche Vorstellung entschieden zurück und erinnerte an katholische Politiker, die sich zwar als „persönliche Pro-Life-Anhänger“ bezeichnen, aber dennoch für Abtreibung stimmen: „Es gibt keine Spaltung innerhalb der Persönlichkeit einer öffentlichen Person: Auf der einen Seite steht nicht der Politiker, auf der anderen der Christ. Vielmehr gibt es den Politiker, der unter dem Blick Gottes und seines Gewissens seine Verpflichtungen und seine Verantwortung auf christliche Weise lebt“, sagte der Papst.
Sie seien daher aufgerufen, Ihren Glauben zu stärken und Ihr Wissen über die Lehre – insbesondere die Soziallehre –, die Jesus der Welt lehrte, zu vertiefen und sie in der Ausübung Ihrer Aufgaben und bei der Ausarbeitung von Gesetzen umzusetzen. Ihre Grundlagen stehen im Einklang mit der menschlichen Natur, mit dem Naturgesetz, das alle anerkennen können, auch Nichtchristen und Nichtgläubige. Sie dürfen sich daher nicht scheuen, sie vorzutragen und mit Überzeugung zu verteidigen. Es ist eine Heilslehre, die das Wohl jedes Menschen anstrebt, den Aufbau friedlicher, harmonischer, wohlhabender und versöhnter Gesellschaften. Der Heilige Vater appelliert an die Politiker: "Der erste – und einzige – Rat, den ich Ihnen geben werde, ist dieser: Verbinden Sie sich immer enger mit Jesus, leben Sie aus ihm und geben Sie Zeugnis für ihn." In „gewissen westlichen Gesellschaften, in denen Christus und seine Kirche ausgegrenzt, oft ignoriert und manchmal verspottet werden“, sagte er, „wird Ihnen nur die Vereinigung mit Jesus – dem gekreuzigten Jesus! – den Mut geben, für seinen Namen zu leiden.“
Auszug aus der Rede - Arbeitsübersetzung kath.net; Hervorhebung kath.net: 
Ihr Engagement ist „mehr als nur eine persönliche Bereicherung, sondern von großer Bedeutung und Nutzen für die Männer und Frauen, denen Sie dienen. Dies ist umso lobenswerter, als es in Frankreich aufgrund eines manchmal missverstandenen Säkularismus für gewählte Amtsträger nicht einfach ist, bei der Ausübung öffentlicher Aufgaben im Einklang mit ihrem Glauben zu handeln und Entscheidungen zu treffen.
Die Erlösung, die Jesus durch seinen Tod und seine Auferstehung erlangt hat, umfasst alle Dimensionen des menschlichen Lebens: Kultur, Wirtschaft und Arbeit, Familie und Ehe, Achtung vor der Menschenwürde und vor dem Leben, Gesundheit sowie Kommunikation, Bildung und Politik. Das Christentum lässt sich nicht auf eine einfache private Andacht reduzieren, denn es impliziert eine Lebensweise in der Gesellschaft, die von der Liebe zu Gott und zum Nächsten geprägt ist, der in Christus nicht länger Feind, sondern Bruder ist.
…
Bischof Blanchet hat mich … um einen Rat für Sie gebeten. Mein erster und einziger Rat ist, sich immer mehr mit Jesus zu verbinden, ihn zu leben und zu bezeugen. In der Persönlichkeit einer Person des öffentlichen Lebens gibt es keine Spaltung: Es gibt nicht den Politiker auf der einen Seite und den Christen auf der anderen. Sondern es gibt den Politiker, der unter dem Blick Gottes und seines Gewissens seine Verpflichtungen und Verantwortungen christlich lebt!
...
Ich bin mir bewusst, dass das offen christliche Engagement eines Amtsträgers nicht einfach ist, insbesondere in manchen westlichen Gesellschaften, in denen Christus und seine Kirche marginalisiert, oft ignoriert und manchmal verspottet werden. Auch bin ich mir des Drucks, der Parteizwänge und der „ideologischen Kolonisierung“ – um einen treffenden Ausdruck von Papst Franziskus zu verwenden – bewusst, denen Politiker ausgesetzt sind. Sie brauchen Mut: den Mut, auch mal „Nein, ich kann nicht!“ zu sagen, wenn die Wahrheit auf dem Spiel steht. Auch hier wird nur die Verbundenheit mit Jesus – dem gekreuzigten Jesus! – den Mut geben, für seinen Namen zu leiden. Er sagte zu seinen Jüngern: „In der Welt seid ihr in Bedrängnis; aber habt Mut: Ich habe die Welt besiegt.“ (Joh 16,33).
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