Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  2. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  3. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  4. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  5. "Vaccine Amen"
  6. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  7. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  8. Panik in Magdeburg
  9. Dienst, Ordnung, Sendung: Die hierarchische Gestalt der Kirche
  10. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  11. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  12. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  13. Zwischen Gebetswort und politischem Urteil. Der Friede und die Ordnung
  14. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  15. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!

Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit

4. Februar 2026 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses der USA hat schwere Vorwürfe gegen die Europäische Union vorgelegt. Interne Dokumente großer Tech-Konzerne belegen die Zensurmaßnahmen von Ursula von der Leyen & Co. Sogar auf Wahlen nahm die EU Einfluss


Washington D.C. (kath.net)

Der Justizausschuss des Repräsentantenhauses der USA hat schwere Vorwürfe gegen die Europäische Union vorgelegt. Interne Dokumente großer Tech-Konzerne belegen offensichtlich, dass die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen systematisch Druck auf Online-Plattformen ausgeübt hat, um unliebsame Debatten zu unterdrücken – mit Auswirkungen weit über die Grenzen Europas hinaus. Der Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses hat einen Bericht vorgelegt, der die digitale Regulierungspolitik der EU in ein zweifelhaftes Licht rückt. Kern der Anklage: Brüssel habe den „Digital Services Act“ (DSA) und vorherige Verhaltenskodizes als Hebel genutzt, um Plattformen wie X, TikTok und Meta zu einer weltweiten Verschärfung ihrer Moderationsregeln zu zwingen. Besonders brisant sind die Erkenntnisse zur Pandemie-Zeit. Laut den US-Ermittlern drängte die EU-Kommission ab 2020 darauf, Inhalte zu entfernen, die offizielle Narrative zu Impfstoffen oder Corona-Maßnahmen infrage stellten. Betroffen waren demnach nicht nur nachweisliche Falschmeldungen, sondern auch „legitime Zweifel und abweichende Expertenmeinungen“.

Auch bei Wahlen soll Brüssel interveniert haben. Der Ausschuss führt Beispiele aus Rumänien, Moldau und Polen an. Im Fall Rumänien zieht der Bericht die offiziellen Darstellungen einer russischen Einflusskampagne auf TikTok in Zweifel. Interne Unterlagen zeigten demnach, dass TikTok selbst keine Beweise für eine russische Steuerung fand, die EU aber dennoch massiven Druck aufbaute. Der Ausschuss argumentiert, dass die EU nicht nur einzelne Beiträge löschen ließ, sondern die sogenannten „Community Guidelines“ der Konzerne beeinflusste. Da globale Tech-Riesen aus praktischen Gründen meist einheitliche Regeln für alle Märkte anwenden, hätten Brüsseler Vorgaben direkt die Debattenkultur in den USA beeinflusst.


Der Bericht kommt zu dem Schluss, dass die EU eine internationale Infrastruktur zur Informationskontrolle aufgebaut habe. Was als Kampf gegen „Hassrede“ und „Fake News“ begann, habe sich zu einem Werkzeug entwickelt, um etablierte politische Narrative zu schützen und konservative Positionen – etwa zu Migration oder Geschlechterpolitik – einzuschränken.
Während die EU-Kommission den DSA stets als Schutzschild für Nutzer verteidigt, sieht der US-Kongressausschuss darin einen Angriff auf die verfassungsmäßig garantierte Meinungsfreiheit, der nun auch die amerikanische Demokratie erreicht habe.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rolando 5. Februar 2026 
 

Rolando

Laut kath. Lehre ist es so, daß man sich bemüht auch die Position und die Sichweise des anderen zu verstehen, d.h. beide seiten zu hören. Ein Beispiel, mein Vater und zwei seines Jahrganges aus unserem Dorf sollten 1945 zur Wehrmacht, 15jährig!, mein Opa hörte auch Radio England, die sagten entgegen der Propagande des Reichsfunks, die Amis sind bereits in einer Stadt, 50km von uns weg. Mein Opa sagte zu den Jungen, hüpft bei Gelegenheit vom LKW herunter und versteckt euch, die Amis sind bald da, es ist bald vorbei, sie machten es, kehrten nach zwei Tagen nach Hause zurück. Die anderen Jungen aus unserer benachbarten Kleinstadt kehrten nicht mehr zurück. So viel zur aktuellen Situation, auch der Medienmanioulation unserer Medien, das betrifft alle Bereiche, Richtung Ost und Richtung West.


1
 
 Steve Acker 4. Februar 2026 
 

die EU

gehört dringend reformiert.

Ich halte sie aber für nicht reformierbar.
Ein gigantischer Apparat der sich verselbstständigt hat.
Ulf Poschardt vor ein paar wochen auf welt. de: diese EU hat keine zukunft
Das nimmt immer mehr autokratische züge


3
 
 Gandalf 4. Februar 2026 

Eine kleine Info für 2-3 Trolle

Wer hier einfach irgendeinen Schmarrn postet oder glatte Lügen postet UND dann so sinngemäß schreibt "Wetten, dass ihr das nicht postet", nur um dann einen "Beweis" zu haben, der fliegt bei uns ohne VORWARNUNG raus.


0
 
 Versusdeum 4. Februar 2026 
 

Auch das übrigens ein Danaergeschenk Merkels*

Als von der Leyen damals in der Berateraffäre ins Visier der Staatsanwaltschaft geriet, hievte Merkel sie auf die Unantastbarkeit des höchsten Postens der EU - und das, obwohl man den CDU-Wählern eindeutig Manfred Weber versprochen hatte. Gut, die Kommission ist sowieso nicht demokratisch legitimiert, weil ihre Besetzung zwischen den Regierungen abgesprochen / ausgemauschelt wird (man erinnere sich an die üble Kampagne, mit der der designierte EU-Kommissar Rocco Buttiglione "abgeschossen" wurde).
Dass vdL jetzt einen EU-Geheimdienst aufbauen will, muss vor diesem Hintergrund extrem beunruhigen.
* vgl. damals, als sie Steinmeier als Bundespräsidenten vorschlug und ihn damit als aussichtsreichsten SPD-Kanzlerkandidaten verhinderte. Mercchiavellismus par excellence. Zumindest vor ihrer Machtpolitik ziehe ich meinen Hut, dabei zwischen den immer mehr bröckelnden Säulen unseres Landes stehend.


2
 
 Gandalf 4. Februar 2026 

@Stephaninus

Was genau in den USA? Soweit ich weiß, sitzt in den USA keiner mehr im Gefängnis, weil er z.b. vor einer Abtreibungsklinik demonstriert hat. Es kommt dort auch Niemand vor das Gericht, weil er eine Politiker kritisiert hat.

Und linke Medien können weiterhin über Trump & Co. wettern und Niemand verbietet ihnen das... UND in den USA versucht NIEMAND, soziale Netzwerke einzuschränken usw.


4
 
 Stephaninus 4. Februar 2026 
 

Korrekt

Die Kritik aus den USA ist richtig und trifft leider grossteils zu. Allerdings ist auch Amerika nicht frei davon, Kritiker der Macht abzustrafen.


3
 
 serafina 4. Februar 2026 
 

wie gewählt - so bekommen!


2
 
 Gandalf 4. Februar 2026 

Was für ein widerlicher Verein in Brüssel!


5
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE DIESE WOCHE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  4. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  5. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  6. Panik in Magdeburg
  7. 'Erzieherischer Unterton': Harald Schmidt rechnet mit Tagesthemen und Heute Journal ab
  8. Leo XIV. möchte bei "Alter Messe" "konkrete und großzügige Lösungen"
  9. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  10. Ein Champion am Galgen – und die Welt sieht weg
  11. Neue Fantasien über das Weiheamt für Frauen?
  12. DBK kritisiert ZDF-Kinderformat „Logo“ wegen Christentum-Beitrag
  13. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  14. Wenn das künftige nominelle Kirchenoberhaupt mit dem eigenen Glauben fremdelt
  15. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz