Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  3. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  4. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  5. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  8. Die Stunde der Heuchler
  9. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  10. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  11. Ein einziges Depositum der Wahrheit. Die Einheit von Schrift und Tradition
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken

Putin und Kyrill pervertierten zu Weihnachten erneut die Botschaft vom Christentum

8. Jänner 2026 in Chronik, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der russische Diktator Vladimir Putin hat bei einer orthodoxen Weihnachtsfeier die christliche Botschaft erneut pervertiert und das Ermorden von Menschen in der Ukraine als "Mission" bezeichnet - Noch wirrer agierte wieder einmal Patriarch Kyrill


Moskau (kath.net)
Der russische Diktator Vladimir Putin hat bei einer orthodoxen Weihnachtsfeier die christliche Botschaft erneut pervertiert und das Ermorden von Menschen in der Ukraine als "Mission" bezeichnet. Jesus sei auf die Erde gekommen, um alle Menschen zu retten. „Auch die Soldaten Russlands erfüllen immer – sozusagen im Auftrag des Herrn – diese Mission", meinte Putin bei einer orthodoxen Weihnachtsfeier in einer Kirche bei Moskau zu Militärangehörigen und ihren Familien. Putin behauptete auch, dass Russland die eigenen Krieger zu allen Zeiten auf einer „heiligen Mission“ gesehen habe. Russland führt seit 24. Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine durch. Millionen Menschen mussten fliehen und zehntausende Ukrainer haben den Krieg mit ihrem Leben bezahlt. Putin ist bis heute nicht bereit, den Krieg zu beenden.


Noch wirrer als Putin agiert aber sein Patriarch Kyrill, der zu Weihnachten in einem Interview angesichts des Mordens in der Ukraine durch russische Soldaten und den zahlreichen Menschenrechtsverletzungen in Russland behauptet, dass Russland ein "vortrefflicher Hort der Menschenrechte und Religionsfreiheit" sei. Kyril meinte dann auch, dass das Land eine "sehr attraktive Alternative" für die zivilisatorische Entwicklung darstelle. Der Patriarch behauptete auch, dass Russland alle Rechte und Freiheiten anerkenne. Und schließlich folgten die üblichen "Lobeshymnen" auf den russischen Diktator. So behauptete Kyrill, dass sich der Präsident unermüdlich um den Wohlstand des russischen Volkes kümmere. Mit den Fakten haben die Aussagen von Kyrill wenig zu tun. In Russland leben die Menschen überwiegend in Armut, die Inflation liegt bei 8-9 %. 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Tertullian 8. Jänner 2026 
 

Putin und Kyrill

Viele sogenannte konservative Katholiken sind Apologeten Putins. Sie argumentieren, in Russland würden die christlichen Werte hochgehalten. Diese Leute wissen offenbar nicht, dass die Zahl der Scheidungen und Abtreibungen in Russland erschreckend hoch ist. Aber vielleicht wollen sie es auch nicht wissen.


1
 
 naiverkatholik 8. Jänner 2026 
 

Kritisches Wort von russissch Orthodoxen in Deutschland vergeblich gesucht....

Die beiden haben viele Menschenleben auf dem Gewissen. Sie blamieren dazu das ganze Christentum. Darf man von den russsisch-orthodoxen Gemeinden hierzulande ein kritisches Wort erwarten? Erwarten schon, passiert aber leider nicht.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Die Stunde der Heuchler
  11. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  12. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  13. Bischof von Cordoba: Priester durften bei Zugsunglück Sterbesakramente nicht spenden
  14. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  15. Goldensteiner Schwestern: Schwere Vorwürfe um Spendengelder

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz