Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  3. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  4. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  5. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. „Einheit heilen, ohne Wahrheit zu verdunkeln“
  8. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  9. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  10. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  11. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  12. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz

26. Februar 2026 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der kürzlich verstorbene Pastor, Bürgerrechtler und Politiker änderte nach dem Eintritt in die Politik seine bis dahin ablehnende Haltung zur Abtreibung. Dennoch setzte er sich 2005 für die Wachkomapatientin Terri Schiavo ein.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
Vor seinem Einstieg in die Politik war der am 17. Februar verstorbene Pastor, Bürgerrechtsaktivist und Politiker Jesse Jackson (1941-2026) ein Gegner der Abtreibung. 

1973 sagte er in einem Interview mit dem Magazin Jet: „Abtreibung ist Genozid. Alles das wächst, lebt.“ Angesichts der hohen Abtreibungszahlen unter Afroamerikanern sah Jackson Abtreibung auch als Angriff auf seine Gemeinschaft sowie auf die Zukunft der Kinder, deren Gaben die Welt nie sehen würde.

Einige Jahre später verglich er die Argumentation für legale Abtreibungen mit der Verteidigung der Sklaverei. „Der Name hat sich geändert, aber das Spiel ist das gleiche“, sagte er 1977. Die Gesellschaft verweigere den Ungeborenen den Schutz wie früher den Sklaven. Er betonte die Mitwirkung Gottes bei der Entstehung eines neuen Menschen. „Man braucht drei, um ein Baby zu machen: einen Mann, eine Frau und den Heiligen Geist“, sagt er wörtlich.


Mit seinem Eintritt in die Politik änderte er seine Position. Als er bei den Vorwahlen zur Präsidentenwahl bei der Demokratischen Partei antreten wollte, verlangte die Partei Loyalität gegenüber ihrer Abtreibungspolitik. 1984 sagte Jackson, er sei „für Wahlfreiheit, aber nicht für Abtreibung“. Er selbst sei gegen Abtreibung, wolle sie aber anderen nicht per Gesetz „aufzwingen“. 1988 ging er noch weiter und argumentierte, es sei nicht richtig, private religiöse und moralische Positionen zum Gegenstand der Politik zu machen.

Dennoch setzte er sich 2005 für die Wachkomapatientin Terri Schiavo ein, als die Gerichte festgelegt hatte, die künstliche Ernährung einzustellen. (Siehe Link) Jackson bezeichnete die Situation als „eine der wichtigsten moralischen und ethischen Fragen unserer Zeit“ und betete mit den Eltern von Terri Schiavo. Terri sei die Person, die Klarheit in die Fragen zum Ende des Lebens bringe. Er erinnerte daran, dass sie nicht künstlich beatmet wurde und nicht an einer tödlichen Krankheit leide. „Wenn wir nicht darauf aus sind, dass sie stirbt, dürfen wir nicht so gefühllos gegenüber menschlichem Leben sein“, sagte Jackson wörtlich.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lebensschutz

  1. Dezidiert pro-Life: Papst erhebt Leiter der Päpstlichen Akademie für das Leben zum Bischof
  2. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  3. Linksradikaler Anschlag auf Veranstaltungsort eines Lebensschutz-Treffens
  4. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  5. Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar

USA

  1. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  2. US-Erzdiözese Boston: Rekordzahl an Erwachsenentaufen zu Ostern
  3. „Da tut sich was“ – USA: Bemerkenswerter Anstieg von Konversionen in die röm.-kath. Kirche
  4. Nach Kritik an Erzbischof Cupich: Rechtsprofessor von katholischem Gremium abberufen
  5. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten

Abtreibung

  1. Zwangsfinanzierung von Abtreibungen in Krankenversicherungen? Untersuchungen in 13 US-Bundesstaaten
  2. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  3. Umfrage: Nur 23 Prozent der US-Amerikaner für Abtreibung ohne Einschränkung
  4. Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
  5. Demokratischer Politiker aus Texas behauptet, die Bibel unterstützt Abtreibung







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Genau das, was wir heute in Deutschland beim Synodalen Weg erleben, dieselben Themen, Ansichten“
  4. Norwegen: Bischof Hansen bittet, dass jeder Gläubige des Bistums Oslo zur Beichte geht
  5. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  6. Kanada: 84-Jährige wegen Rückenschmerzen in Notaufnahme, bekommt als Erstes Sterbehilfe angeboten!
  7. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  8. US-Regierung kündigt nach Tod von Noelia Untersuchung gegen Spanien an
  9. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  10. Ehemaliger Bischof verteidigt Papst Leo XIV. gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit Pachamama
  11. Neuer Präfekt des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Rajič, betont kirchliche Lehre zur Homosexualität
  12. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  13. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  14. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  15. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz