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Eine Gemeinschaft, die bemerkt, wenn SIE fehlen3. September 2025 in Spirituelles, 55 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Eine Pfarrgemeinde hat Potential und Verantwortung: Simple Freundlichkeit kann bewirken, dass sich die Kirchenbänke wieder füllen.
New York (kath.net / pk) Wenn am Sonntag die Kirchenbänke leer bleiben, dann gibt es viele Gründe, warum das so ist. Und es gibt auch eine simple Lösung, die dazu führen könnte, dass Menschen wieder gerne in die Kirche gehen, schreibt Theresa Civantos Barber in einem Artikel auf „Aleteia“.
Ein weit verbreitetes Problem heute sei die soziale Isolation und Einsamkeit vieler Menschen. „In dieser modernen Landschaft sind Kirchengemeinden in einer einzigartigen Position, um diese Lücke zu füllen und warme und freundliche Gemeinschaften zu bieten, nach denen sich so viele Menschen verzweifelt sehnen“, schreibt sie.
Die Studie „American Beliefs Study: Religious Preferences and Practices” habe gezeigt, dass Menschen dann in Pfarrgemeinden bleiben, wenn sie dort auch soziale Verbindungen haben und es ein Miteinander gibt. „Es war noch nie so wichtig wie heute, dass Pfarreien diejenigen, die zu ihnen kommen und gehen, besser kennen und verstehen lernen“, sagt Terry Poplava, Geschäftsführer von ACST Catholic, wo die Studie erschien. 
Es sei die Aufgabe sowohl der Kirchenleitung als auch der Gemeindemitglieder, „den Menschen zu vermitteln, dass sie nicht ,nur vermisst‘ werden, sondern dass ihre Anwesenheit wichtig ist“, betont er. Im Interview mit „Aleteia“ hob er einige wichtige Faktoren hervor, die wichtig sind für den Aufbau einer Gemeinde, etwa die „gegenseitige Fürsorge“.
Andere müssten willkommen geheißen werden und proaktiv eingeladen werden, sich in der Gemeinde zu engagieren. „Wir alle sollten Begeisterung für unseren Glauben und unsere Pfarrgemeinde zeigen und uns freuen, miteinander in Kontakt zu treten.“ Wichtig sei, Interesse zu zeigen, nachzufragen, wenn jemand nicht mehr kommt.
Das Leitungspersonal sowie die Mitarbeiter sollen „verfügbar und freundlich“ sein. „Begrüßen Sie die Menschen herzlich und begleiten Sie sie zu einer Kirchenbank oder einem Sitzplatz. Lernen Sie die Namen der Gemeindemitglieder kennen und kommen Sie mit ihnen ins Gespräch, anstatt nur ein Programm oder ein Mitteilungsblatt zu verteilen… Erwägen Sie einen Begrüßungsschalter an einem oder mehreren Eingängen der Kirche.“
Jeder solle sich die Frage stellen: „Wann haben Sie sich das letzte Mal in Ihrer Gemeinde wirklich zugehörig gefühlt? Wann haben Sie das letzte Mal jemand anderem dieses Gefühl gegeben? Hier ist meine Herausforderung an alle Katholiken, die dies lesen: Suchen Sie sich diesen Sonntag ein unbekanntes Gesicht und sagen Sie einfach Hallo. Lächeln Sie. Stellen Sie sich vor. Fragen Sie nach dem Namen. Das ist alles. Was würde passieren, wenn wir uns alle zu dieser kleinen Geste verpflichten würden?
Stellen Sie sich vor, Sie verlassen die Messe und statt anonymer Gesichter, die zur Tür hinausstürmen, begegnen Sie einem warmherzigen Lächeln von Fremden, echten Gesprächen nach der Messe, Menschen, die sich an Ihren Namen erinnern, einer Gemeinschaft, die bemerkt, wenn Sie fehlen...“
Und eine Frage stellt die Autorin: „Könnte das Geheimnis, Menschen dabei zu helfen, katholisch zu werden und zu bleiben, ganz einfach sein – nämlich „freundlicher sein … Was wäre, wenn Tausende von Katholiken, die dies lesen, beschließen würden, in ihren Pfarren ,Botschafter der Verbundenheit‘ zu werden? Wie würde das unsere Pfarren verändern – und wie würde es dadurch unsere Kirche verändern?“
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Lesermeinungen| | SarahK 8. September 2025 | | | | Danke ihr beiden! Ich dachte durch Corona hat sich da evtl was geändert. Das heißt für mich entweder verzichte ich auf den aktiven Empfang oder gehe woanders. Ich kannte es auch nur dass der Priester beides hält und eintaucht aber hier halt nicht. Aber ich werde ganz sicher nicht an unseren Bischof schreiben dem ist das eh egal denke oder befürchte ich (ok Unterstellung) echt komisch, dass die Priester es dann nicht bestreiken, wo Sie sonst immer als totschlagargument bringen, dass sie sich an die Regeln halten, und ich die Pharisäerin bin (das war jetzt Sarkasmus und nicht in Ordnung aber ich kann gerade einfach nicht anders (verzweifel) |  0
| | | | | schafe 8. September 2025 | | | | Eine Empfehlung zum Reichen der Kommunion unter beiden Gestalten Formen der Kelchkommunion
1. Trinken aus dem Kelch
2. Eintauchen des eucharistischen Brotes in den Kelch (Mundkommunion)
Wobei die 2:
2.) Eintauchen des eucharistischen Brotes in den Kelch (Mundkommunion) - - -
Diese Form ist liturgierechtlich möglich, allerdings geht dabei die Symbolik des
Trinkens gänzlich verloren.
Vorgesehen ist das Eintauchen des eucharistischen Brotes in den Kelch durch die
Kommunionspender:innen (Mundkommunion). Es muss gewährleistet sein, dass an
wenigstens einem Ort ausschließlich das eucharistische Brot empfangen werden kann.
Es ist vorteilhaft, den Kelch mit dem Blut Christi zu neigen. So kann weniger Wein
verwendet werden und ein Berühren des Kelchinneren wird vermieden. www.liturgie.at/dl/KqKmJKJKlNMMkJqx4KJK/Empfehlungen_Kommunion_bde_Gestalten_web_pdf |  0
| | | | | Tante Ottilie 8. September 2025 | | | | Verbot der Intinction der Hostie in den konsekrierten Wein durch Laien Siehe Link: Gottesdienstkongregation, Instruktion Redemptionis sacramentum Nr. 104. |  2
| | | | | Tante Ottilie 8. September 2025 | | | | @Versusdeum - Ihr Argument ist bestechend! Ihr Argument, dass jede Handkommunion letztendlich auch eine Mundkommunion beinhaltet, ist bestechend!
(Obwohl ich selbst persönlich aus Gewohnheitbei der Handkommunion bleibe.)
Zu SarahK:
Ich gebe Ihnen vollkommen recht, dass Sie den betr. Priester auf den Missstand aufmerksam machten.
Ich selbst mache inzwischen bei der Kommunion unter beiderlei Gestalten nicht mehr mit und verzichte auf den konsekrierten Wein, das Blut Christi, weil mir der Leib Christi in Gestalt der konsekrierten Hostie vollauf genügt.
Übrigens ist die selbständige Intinktion der Hostie durch die Gläubigen Laien vom CIC verboten - obwohl es jede/r macht. |  3
| | | | | schafe 8. September 2025 | | | | Versusdeum Lieber Versusdeum!
Wenn ihnen etwas unklar ist müssen sie sich an den Bischof Voderholzer wenden. |  1
| | | | | SarahK 8. September 2025 | | | | @versusdeum Das zum Beispiel meinte ich mit Vorort Diskutieren. Als ich einen der Priester darauf aufmerksam machte, dass das Heiligste Blut bei uns am Gründonnerstag auf den Boden getropft ist weil jeder dahin ging und die Hostie eintunkte und schon wieder im Gehen verzehrte reagierte er gereizt und sagte u.a. „Jesus wäre auch für die gestorben die dann über das Blut trampeln“. Theologisch vielleicht richtig in meinen Augen aber nicht wertvoll. Und wenn man dann mal eine „Diskussion“ über den würdigen Empfang der Heiligen Kommunion haben könnte und auch ansprechen dürfte was Stand der Gnade ist, würden sich vielleicht viele ändern. Nein, einem wird dann direkt wieder Pharisäertum unterstellt ohne dass überlegt wird was in einem vorgeht. Hier zum Beispiel war es etwas einfaches zu sehen was im Priester vorging nämlich „Angst“, nur warum da bin ich wieder bei meinem „who am I to judge“. |  2
| | | | | Versusdeum 7. September 2025 | | | | Lieber @Moorwen Nun ja, Sie haben andere Leser hier manchmal schon ganz ordentlich und schroff abgekanzelt. Ich versuche, in der Sache klar und notfalls auch hart zu sein*, aber dennoch im Ton möglichst brüderlich zu bleiben. Ob mir das gelingt, weiß ich nicht. Jedenfalls ganz sicher nicht so, wie unserem geschätzten @Stefan Fleischer, der jeden freundlich anspricht und dennoch jedes Mal (und für jeden von uns) wichtige Anregungen mitbringt. Ein ständiger Diakon, wie man sich ihn nur wünschen kann.
* vor allem, wenn es um klare Aussagen / faktische Vorgaben Jesu, die zehn Gebote oder Dogmen der Kirche geht, also Dinge, die sich unserem "formenden Zugriff" entziehen |  2
| | | | | Versusdeum 7. September 2025 | | | | @schafe Der Denkfehler dieser Argumentation ist, dass jede vollzogene Handkommunion zwangsläufig auch eine Mundkommunion ist. Und was ich in die Hand nehmen kann, darüber habe ich Macht - oder glaube zumindest, sie zu haben.
Wissen Sie, wenn man ein Stück in einer Ausstellung besonders hervorheben will, legt man es in eine eigene, besonders schön beleuchtete, Standvitrine, anstatt es zu anderen in eine normale Vitrine zu legen. |  2
| | | | | Domspatz_AT 7. September 2025 | | | | Ich liebe... ...das Forum von kath.net und die enthaltenen Beiträge. Wahrlich brüderlich wirft man sich die Bälle zu! Zuweilen erblüht eine Interaktion, wie man sie sonst nur aus dem real live kennt. |  4
| | | | | schafe 7. September 2025 | | | | Moorwen Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer hat die Handkommunion bei der Eucharistiefeier als "ebenso würdig" wie die Mundkommunion bezeichnet. "Meist sündigt man mit der Zunge mehr als mit der Hand", zitierte Voderholzer am Donnerstag in seiner Predigt zum Fest Fronleichnam aus einer Predigt von Kardinal Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI. (2005-2013), aus dem Jahr 1978. Der Bischof gab zu bedenken, ob nicht der Kommunionempfang selbst noch einmal wichtiger sei, als die äußere Form. |  0
| | | | | Moorwen 7. September 2025 | | | | @ Versusdem so so, lieber Versusdeum! Sie finden mich arrogant!? :-)
Wenigstens sind Sie ehrlich und spielen mit offenen Karten – das weiß ich zu schätzen!
Nichts ist so nervig in einem Forum wie User, die sich immer wieder über die Art des Schreibens beklagen, statt über die Inhalte der Beiträge zu diskutieren – sie haben nichts zu sagen,weil ihnen die Argumente fehlen. Und meistens sind es Leute, die hinter ihrem verbalen Schafspelz aus Demut, Dankbarkeit, Nächstenliebe und Menschlichkeit ihre eigene Eitelkeit verstecken, um am Ende verbal beklatscht und für groß und klug gehalten zu werden. Für mich ist ihr Gejammer nur Worte - verbales Liebesgeschwafel.
Was mich angeht – ich finde, dass sich die homofreundliche Welt und Kirche nichts anderes verdient hat, als eine zweite Sintflut. Die Leute aus Sodom und Gomorra versteckten ihre Unmoral nicht und konnten nicht besseres als die Vernichtung erwarten. Heute glaubt man, wenn man aus solchen Leitfiguren und Vorbilder macht, gilt ihre Sünde nicht. |  1
| | | | | Versusdeum 6. September 2025 | | | | @SarahK Auch, wenn man in der Kirche Christi zwar theoretisch über alles diskutieren könnte, kann man doch nicht alles ändern. Denn Gottes Wille steht über Beschlüssen seiner Kirche und auch deren Dogmen sind unabänderliche, oft über viele Jahrhunderte erbetete, Erkenntnisse des göttlichen Willens. Daher können sinnfreie Diskussionen über bestimmte, nicht von uns änderbare, Themen nur zu Frust auf allen Seiten führen. Die derzeitigen Diskussionen hier finde ich eher konstruktiv. @Moorwen beispielsweise kann ich manchmal zu 100% zustimmen, manchmal gar nicht und manchmal stößt mich seine teils arrogante Art sogar ab. Aber gerade Personen, die sich in kein Schema pressen lassen, fordern einen heraus und man hinterfragt auch eigene Positionen und Argumentationsmuster. Selbst, wenn man seine Meinung danach nicht ändert, hat man sie doch stärker reflektiert und geht besser vorbereitet in die nächste Diskussion. Wioe damals bei meinem letzten Reli-Lehrer, einem (offenbar) Atheisten. |  2
| | | | | Versusdeum 6. September 2025 | | | | @Triceratops Da der Friedensgruß die eucharistische Andacht kurz vor dem Empfang des Leibes des Herrn massiv stört, empfand ich diese Variante (ich habe sie nur ein einziges Mal erlebt) als weitaus weniger störend. Zumal es ja auch in der Bibel heißt: "Bevor Du Deine Gaben zum Altar bringst, versöhne Dich mit Deinem Bruder". Das meint zwar eigentlich "im Leben draußen", kann aber auch in der Hl, Messe mehr sein, als nur ein symbolischer Akt. |  1
| | | | | SarahK 5. September 2025 | | | | Danke @Jabberwocky - auch intelligenter Name Was mir irgendwie fehlt hier vor Ort und vielleicht ist das einfach klein-Deutsch, dass man sich entschuldigt und dass die Entschuldigung dann angenommen wird. Ich dachte das ist ein Baustein unseres Glaubens.
Und ich finde es toll, dass man hier so offen und ehrlich diskutieren kann. Das fehlt mir auch Vorort. Gute Nacht und Gottes Segen, allen! Und Danke kath-net. ♥️ |  3
| | | | | jabberwocky 5. September 2025 | |  | @SarahK Mir gefällt das sehr gut was Sie schreiben. Es herrscht, ganz allgemein gesprochen, tatsächlich häufig ein Mangel bei uns, daß viele nicht bereit sind, sich in eine Ansicht hineinzudenken, die der eigenen nicht entspricht. Ich glaube, es hat was mit Respekt zu tun, ist vielleicht auch ein Ausdruck von Nächstenliebe, wenn man versucht, sich in den anderen hineinzudenken, einzufühlen, ihn zu verstehen. Dazu muß man ja nicht unbedingt seine eigene Sicht preisgeben, aber man kann viel vom anderen lernen und hält ihn nicht in einer Schublade fest. |  3
| | | | | SarahK 5. September 2025 | | | | @Moorwen - cooler Name übrigens "Das führte letztendlich zum puren Neid auf die Freiheit und die Gnade" das ist ein Richterspruch, sorry, aber das ist einfach so. Und ich hatte das Gefühl Sie wollten das auf die heutige Zeit übertragen. Falls ich mich irrte, bitte ich Sie um Entschuldigung. Ich empfinde einfach, dass vielleicht ein Priester manchmal "dumm" ist, weil er so dermaßen unter Druck steht, dass er nicht mehr klar sieht. Unsere beiden Pfarrer haben in mir ihr Feindbild gefunden, ich kann die beiden nicht beurteilen, weil sie nicht mit mir sprechen und da besteht eben die Gefahr, dass man sich selbst als Richter erhöht, auch wenn man sich als Beurteiler erklärt. Eben auch weil ich beruflich erfolgreich bin würde ich vieles anders machals sie, aber ich stecke nicht in deren Schuhen. Wenn ich heute aber selbst was anders machen könnte, ich würde schweigen und hoffen man bemerkt mich nicht. Ich bin in der Welt erfolgreich und habe wegen denen Bauchschmerzen, ist es das wert? Und das die Beichte abgelehnt wird. |  1
| | | | | Moorwen 5. September 2025 | | | | @ SarahK Wer schreibt oder redet hier vom „Richten“?
Richten kann der, der die Macht hat zu verurteilen und zu bestrafen – die Kirche (z.B. mit Exkommunikation), oder der Staat (z.B. mit Freiheitsentzug) und am Jüngsten Gericht wird Gott richten.
Wir, Privatpersonen, haben weder die Macht dazu, noch die Mittel, um Urteile zu vollziehen. Also, Sie verwechseln hier „Richten“ mit Urteilsbildung und Meinungsäußerung – und das ist ein gutes Recht eines jeden Katholiken, um beim Namen zu nennen, was die Kirche krank macht und den Glauben dieser verwässert (lesen Sie Mt 10,27). Leider hat die nach V2 eingeschüchterte und auf die Welt zu weit offene Kirche, ihre Passivität oft mit solchen wie die von Ihnen geäußerten Überlegungen gerechtfertigt und zugelassen, dass sogar deutsche Politiker den Päpsten vorschreiben wollten, was er zu glauben und zu sagen hat. |  1
| | | | | SarahK 5. September 2025 | | | | @Moorwen Das unterschreibt ich zu 100%. Aber wenn wir es in der heutigen Zeit betrachten, wer will kritische Denker beurteilen? Beurteilen ob es Neid, Habgier oder was auch immer oder entstandene Verletzungen, Verzweiflung, Einsamkeit weil man als Gläubiger Katholik oft isoliert lebt oder aber einfach die Liebe zu Jesus Christus ist, die manche Menschen empfindlicher machen als andere (bei mir war es das Buch ‚the suffering of Christ‘. Weiss ich oder wissen Sie 100 % was den anderen Menschen bewegt oder sollte nicht auf jeder Seite mit der gleichen Liebe begegnet werden und vor allen Dingen dem gleichen Respekt? Am Ende ist es doch „wer bin ich, dass ich richte?“ hoffe das sagt man so in Englisch ist es who am I to judge“. Vielleicht sollte sich jeder selbst einfach hinterfragen was ist ehrlich und was benutze ich als Ausrede damit ich den ungemütlichen Gesprächspartner oder mein Gegenüber (also den Nächsten quasi) einfach los werde und/oder sogar mundtot mache. |  2
| | | | | Moorwen 5. September 2025 | | | | Moralismus und das Problem der Pharisäer Aus dem Ignorieren und der Ablehnung des Buchstaben (in unserer Zeit: CIC und KKK) entspringt nicht automatisch die Liebe zu Gott und zum Nächsten. CIC und KKK haben die Aufgabe das Leben des Einzelnen und der Gemeinschaft so zu beeinflussen, dass wir auf dem Weg bleiben, der durch das enge Tor führt.
Das Problem der Pharisäer war nicht, einen Moralismus daraus zu machen, sondern das mosaische Gesetz dazu zu benutzen (missbrauchen), Kontrolle und Macht zu behalten. Das führte letztendlich zum puren Neid auf die Freiheit und die Gnade, die der Messias mit sich brachte, um uns den Weg der Erlösung aus der Knechtschaft der Sünde zu zeigen. Dieser Hass und Neid der Schriftgelehrten schickten letztendlich Jesus aufs Kreuz. |  0
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