SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
- Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
- Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
- Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
- Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
- Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
- Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
- Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
- Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
- Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
- Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
- Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
- „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
- Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
- Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache
| 
Papst Leo wird die Gründonnerstags-Fußwaschung wieder im Lateran vollziehen16. Jänner 2026 in Weltkirche, 9 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Vorgänger Franziskus hatte Gottesdienst in Karwoche unter anderem in Gefängnissen oder Aufnahmeeinrichtungen für Migranten gefeiert - Neues Kirchenoberhaupt kehrt mit Messe in Lateranbasilika zurück
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Leo XIV. bricht mit einer Tradition seines Vorgängers: Anders als Franziskus wird er die traditionelle Fußwaschung am Gründonnerstag nicht in einem Gefängnis, sondern so wie frühere Päpste wieder in der Lateranbasilika vollziehen. Das geht aus dem Terminplan hervor, den die Präfektur des Päpstlichen Hauses veröffentlicht hat.
Dagegen hatte Papst Franziskus (2013-2025) für die Feier der Fußwaschung, eines der wichtigsten und emotionalsten Rituale in der Karwoche vor Ostern, Orte gewählt, die für das menschliche Leiden standen, darunter Gefängnisse oder Aufnahmeeinrichtungen für Migranten. 
An seinem letzten Gründonnerstag (17. April 2025) hatte er die römische Haftanstalt "Regina Coeli" besucht und mit rund 70 Häftlingen gebetet. Die Fußwaschung konnte der schwer erkrankte Papst nicht mehr selbst vollziehen. Vier Tage später, am Ostermontag, starb Franziskus.
Wem wird Leo die Füße waschen?
Leo XIV. feiert am Gründonnerstag (2. April) zunächst um 9.30 Uhr im Petersdom die Chrisammesse im Petersdom, bei der traditionell die heiligen Öle geweiht werden, die für Sakramente wie Taufe, Firmung oder Priesterweihe benutzt werden. Um 17.30 Uhr folgt die Messe in San Giovanni in Laterano, der Bischofskirche des Papstes in Rom. Wem der Papst die Füße waschen wird, wurde noch nicht mitgeteilt.
In den Vorjahren hatte Franziskus bei seinen Gefängnisbesuchen die rituelle Fußwaschung an zwölf Inhaftierten vollzogen. Diese Demutsgeste Jesu an seinen Jüngern beim Letzten Abendmahl ist in der Bibel überliefert und wird alljährlich in katholischen
Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Papst Leo (c) Vatican News
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | BittenWir 21. Jänner 2026 | | | | Ja, schwer einzuordnen Ich war nun sicher kein großer Freund von Papst Franziskus- aber diese Geste der Fußwaschung im Gefängnis hat mich schon angesprochen. Wie pflegte meine Schwiegermutter stets zu sagen; nicht die Gesunden brauchen den Arzt sondern die Kranken“. Es war sicherlich außergewöhnlich wie so Vieles an Papst Franziskus, aber in dieser Hinsicht bin ich auf seiner Seite. Papst Leo nimmt wieder die einem Papst gebotene Stellung ein und es sei ihm unbenommen, aber hier bin ich leider etwas enttäuscht. |  0
| | | | | Richelius 17. Jänner 2026 | | | | @ Triceratops Vermutlich wie der Bruder des verlorenen Sohnes… |  0
| | | | | Hardenberg 16. Jänner 2026 | | | | @Triceratops Nut viel Humor: Ich möchte nicht wissen,
- wie sie die Opfer von Zachäus gefühlt haben, als Jesus bei ihm zu Hause einkehrte und sagte, auch dieser sei ein Sohn Abrahams;
- und wie sich Jesus fühlte, als er Judas die Füße wusch, von dem er doch schon wusste, dass er ihn für 30 Silberstücke verkauft hatte. |  1
| | | | | Hardenberg 16. Jänner 2026 | | | | Ernsthaft? "Die Fürsorge für Gefangene galt bei Jesus als Fürsorge für um der Evangeliumsverk+ndigung inhaftierter Christen!"
M.W. hat Jesus sein Evangelium bis auf ganz geringe Ausnahmen vor Juden verkündet. Christen hat es ja zu Lebzeiten Jesu nicht gegeben. |  1
| | | | | heikostir 16. Jänner 2026 | | | | @Uwe Lay "Die Fürsorge für Gefangene galt bei Jesus als Fürsorge für um der Evangeliumsverkündigung inhaftierter Christen!", behaupten Sie. Bei allem Respekt; das ist Unsinn!
Die christliche Fürsorge bezieht sich auf ALLE Gefangenen, egal weshalb sie inhaftiert sind.
Denn wie Jesus sagt: "„Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, um Gerechte zu rufen, sondern Sünder.“ (Mt 2,17)
"Ich war im Gefängnis und ihr seid zu mir gekommen. (...) Was ihr für einen dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr auch mir nicht getan." |  6
| | | | | Triceratops 16. Jänner 2026 | | | | @Richelius Seelsorge ist doch etwas Anderes als Fußwaschung.
Ich hab ja nichts dagegen gehabt, wenn der Franziskus nicht ausdrücklich Priestern die Füße gewaschen hat. Man kann Bräuche ja ändern. Aber wenn schon, dann hätte ich es gerne gesehen, wenn zur Abwechslung einmal nicht Verbrecher, sondern VerbrechensOPFER drangekommen wären.
Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich ein Opfer gefühlt haben muss, wenn es sieht, wie der Papst demjenigen, der ihn bestohlen/verprügelt/betrogen/... (was auch immer) hat, die Füße wäscht und womöglich küsst. |  1
| | | | | Richelius 16. Jänner 2026 | | | | @ Uwe Lay Warum sollen wir uns nur um jene Gefangene kümmern, die für Christus im Gefängnis sind. Gerade die Diebe, Mörder usw. bedürfen doch der Seelsorge.
Nebenbei bemerkt: Als erster Heiliger der Kirchengeschichte gilt der Schächer, dem von Jesus das Paradies verheißen wurde. |  5
| | | | | Cistercium 16. Jänner 2026 | | | | Reinheit Jesus hat auch Judas die Füße gewaschen. |  2
| | | | | Uwe Lay 16. Jänner 2026 | | | | Wer ist da fast ganz rein? Jesus sagt (Joh,1310): "Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als daß ihm die Füße gewaschen werden,denn er ist ganz rein." Die Aussage, denn er sei rein, ist hier so verstehen: Er ist ganz rein, nur die Füße sind ihm noch zu waschen, damit er dann auch reine Füße hat. Gilt das auch für die wegen Verbrechen Verurteilten und so in Gefängnissen Einsitzenden? Wird etwa ein Mörder rein, weil er schon 5 Jahre seiner Strafe abgessesen hat? Die Fürsorge für Gefangene galt bei Jesus als Fürsorge für um der Evangeliumsverk+ndigung inhaftierter Christen!
Uwe Lay Pro Theol Blogspot |  0
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuFastenzeit- Fastenexerzitien: Nach Änderungen durch Franziskus kehrt Papst Leo wieder zur Normalität zurück
- Erste Fastenzeit mit Leo XIV. - Die Termine wurden veröffentlicht
- Ferdinand Habsburg: Fastenzeit verhilft zu größerer Freiheit
- Orthodoxe Fastenzeit beginnt am kommenden Montag
- Gebet zum ‚Vielfaltengott’ – Impuls der Diözese Graz-Seckau in der Fastenzeit
- Wieder Unmut über Fastentücher in Tirol und Wien
- Gestiegenes Interesse für Männer-Fastenprogramm "Exodus 90"
- Bischof Glettler kündigt umstrittene "Kunst-Bilder" für Innsbrucker Kirchen an
- Papst feiert traditionellen Gottesdienst zu Aschermittwoch
- Das Osterfest ist der FREEDOM DAY schlechthin!
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
- Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
- Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
- Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
- Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
- Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
- Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
- Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
- Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
- Ist Jesus der Herr?
- Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
|