Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  3. Der stumme Gott unserer Zeit
  4. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  7. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  8. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  9. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  10. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  11. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  14. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  15. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag

Nigeria: Islamisten-Massaker mit über 160 Toten bei Überfall auf Dörfer

7. Februar 2026 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Als Täter werden kriminelle Banden in Verbindung mit dschihadistischen Netzwerken vermutet


Abuja (kath.net/KAP) Bei einem großangelegten bewaffneten Angriff auf mehrere Dörfer im westnigerianischen Bundesstaat Kwara sind nach übereinstimmenden Angaben von Hilfsorganisationen und Menschenrechtsgruppen mehr als 160 Menschen getötet worden. Der Angriff ereignete sich zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen in der Region Kaiama nahe der Grenze zum benachbarten Bundesstaat Niger. Das ist seit Längerem von massiven Sicherheitsproblemen betroffen.

Besonders schwer betroffen war das Dorf Woro, eine Außenstation der katholischen Pfarre St. Paul in Sarabe. Augenzeugen berichteten laut einer Mitteilung der Diözese Kontagora, dass bewaffnete Angreifer systematisch von Haus zu Haus zogen, Bewohner erschossen, Gebäude niederbrannten und zahlreiche Menschen entführten. Auch Geschäfte und das Wohnhaus des traditionellen Dorfoberhaupts wurden in Brand gesetzt. Viele Einwohner flohen aus Angst vor weiteren Angriffen in umliegende Wälder und Nachbarregionen.


Nach Angaben des Roten Kreuzes in Kwara dauert die Suche nach weiteren Opfern an. Die Polizei bestätigte den Angriff, nannte jedoch zunächst keine offiziellen Opferzahlen. Die Regierung des Bundesstaates machte "terroristische Zellen" für die Tat verantwortlich. Lokale Politiker berichteten, dass auch das benachbarte Dorf Nuku angegriffen worden sei.

Menschenrechtsorganisationen kritisierten eine weitgehende Abwesenheit von Sicherheitskräften während der mehrstündigen Attacken. Amnesty International sprach von über 170 Todesopfern.

Unklar ist weiterhin, welche Gruppierung hinter dem Massaker steht. Präsident Bola Tinubu machte die islamistische Terrororganisation Boko Haram verantwortlich, während regionale Abgeordnete die Tat der bewaffneten Gruppe Lakurawa zuschrieben, die mit dem sogenannten "Islamischen Staat" in Verbindung stehen soll. Der Gouverneur von Kwara erklärte, viele der Opfer seien Muslime gewesen, die sich geweigert hätten, Forderungen extremistischer Prediger zu erfüllen. Behörden und Analysten weisen seit Längerem darauf hin, dass kriminelle Bandengruppen ("Banditen") zunehmend mit dschihadistischen Netzwerken kooperieren.

Als Reaktion auf die Angriffe wurde ein Armeebataillon in die Region entsandt. Die nigerianische Regierung bestätigte zudem erstmals offiziell die Anwesenheit eines kleinen US-Militärkontingents, das auf Bitte Nigerias nachrichtendienstliche Unterstützung und Ausbildung leisten soll. Die Sicherheitslage in Nigeria bleibt inzwischen angespannt: Neben islamistischen Aufständen kommt es landesweit zu Entführungen, Dorfüberfällen und Gewalt durch bewaffnete Banden. Das gilt zunehmend auch in Regionen, die früher als vergleichsweise stabil galten. Erst am Wochenende hatten Banden in derselben Diözese Kontagora ein Kloster, ein Spital und zwei protestantische Kirchen überfallen und weitere Dörfer gebrandschatzt.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 8. Februar 2026 
 

Falsche Täter, falsche Opfer?

Tun etwa auch wir letztlich im Endeffekt fast das gleiche wie die sich längst der Islamisierung unterworfen habenden, sie jedenfalls aktiv fördernden Linkswoken, indem wir die Massenmorde an unseren Brüdern und Schwestern in Afrika und dem nahen Osten kaum noch wahrnehmen, wie @jabberwocky erschrocken feststellte?


1
 
 Versusdeum 8. Februar 2026 
 

@jabberwocky

Danke und eine inneren Frieden und gute geistliche Früchte bringende digitale Fastenzeit (auch, wenn Sie das dann hoffentlich gar nicht mehr lesen werden)!


1
 
 jabberwocky 7. Februar 2026 

—-

Die angekündigte Bischofsweihe der Piusbruderschaft hat stand jetzt über 230 Kommentare auf 4 Threads herbeigeführt, teils hochemotional bis beleidigend wird hier um des Kaisers Bart gestritten. Die Meldung, daß mal wieder 160 unserer Brüder und Schwestern von islamistischen Barbaren dahingemetzelt wurden, hat lediglich 1 Kommentar hervorgebracht.
Irgendwie stimmt das Verhältnis nicht mehr. Ich kann diesen Heiligen Krieg unter Katholiken nicht mehr nachvollziehen angesichts des echten Krieges gegen uns. Es nervt.
So sag ich zu Sexagesima mal leise Servus. Digitale Fastenzeit.


2
 
 Versusdeum 7. Februar 2026 
 

Auch bei uns warnen die Sicherheitsbehörden, dass Islamisten und kriminelle Clans

beginnen, zusammenzuarbeiten. Aber Gerwokistan hat ja nur Augen auf staatsgefährdende rosenkranzbetende Omis (die unbelegten Behauptungen zufolge Geststeige belästigen), wissenschaftsleugnende Zweigeschlechtsgläubige (z.B. Biologen, Neurowissenschaftler, Genetiker und andere, die sich noch "Wissenschaftler" nennen, obwohl das "Forschende" doch längst überall ex wokearetta von den Leehrstühlen*innenden ausgerufen wurde).
Nur gut, dass Politik und von ihr erschaffene und vom Steuerzahler bis heute auszuhaltene "Zivilgesellschaft" dem einen Riegel vorschieben, "Islamfeindlichkeit" und "antiislamischen Rassismus" (hä?) bekämpft, die Tötung der eigenen Kinder subventioniert und gleichzeitig Islamisten und Clans auch mehrere Frauen und zig Kinder finanziert - und natürlich die Warnungen gemäßigter Muslime wie Prof. Bassam Tibi oder geläuterter Islamisten wie Hamed Abdel-Samad oder Ahmad Mansour ignoriert.
Sorry, aber es geht nur noch mit Sarkasmus.
R.I.P. allen Opfern von Daesh & Consorten!


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  5. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  6. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  7. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  8. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  9. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  10. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit
  15. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz