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Nach inner-anglikanischem Schisma orientiert sich ein Großteil der Anglikaner stärker protestantisch12. März 2026 in Aktuelles, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Heutiger katholischer Priester und früherer anglikanischer Bischof Michael Nazir-Ali: „Wiederherstellung der sakramentalen Gemeinschaft“ zwischen Katholiken und Anglikanern „wird jetzt nicht mehr stattfinden“ - Kirchenspaltung in Echtzeit verfolgen
Oxford (kath.net/pl) „Was auch immer die katholische Kirche offiziell verkündet, die Wiederherstellung der sakramentalen Gemeinschaft zwischen unseren Kirchen, die wir so viele Jahre angestrebt haben, wird jetzt aber einfach nicht mehr stattfinden.“ Darauf weist Michael Nazir-Ali, der ehemalige anglikanischer Bischof von Rochester (Südengland), gegenüber „OSV News“ hin. Nazir ist einer von mehreren anglikanischen Bischöfen, die 2021 in die katholische Kirche aufgenommen wurden. Der Familienvater Nazir-Ali ist inzwischen katholischer Priester mit Dispens vom Zölibat, wie das bei Konversionen möglich ist. Er ist inkardiniert in das Personalordinariat Unserer Lieben Frau von Walsingham, das Christen offensteht, die aus der anglikanischen Gemeinschaft heraus in die katholische Kirche konvertieren. Der geborene Pakistani und prominente promovierte Theologe ist Autor mehrerer Bücher und hat in vielen Länder Gastvorlesungen an Universitäten gehalten. Natürlich stehe die katholische Kirche „mit Menschen aller Konfessionen und Religionen im Dialog – und diese freundschaftlichen Beziehungen und gemeinsamen Aktionen sollten fortgesetzt werden“. 
Nazir-Ali äußert sich mit Bezug auf das inner-anglikanische Schisma, das sich im Oktober 2025 nach der Ernennung von Erzbischöfin Sarah Mullally zur Erzbischöfin von Canterbury entwickelt hatte. Die Leitung der großen anglikanischen Konferenz GAFCON hatte dezidiert ihre Selbstständigkeit erklärt. Hintergrund ist, dass der Erzbischof von Canterbury nicht nur die anglikanische Kirche in England leitet, die 1534 nach dem Bruch König Heinrichs VIII. mit Rom gegründet wurde, sondern traditionell auch der Primas der 42 anglikanischen Kirchen weltweit ist.
Der ehemalige anglikanische Bischof Nazir-Ali erläuterte dazu, dass viele der Unterstützerkirchen der GAFCON eindeutig „protestantisch geprägt“ seien, außerdem erwähnten sie mit keinem Wort die „großen Fortschritte“, die im anglikanisch-katholischen Dialog im Laufe eines halben Jahrhunderts erzielt worden seien. „GAFCON besteht darauf, dass der neue protestantische Kurs konservativ und nicht liberal sein muss. … Doch dieser Kurs bedeutet eindeutig das Ende der Hoffnungen auf sakramentale Gemeinschaft zwischen Katholiken und Anglikanern. Auch wenn man aus unserem früheren theologischen Dialog [noch immer] lernen kann, kann die Anglikanische Gemeinschaft von Katholiken nicht länger als eine Institution mit besonderer Stellung anerkannt werden.“ Nazir-Ali erläuterte weiter, dass der Zerfall der Anglikanischen Gemeinschaft durch die Entscheidung der Kirche von England beschleunigt worden sei, sich von ihrer traditionellen globalen Rolle zurückzuziehen und eine „liberale protestantische Zukunft“ als stärker „nationale Kirche“ anzustreben.
„Katholiken und Anglikaner verbindet eine lange gemeinsame Geschichte vor der Reformation – ein gemeinsames Erbe, das unantastbar ist“, sagte der heute katholische Priester, der in zwei internationalen katholisch-anglikanischen Kommissionen mitgewirkt hatte. „Wir müssen jedoch vorsichtig sein, anglikanische Lehren und Praktiken nicht an den Lehren der katholischen Kirche zu messen“, erläuterte er weiter. „Die Tatsache, dass die Anglikaner so gespalten sind, ist ein Aufruf an die Katholiken, sich darüber klar zu werden, wofür sie stehen.“
- Link zu weiteren kath.net-Artikeln über Nazir-Ali
- Link zum kath.net-Artikel: "Die Kirchenspaltung in Echtzeit verfolgen: Die Anglikaner zersplittern weiter - Mitgliederstarke GAFCON gibt Einheit mit Anglikanischer Gemeinschaft auf"
Archivfoto: Nazir-Ali noch in seiner Zeit als anglikanischer Bischof (c) Pressefoto Michael Nazir-Ali/Website
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Lesermeinungen| | Versusdeum 12. März 2026 | | | | @anjali Reiner Terror: Ein Machthaber, der selbst einen treuen Vertrauten und Lordkanzler wie Thomas Moore einen Kopf kürzer macht, weil dieser die "neue Moral" / "andere Kirche" nicht durch einen Treueeid absegnet, der sendet an jeden im ganzen Land das unmissverständliche Signal: "Und Du bist erst recht dran!" |  2
| | | | | SalvatoreMio 12. März 2026 | | | |
Liebe@Anjali! In Ihrem Beitrag steht die Antwort: "Mörder". Mit Macht und Schrecken erreicht man für kurze Zeit fast alles. Nur der Gottesfürchtige ist letztlich stärker, weil Gott das Leben ist, während der Todsünder in seinem blinden Wahn nicht erkennt, dass er in den eigenen Ruin rennt. |  3
| | | | | anjali 12. März 2026 | | | | Frauenmord Die Anglikanische Kirche ist gegründet von König Heinrich VIII der ein Frauenmörderer war ,liess 2 seiner 6 Frauen enthaupten. Wie kann so jemand Haupt einer Kirche werden? |  3
| | | | | Bilbo B. 12. März 2026 | | | | Ubi Petrus, ibi Ecclesia! Papst Benedikt hatte mit der Errichtung des anglo-katholischen Personalordinariates den Weg gewiesen und geebnet: Die glaubensmässige und hierarchische Einheit mit dem Nachfolger des Hl. Petrus unter Beibehaltung kostbarer anglikanischer liturgischer Traditionen. Schliesslich wurde England auch von Rom aus missioniert. |  2
| | | | | marlin 12. März 2026 | | | | Röm 14,11: „Denn es heißt in der Schrift: So wahr ich lebe, spricht der Herr, vor mir wird jedes Knie sich beugen und jede Zunge wird Gott preisen.“
und alle Wege führen bekanntlich nach Rom. Man kann von prominenten und bekannten Konvertiten halten, was man will – jedenfalls haben diese das bestätigt:
John Wayne, Alec Guinness, James Earl Jones, Franzis Arinze, Richard Williamson, Thomas Merton, Sophia von Griechenland, Gabriele Kuby, J.D. Vance und … Britney Spears und Shia LaBeouf… u.a..
Liste von Konvertiten zur römisch-katholischen Kirche (s. Link unten): de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Konvertiten_zur_r%C3%B6misch-katholischen_Kirche |  1
| | | | | Dominus vobiscum 12. März 2026 | | | | Rom ist die Zukunft. Was die anglikanische Kirche betrifft hat er sicher Recht. Was die britischen Gläubigen auf der Suche nach Gott betrifft, werden diese ihm größtenteils folgen.
England wird wieder Teil der katholischen Weltkirche sein, aber die Church of England wird dabei keine Rolle mehr spielen.
Schon heute sind bei jungen Menschen die Katholiken gegenüber den Anglikanern in der Mehrheit. |  3
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