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Dokumentationsstelle: Islamistischer Einfluss in Österreich nimmt zuvor 32 Stunden in Österreich, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Dokumentationsstelle Politischer Islam warnt vor Propaganda auf Sozialen Medien und im öffentlichen Raum sowie vor gesellschaftlicher Polarisierung - Problematisch: Dämonisierung westlicher Demokratien, Antisemitismus, gewaltlegitimierende Narrative
Wien (kath.net/KAP) Eine verstärkte islamistische Einflussnahme in Österreich sieht die Dokumentationsstelle Politischer Islam (DPI). Diese sei sichtbar sowohl in sozialen Medien als auch im öffentlichen Raum, heißt es in ihrem am Donnerstag präsentierten Jahresbericht. Islamistische Gruppen hätten 2024 zunehmend geopolitische Konflikte instrumentalisiert, um ihre extremistischen Ideologien zu verbreiten und pluralistisch-demokratische Werte zu unterminieren. Die Verharmlosung bis Sympathiebekundung für terroristische Organisationen wie der Hamas sowie die Ablehnung des säkularen Gesellschaftsmodells seien alarmierende Trends, die in Teilen der österreichischen Gesellschaft bereits Wirkung zeigten.
Den im Bericht enthaltenen Angaben zufolge sei erkennbar, dass islamistische Akteure ihre Propaganda heute "hybrid und vielschichtig" verbreiten: Neben digitalen Kanälen spielten dabei auch Straßenaktionen, Popkultur, Moscheen und Bildungseinrichtungen eine zentrale Rolle. Dabei werde laut der Dokumentationsstelle jede Kritik an politisch-islamistischen Inhalten als Angriff auf den Islam und die muslimische Gemeinschaft ("Islamphobie") umgedeutet, was zu gesellschaftlichen Polarisierungen führe. Besonders problematisch sei eine wachsende Dämonisierung westlicher Demokratien und die Förderung antisemitischer Ressentiments sowie auch gewaltlegitimierender Narrative. 
Laut der Berichtsautorin und DPI-Direktorin Lisa Fellhofer nutzen islamistische Bewegungen Lifestyle-Angebote und jugendkulturelle Codes, um vor allem junge Menschen anzusprechen und für fundamentalistische Lebensweisen zu gewinnen. Dies gefährde den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Vertrauen in demokratische Institutionen. Auffällig sei zudem die verstärkte Präsenz islamistischer Symbole und Botschaften im urbanen Raum Österreichs, etwa in Form von Graffitis, Stickern und islamistisch geprägten Modeprodukten. Dabei versuchten islamistische Akteure gezielt, "sich durch die Gleichsetzung von legitimer Religion und politisch-extremistischen Ideologien vor Kritik zu immunisieren", so Fellhofer.
Der DPI-Bericht warnt des Weiteren eindringlich vor einer zunehmenden Vernetzung transnationaler politisch-islamistischer Netzwerke, die gemeinsame Feindbilder wie den Westen oder Säkularismus propagieren und so ein alternatives Gesellschaftsmodell fördern wollen. In der Folge könnte sich die gesellschaftliche Spaltung vertiefen und die demokratische Kultur untergraben werden.
Die vor fünf Jahren gegründete Dokumentationsstelle Politischer Islam setzt deshalb auf intensive Forschungskooperationen und Vernetzungen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken und die Extremismusprävention in Österreich weiter zu stärken. Gefordert wurde auch ein weiterer Ausbau von Kooperationen im Forschungsbereich, mit dem erst die Extremismusprävention bestmöglich vorankommen könne, hieß es.(Download des Jahresberichts: www.dokumentationsstelle.at)
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Lesermeinungen | SalvatoreMio vor 9 Stunden | | | Lieblingsthema: Frauenbild; Rechte der Frau @modernchrist: ganz Recht, auf dieses Thema beißt man bei uns an, wie die Wespe auf Zwetschgenkuchen. - Aber glaubt man im muslimischen Glauben denn, dass der Übergang vom Irdischen ins Himmlische so nahtlos weitergeht und Männer praktisch "himmlische Gelüste mit Jungfrauen ausleben können"? - Der christliche Glaube ist da völlig anders, denn in der Ewigkeit wird Gott alles in allem sein und es wird auch keine Eheschließungen mehr geben. |  1
| | | SalvatoreMio vor 9 Stunden | | | Die Geschäftswelt @Johannes14,6: Danke, für den Hinweis auf "Otto". Ich habe kürzlich einem eigentlich geschätzten Energie-Anbieter gekündigt. Man fragte bescheiden nach dem Grund. Meine Antwort (dem Sinn nach): "Ich benötige nur Gas, suche jedoch keine LGTB-Freunde". |  2
| | | SalvatoreMio vor 9 Stunden | | | Wir Christen sind die Versager. Andere füllen die Lücken! @Stefan Fleischer: Sie beschreiben unsere Defizite! Mögen unsere jungen Leute die einzigartige Bedeutung und Schönheit unseres Glaubens entdecken, dann werden sie ihn auch verteidigen. Unterstützen wir sie durch unsere Gebete! |  2
| | | modernchrist vor 22 Stunden | | | unsere Kirche könnte z.B. mal auf das Frauenbild des Islam eingehen: Die Frauen sind euer "Saatbeet" sagt der Koran, wenn sie nicht will, dann kann man Frauen auch nötigen und sogar schlagen. Ferner werden 72 Frauenkörper als Belohnung für Attentate im Paradies versprochen, die man permanent entjungfern kann. Was heißt das denn eigentlich? Permanenter Sexualakt mit relativ grober Gewalt in der sexuellen Erregung! Die K ö r p e r sind die Belohnung, nicht Liebe, Zärtlichkeit, Geborgenheit. Wie sieht der Islam damit die Frau? Ganz klar minderwertig, fast ein Stück Fleisch für den Orgasmus als Lohn für Mörder! Arbeiten wir mal endlich den Unterschied zum christlichen Frauenbild heraus! Dann gingen den Leuten die Augen auf. |  3
| | | Johannes14,6 vor 28 Stunden | | | Nicht nur in Österreich.. In Deutschland sorgte gerade der OTTO - Versand für Kritik und Empörung, der HIJABS für kleine Mädchen von 5 - 8 Jahren anbot.
OTTO soll das Angebot entfernt haben, auf Portalen wie Amazon, Temu, Etsy und Joom wird jedoch eine Vielzahl der "Gebetskleidung für Mädchen" und auch verhüllende Badekleidung angeboten.
Appolo News:
Kinder-Hijab im Shop: Otto offenbart woke Doppelmoral
https://www.youtube.com/watch?v=jniQeI47AS4 de.euronews.com/2025/08/27/otto-versand-wegen-hijab-angebot-fur-madchen-in-kritik-daran-ist-alles-falsch |  5
| | | Versusdeum vor 30 Stunden | | | @Stefan Fleischer In dem Maße, in dem die Kirche in unseren Ländern versagt, werden auch Vernunft und Wissenschaft durch aggressive und selbstzerstörerische Ideologien verdrängt. Richard Dawkins kann ein Klagelied darüber singen.
"Was ist Wahrheit?" Das was ist ist, oder nur das, was in die eigene Ideologie passt? |  2
| | | Versusdeum vor 30 Stunden | | | Ist in Österreich wenigstens der Wille vorhanden, dem Problemkomplex entgegenzutreten? In Deutschland hat man ja bis rot-"grün"-gelb nur die tödlichen Folgen kaschiert und stattdessen gegen die Kritiker dieser Entwicklung gehetzt.
Bezeichnend der Ex-Chef des "Verfassungsschutzes"*, der legale (!) nichtlinke Meinungen verfolgen ließ, aber die Forderung nach einem Kalifat in Deutschland allen Ernstes öffentlich als legitime Meinungsäußerung bezeichnete.
Aber es gibt Wege, das Problem zu bewältigen, u.a.
- beten, beten, beten
- Aktive Steuerung mögl. qualifizierter Zuwanderung + eindeutige Identifikation (Fingerabdrückabgleich** u.a. bei jeder Auszahlung statt zig erfundener "Identitäten" wie in D)
- Null Toleranz und konsequente Abschiebung von Islamisten und Gewalttätern (Haft bei Wiedereinreise)
- Zusammenarbeit mit loyalen Muslimen ("Euro-Islam") wie etwa Achmad Mansour, statt mit den Fundi-Islamverbänden in D
* deutscher Inlandsgeheimdienst
** in Deutschland nach 10 Jahren offensichtlich immer noch kaum verwendet! |  4
| | | Stefan Fleischer vor 31 Stunden | |  | Und unsere Kirche? Doch wer wagt es noch in unserer Kirche, den ganzen, ungeschönten Glauben zu verkünden und zu verteidigen? Diese Lücke füllen nun einfach der Islamismus einerseits und die modernen Ideologien andererseits. «Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.» (2.Tim 4,2) Das war und ist immer noch das Erfolgsrezept des Völkerapostels. Mit einem Versteckspiel retten wir unsere Kirche und unsere Zivilisation nicht! Voraussetzung ist allerdings, dass wir zuerst selber wieder ganz und bewusst glauben und diesen Glauben leben. |  8
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