Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  2. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  3. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  4. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  5. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  6. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  7. Die katholischsten Länder der Welt sind...
  8. Junge brasilianische Katholiken hoffen auf mehr Glaubenslehre und ehrfürchtige Liturgie
  9. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  10. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  11. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  12. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  13. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  14. Norwegischer Bischof Hansen: „Die Evangelisierung ist der grundlegende Auftrag der Kirche“
  15. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf

Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!

1. Juni 2026 in Kommentar, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Liebe Festwochen-Verantwortliche: Ihr seid arme Wiener Würsteln, die vor dem linken Druck kapituliert haben - Ein Kommentar von Roland Noé zur Ein-/Ausladung von Peter Thiel bei den Wiener Festwochen


Wien (kath.net)
Einladung, Ausladung. Wieder einmal haben sich Österreich beziehungsweise die staatlich mit über 13 Millionen Euro hochsubventionierten Wiener Festwochen international blamiert. Was ist passiert? Man wollte im Rahmen der Festwochen, für die jeder österreichische Steuerzahler mitbezahlen muss, eine zweifellos spannende Diskussion mit dem US-Tech-Milliardär Peter Thiel organisieren. Doch dann folgte das übliche linke Droh-Theater – und bald darauf knickte Intendant Milo Rau ein. Geplant war übrigens eine öffentliche Debatte zum Thema „Armageddon und Antichrist? Von der Theologie zur Realpolitik“ mit Thiel und einem Theologen im Hotel InterContinental.

Doch welche „gefährlichen Aussagen“ vertritt Thiel eigentlich, vor denen die Linke solche Angst hat? Laut einem Bericht der „New York Post“ dreht sich Thiels Kernthese um eine technologische Interpretation der Endzeit. Für ihn ist der Antichrist keine Person, sondern ein System – konkret ein bürokratischer, totalitärer Weltstaat. In Thiels Augen sind globale Regulierungsversuche, sei es im Namen des Klimaschutzes, der Pandemiebekämpfung oder eben der KI-Kontrolle, der eigentliche Wegbereiter für diese Tyrannei. Wer versucht, die technologische Entwicklung künstlich zu bremsen, so Thiels Argumentation, schaffe genau die globale Kontrollarchitektur, vor der die Bibel warnt. Ich kenne nicht alle Thesen von Peter Thiel, aber ich weiß, dass er zumindest ein genialer Geschäftsmann ist, der unter anderem hocherfolgreiche Firmen wie PayPal und Palantir mitaufgebaut hat. Seine Thesen muss man nicht alle teilen. Doch jene, die in der NY Post veröffentlicht wurden, sind zumindest Denkanstöße, denen Konservative und Katholiken vermutlich durchaus einiges abgewinnen können.


Peter Thiel, der im Gegensatz zu den meisten Linken etwas geleistet hat und nicht den Steuerzahlern das Geld wegnimmt, wird öffentlicht geistesgestört vor ein "Death to Peter Thiel" Grafitti dargestellt. Linke wollen ihn undemokratisch und ohne jede rechlichte Basis verhaften lassen. Eine Frage hätte ich daher: Was ist wirklich gefährlich? Peter Thiel oder diese linken Chaoten?

„Erbärmlich. Meinungsfreiheit und Konfrontation mit anderen Ideen werden bei den Wiener Festwochen 2026 nicht großgeschrieben. Zuerst lädt man Thiel ein – ein absoluter Coup – und dann lädt man ihn verzagt aus, weil ein paar Linke eingeschüchtert waren“, kritisierte das Magazin „Der Pragmaticus“ (vormals „Der März“) auf X. Auch der bekannte Journalist Christian Ortner schrieb auf X: „Die Wiener Festwochen laden Peter Thiel zuerst ein und nun aus. Die Selbstverzwergung des Landes schreitet munter voran.“ Kritik kam zudem von Michael Jungwirth (Kleine Zeitung) auf X: „Ein klassischer Kniefall vor der Bubble, die einen kontroversen Diskurs mit einer einflussreichen, wenn auch höchst umstrittenen Persönlichkeit [...] nicht wollte. Lieber bleibt man unter sich. Ein intellektuelles Armutszeugnis.“ Und Wirtschaftsexperte Franz Schellhorn brachte es monetär auf den Punkt: „Finde es völlig legitim, wenn die versammelte Linke lieber unter sich bleiben will. Nur dann bitte auch ohne Steuergeld der nicht-linken Bürger.“

Das Fazit als österreichischer Steuerzahler: Liebe Festwochen-Verantwortliche, ihr seid arme Wiener Würsteln, die vor dem linken Druck kapituliert haben! Und lieber Peter Thiel: Lassen Sie sich nicht von dieser linken Chaos-Truppe verunsichern und beehren Sie uns trotzdem mit einem Besuch. Die meisten Menschen in Österreich sind nicht so!

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 girsberg74 2. Juni 2026 
 

Ad @Versusdeum „Klingt durchaus plausibel, …“

Vielleicht ist „‘Big Brother’ und Welt-Einheitsdiktatur“ bereits die Gestalt, die reale Person, des Antichristen ?


0
 
 girsberg74 2. Juni 2026 
 

Ad @Versusdeum „Klingt durchaus plausibel, …“


0
 
 Versusdeum 2. Juni 2026 
 

Klingt durchaus plausibel,

wenngleich "Big Brother" und Welt-Einheitsdiktatur auch der Vorbereitung der Diktatur der realen Person des Antichristen dienen könnten. Jedenfalls interessante These, die man sich näher ansehen sollte.


0
 
 Gandalf 1. Juni 2026 

@johannes

Argentininien ist sehr schön UND Argentinien und MILEI entwickelt sich zu einem tollen Land.


3
 
 Johannes14,6 1. Juni 2026 
 

Peter Thiel verlässt die USA

und geht nach Argentinien, wo er mit Milei in verbindung steht.

www.handelsblatt.com/politik/international/peter-thiel-investor-zieht-nach-argentinien-plan-b-fuer-die-zivilisation/100229368.html


2
 
 Per-Mariam-ad-Jesum-Christum 1. Juni 2026 
 

Kommunisten sind und bleiben praktizierende Totalitaristen

Der im Artikel beschriebene Sachverhalt ist im Grunde genommen brandgefährlich für einen demokratischen Rechtsstaat. Wenn eine kleine Gruppe von militanten Aktivisten, die ungestraft (!) terroristische Akte, gerade auch in Form von Gewaltandrohungen, verüben können, dann ist das Ende des freiheitlich geprägten Rechtsstaates in greifbarer Nähe, weil dann staats- und volksfeindliche Gruppen das Sagen haben und den Einfluss der Behörden aushebeln und diese praktisch lahmlegen; die Behörden sympathisieren ohnehin mit jenen totalitären Kräften und unterstützen sie, wo es nur geht. Diese "Kommunisten" kennen nur Einschränkungen, Verbote, drakonische Strafen, Drohungen, Militanz, Kontaktschuld-Vorwurf, "Schröpfen" des arbeitenden Volkes nach Strich und Faden und v.a. ein stark ideologisiertes Weltbild. Blick nach D reicht aus!


2
 
 Jothekieker 1. Juni 2026 
 

Albern

Im Zeitalter des Internets ist dieser Versuch, einen unliebsamen Standpunkt auszugrenzen, einfach nur albern und bewirkt bestenfalls das Gegenteil.

de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eine Frage hätte ich da noch

  1. „SpielerInnen“ - Der österreichische „Witze“-Kanzler und Merz-Geschwätz
  2. Quod erat demonstrandum
  3. So nicht, Mr. Präsident!
  4. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"
  5. Gleichgültigkeit und Dekadenz – Die größte Hoffnung für iranische und russische Diktatoren
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Die Stunde der Heuchler
  8. Viel Bla-Bla zum Neuen Jahr!
  9. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  10. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"






Top-15

meist-gelesen

  1. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  2. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  3. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  4. Festnahme nach Schändungen in Medjugorje - Bischof ruft zu Gebet auf
  5. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  6. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  7. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  8. Kardinal Müller: Das Konsistorium ließ eine tiefgehende Debatte über kirchliche Fragen vermissen
  9. Bischof Paprocki: FSSPX ist "im Grunde eine weitere protestantische Sekte"
  10. Historiker Raymond Ibrahim: Kreuzzüge waren Antwort auf islamische Aggression
  11. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  12. Medjugorje: Gebetsstätten nach Schändung wieder gesäubert und benutzbar
  13. "Die Hölle ist der Ort der größtmöglichen Gottesferne"
  14. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  15. Die katholischsten Länder der Welt sind...

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz