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Achtjährige Japanerin möchte die Taufe empfangen, um „Gott näher zu sein“

19. März 2026 in Jugend, 4 Lesermeinungen
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UCA News: In einer ruhigen Gemeinde im Erzbistum Tokio überraschte die Entscheidung der achtjährigen Minami Kimura fast alle, auch ihre Eltern: sie möchte katholisch getauft werden. Ihre Mutter geht diesen Weg nun auch persönlich mit


Tokio (kath.net/pl) Minami Kimura (Archivfoto), eine Zweitklässlerin der katholischen Shirayuri-Gakuen-Grundschule in Tokio, sagte ihrer Mutter im vergangenen Mai, dass sie Christin werden wolle. Darüber berichtet der große asiatische katholische Nachrichtendienst „UCA News“ in seiner alljährlichen Fastenzeitreihe „Christ Calls, Asians Respond“ – „Christus ruft, Asiaten geben Antwort“.

Der Jesuitenpater, der das Mädchen durch das Katechumenat begleitet, sagt: „Minami trägt die Geschichte von Jesus seit dem Kindergarten in ihrem Herzen.“ Er erinnert sich: „Als ich sie fragt wurde, warum sie sich taufen lassen möchte. breitete sie die Hände aus und sagte: ‚Im Moment geht es mir so‘, dann hob sie die Hände hoch und sagte: ‚Ich möchte getauft werden, weil mich das näher zu Gott bringt.‘“ Auf die Frage, ob sie eine bestimmte Geschichte über Jesus habe, die ihr das Gefühl gebe, dass Jesus eine natürliche Gegenwart sei, immer für sie da, antwortete Minami direkt und einfach: „Jesu Wesen.“


Ihre Mutter, Maiko, erläutert, dass ihre Tochter „normalerweise nicht sehr durchsetzungsstark“ sei, aber Minami wolle katholisch werden. „Deshalb möchte ich, dass sie getauft wird.“ 

Minamis Entscheidung veranlasste Maiko, sich mit dem Christentum auseinanderzusetzen und ihr Verständnis des christlichen Gottes zu vertiefen. Nun hat sie beschlossen, sich gemeinsam mit ihrer Tochter taufen zu lassen.

Minami überlegt derzeit noch, welchen Heiligen sie bei ihrer Taufe für ihren Taufnamen wählen soll. Sie schwankt zwischen Jeanne d’Arc, deren selbstbewusste Persönlichkeit im Kontrast zu ihrer eigenen steht, und Therese von Lisieux, die einige Gemeinsamkeiten mit ihr hat.

Minami Kimura und ihre Mutter Maiko werden am Ostersonntag in der Kojimachi-Kirche in Tokio getauft.

 


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Lesermeinungen

 Thorfinn 19. März 2026 
 

Gottes Segen, liebe Minami (2)

Mögest auch Du Zeugin für Christus in Japan und zum Segen für das japanische Volk werden!


0
 
 Thorfinn 19. März 2026 
 

Gottes Segen, liebe Minami (1)

Immer wieder bin ich berührt von den Menschen in Japan. Ihre Dienstbeflissenheit, ihre Bescheidenheit, ihre Demut und Freundlichkeit. Alles Attribute, die hier völlig abhandengekommen sind; meiner Meinung nach in gleichem Maße wie der christliche Glaube in Deutschland erodiert und als große Klammer des gesellschaftlichen Konsenses seine Grundlage verliert. Umso unbegreiflicher ist es mir, daß das Christentum in Japan nahezu keine Rolle spielt (kaum 1% der Bevölkerung), wo es perfekt zur japanischen Seele passen würde. Auch an der Toleranz und Aufnahmebereitschaft der Japaner kann es nicht liegen. Meine japanische Schwiegertochter und ihre Eltern haben die katholische Trauung mit unserem Sohn und die Taufen unserer Enkelkinder wie selbstverständlich akzeptiert. Und daß Christus auch für die Japaner gestorben ist, davon geben Sr. Agnes Sasagawa (Unsere liebe Frau von Akita) und die Märtyrer von Nagasaki Zeugnis. Gottes Segen zu Deiner Taufe, liebe Minami!


0
 
 Marianus 19. März 2026 

Ein wundervolles Beispiel dafür,

dass Gott immer bereit ist, uns zur Seite zu stehen, wenn wir unser Herz für ihn öffnen.


0
 
 gebsy 19. März 2026 

Dass Jesus wirklich

jeden Menschen liebt, als wäre dieser der einzige auf der Welt, wird da eindrucksvoll offenbar ...


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