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„Es war, als sähe ich Jesus wirklich“

30. April 2026 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
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Schauspieler Pietro Sarubbi erlebte eine Bekehrung während der Dreharbeiten zu Mel Gibsons „Passion Christi“, direkt am Set – Der Barabbas-Darsteller wurde daraufhin überzeugter katholischer Christ


Rom (kath.net/pl) „Als sich unsere Blicke trafen, spürte ich eine Art anschwellende Aufregung … Es war, als sähe ich Jesus wirklich.“ So schildert der italienische Schauspieler Pietro Sarubbi sein Erleben bei den Dreharbeiten zur weltberühmten Verfilmung der „Passion Christi“ durch Regisseur Mel Gibson (Kinostart 2004).

Als er (stark geschminkt) den Barabbas darstellte, hatte ihm Regisseur Gibson erläutert, „ich solle Jim Caviezel, der Jesus spielte, erst in der Szene ansehen, in der wir gemeinsam auftreten sollten. ‚Barabbas ist wie ein wütender Hund‘, sagte er zu mir, ‚aber in einem Augenblick wird er zum Welpen: als er dem Sohn Gottes begegnet und gerettet wird. Ich möchte, dass du so aussiehst, als sähest du Jesus zum ersten Mal.‘ Ich tat, wie er sagte, und als sich unsere Blicke trafen, spürte ich eine Art anschwellende Aufregung. Es war, als sähe ich Jesus wirklich. So etwas hatte ich in all meinen Jahren als Schauspieler noch nie erlebt.“ Sarubbi erläutert, dass er in diesem Moment endlich den Frieden gefunden habe, nach dem er sich so sehr gesehnt hatte. „Es war ein tiefgreifendes Erlebnis.“ 


„Als er mich ansah, waren in seinen Augen kein Hass, kein Groll – nur Barmherzigkeit und Liebe“, schrieb er später in seinem Buch „Von Barabbas zu Jesus: Bekehrung durch einen Blick“.

Dies sei „nicht nur eine professionelle, sondern vor allem eine menschliche Erfahrung“ gewesen, so Sarubbi. „Ich schäme mich nicht zuzugeben, dass ich während der Dreharbeiten eine Bekehrung erlebte. Alle beteiligten Schauspieler veränderten sich nach dieser Erfahrung ein wenig, aber ich habe durch den Film viel mehr gelernt als durch jede Konferenz.“

Vor diesem Ereignis hatte Sarubbi „als Mensch und als Schauspieler umfangreiche anthropologische Forschungen betrieben. Ich wurde in Kampfkunst ausgebildet … Ich lebte sechs Monate lang in einem tibetischen Kloster und legte ein Schweigegelübde ab. Ich praktizierte Meditation in Indien. Ich lebte im Amazonasgebiet.“ Doch dann habe er „in Jesus … das Ziel dieser Suche erreicht“.

Eine katholische Influencerin mit dem Nickname „Saint Adaugoijele“ kommentiert: Sarubbi „hatte eine persönliche Begegnung – nicht mit Jim Caviezel, sondern mit Jesus Christus selbst! Gelobt sei Gott!“

Ausschnitt aus dieser Filmszene:

Foto: Sarubbi in der Rolle des Barabbas (c) Icon Productions, YouTube/Screenshot

 


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Lesermeinungen

 Mariat 30. April 2026 

Was bedeutet "Barabbas"?

" Barabbas ist aramäischen Ursprungs und wird im Griechischen „Βαραββᾶς“ geschrieben. Der Name setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: „bar“, was Sohn bedeutet, und „abbas“, was Vater bedeutet. Daher kann Barabbas als „Sohn des Vaters“ übersetzt werden. Diese Übersetzung schafft eine interessante Parallele zu Jesus, der in der christlichen Theologie oft als "Sohn Gottes" oder "Sohn des Vaters" bezeichnet wird."


3
 
 Mariat 30. April 2026 

Eine wunderbare Bekehrung. Danke.

Wer weis, vielleicht hat sich der ECHTE Barabbas auch bekehrt?

Interessant ist, Barabbas bedeutet: "Sohn Gottes".
Dieser Bar="Sohn" - war ein Mörder.
Er wurde freigelassen -
und Jesus, der wirkliche "Sohn Gottes", trug für ihn die Strafe. ER opferte sich für unsere Sünden.


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