Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  5. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  6. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  7. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  10. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  11. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  12. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  13. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  14. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz

26. Februar 2026 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der kürzlich verstorbene Pastor, Bürgerrechtler und Politiker änderte nach dem Eintritt in die Politik seine bis dahin ablehnende Haltung zur Abtreibung. Dennoch setzte er sich 2005 für die Wachkomapatientin Terri Schiavo ein.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Vor seinem Einstieg in die Politik war der am 17. Februar verstorbene Pastor, Bürgerrechtsaktivist und Politiker Jesse Jackson (1941-2026) ein Gegner der Abtreibung. 

1973 sagte er in einem Interview mit dem Magazin Jet: „Abtreibung ist Genozid. Alles das wächst, lebt.“ Angesichts der hohen Abtreibungszahlen unter Afroamerikanern sah Jackson Abtreibung auch als Angriff auf seine Gemeinschaft sowie auf die Zukunft der Kinder, deren Gaben die Welt nie sehen würde.

Einige Jahre später verglich er die Argumentation für legale Abtreibungen mit der Verteidigung der Sklaverei. „Der Name hat sich geändert, aber das Spiel ist das gleiche“, sagte er 1977. Die Gesellschaft verweigere den Ungeborenen den Schutz wie früher den Sklaven. Er betonte die Mitwirkung Gottes bei der Entstehung eines neuen Menschen. „Man braucht drei, um ein Baby zu machen: einen Mann, eine Frau und den Heiligen Geist“, sagt er wörtlich.


Mit seinem Eintritt in die Politik änderte er seine Position. Als er bei den Vorwahlen zur Präsidentenwahl bei der Demokratischen Partei antreten wollte, verlangte die Partei Loyalität gegenüber ihrer Abtreibungspolitik. 1984 sagte Jackson, er sei „für Wahlfreiheit, aber nicht für Abtreibung“. Er selbst sei gegen Abtreibung, wolle sie aber anderen nicht per Gesetz „aufzwingen“. 1988 ging er noch weiter und argumentierte, es sei nicht richtig, private religiöse und moralische Positionen zum Gegenstand der Politik zu machen.

Dennoch setzte er sich 2005 für die Wachkomapatientin Terri Schiavo ein, als die Gerichte festgelegt hatte, die künstliche Ernährung einzustellen. (Siehe Link) Jackson bezeichnete die Situation als „eine der wichtigsten moralischen und ethischen Fragen unserer Zeit“ und betete mit den Eltern von Terri Schiavo. Terri sei die Person, die Klarheit in die Fragen zum Ende des Lebens bringe. Er erinnerte daran, dass sie nicht künstlich beatmet wurde und nicht an einer tödlichen Krankheit leide. „Wenn wir nicht darauf aus sind, dass sie stirbt, dürfen wir nicht so gefühllos gegenüber menschlichem Leben sein“, sagte Jackson wörtlich.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensschutz

  1. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  2. Marsch für das Leben/Warschau: rund 40.000 Teilnehmer!
  3. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  4. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  5. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer

USA

  1. US-Regierung streicht 11-Millionen-Dollar-Vertrag mit kirchlicher Wohltätigkeitsorganisation
  2. Bericht des US-Justizministerium: Regierung Biden ging gezielt gegen Lebensschützer vor
  3. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  4. Walt Disney World kehrt zu klassischer Begrüßung ‚Ladies and Gentlemen‘ zurück
  5. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“

Abtreibung

  1. ALfA: Antrag zur „Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen“ verfehlt wirkliche Hilfe für Frauen
  2. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  3. Prag: Tausende Demonstranten fordern bessere Hilfen für Schwangere
  4. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  5. Schauspielerin Christina Applegate nennt Abtreibung ‚Mord‘ und ‚mein Kind töten‘







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  4. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  5. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  6. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  7. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  10. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  11. Pater Karl Wallner warnt vor Naivität: 'Politischer Islam hat bei uns keinen Platz'
  12. Israel: Haftstrafe für zwei Soldaten nach schwerem Vandalismus an Kruzifix
  13. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  14. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  15. Das Vermächtnis eines Sterbenden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz