Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  6. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  15. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund

Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!

1. Juni 2026 in Kommentar, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Liebe Festwochen-Verantwortliche: Ihr seid arme Wiener Würsteln, die vor dem linken Druck kapituliert haben - Ein Kommentar von Roland Noé zur Ein-/Ausladung von Peter Thiel bei den Wiener Festwochen


Wien (kath.net)
Einladung, Ausladung. Wieder einmal haben sich Österreich beziehungsweise die staatlich mit über 13 Millionen Euro hochsubventionierten Wiener Festwochen international blamiert. Was ist passiert? Man wollte im Rahmen der Festwochen, für die jeder österreichische Steuerzahler mitbezahlen muss, eine zweifellos spannende Diskussion mit dem US-Tech-Milliardär Peter Thiel organisieren. Doch dann folgte das übliche linke Droh-Theater – und bald darauf knickte Intendant Milo Rau ein. Geplant war übrigens eine öffentliche Debatte zum Thema „Armageddon und Antichrist? Von der Theologie zur Realpolitik“ mit Thiel und einem Theologen im Hotel InterContinental.

Doch welche „gefährlichen Aussagen“ vertritt Thiel eigentlich, vor denen die Linke solche Angst hat? Laut einem Bericht der „New York Post“ dreht sich Thiels Kernthese um eine technologische Interpretation der Endzeit. Für ihn ist der Antichrist keine Person, sondern ein System – konkret ein bürokratischer, totalitärer Weltstaat. In Thiels Augen sind globale Regulierungsversuche, sei es im Namen des Klimaschutzes, der Pandemiebekämpfung oder eben der KI-Kontrolle, der eigentliche Wegbereiter für diese Tyrannei. Wer versucht, die technologische Entwicklung künstlich zu bremsen, so Thiels Argumentation, schaffe genau die globale Kontrollarchitektur, vor der die Bibel warnt. Ich kenne nicht alle Thesen von Peter Thiel, aber ich weiß, dass er zumindest ein genialer Geschäftsmann ist, der unter anderem hocherfolgreiche Firmen wie PayPal und Palantir mitaufgebaut hat. Seine Thesen muss man nicht alle teilen. Doch jene, die in der NY Post veröffentlicht wurden, sind zumindest Denkanstöße, denen Konservative und Katholiken vermutlich durchaus einiges abgewinnen können.


Peter Thiel, der im Gegensatz zu den meisten Linken etwas geleistet hat und nicht den Steuerzahlern das Geld wegnimmt, wird öffentlicht geistesgestört vor ein "Death to Peter Thiel" Grafitti dargestellt. Linke wollen ihn undemokratisch und ohne jede rechlichte Basis verhaften lassen. Eine Frage hätte ich daher: Was ist wirklich gefährlich? Peter Thiel oder diese linken Chaoten?

„Erbärmlich. Meinungsfreiheit und Konfrontation mit anderen Ideen werden bei den Wiener Festwochen 2026 nicht großgeschrieben. Zuerst lädt man Thiel ein – ein absoluter Coup – und dann lädt man ihn verzagt aus, weil ein paar Linke eingeschüchtert waren“, kritisierte das Magazin „Der Pragmaticus“ (vormals „Der März“) auf X. Auch der bekannte Journalist Christian Ortner schrieb auf X: „Die Wiener Festwochen laden Peter Thiel zuerst ein und nun aus. Die Selbstverzwergung des Landes schreitet munter voran.“ Kritik kam zudem von Michael Jungwirth (Kleine Zeitung) auf X: „Ein klassischer Kniefall vor der Bubble, die einen kontroversen Diskurs mit einer einflussreichen, wenn auch höchst umstrittenen Persönlichkeit [...] nicht wollte. Lieber bleibt man unter sich. Ein intellektuelles Armutszeugnis.“ Und Wirtschaftsexperte Franz Schellhorn brachte es monetär auf den Punkt: „Finde es völlig legitim, wenn die versammelte Linke lieber unter sich bleiben will. Nur dann bitte auch ohne Steuergeld der nicht-linken Bürger.“

Das Fazit als österreichischer Steuerzahler: Liebe Festwochen-Verantwortliche, ihr seid arme Wiener Würsteln, die vor dem linken Druck kapituliert haben! Und lieber Peter Thiel: Lassen Sie sich nicht von dieser linken Chaos-Truppe verunsichern und beehren Sie uns trotzdem mit einem Besuch. Die meisten Menschen in Österreich sind nicht so!

 

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eine Frage hätte ich da noch

  1. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  4. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  5. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  6. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  7. „SpielerInnen“ - Der österreichische „Witze“-Kanzler und Merz-Geschwätz
  8. Quod erat demonstrandum
  9. So nicht, Mr. Präsident!
  10. "Welcher Teufel reitet Sie, Frau Paganini?"







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischof Erik Varden: „Den Fremden willkommen heißen“
  3. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  4. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  5. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  6. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  7. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  8. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  9. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  10. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  11. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  12. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  13. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  14. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  15. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz