"Keiner wird der Hölle anheimfallen" - In der Novene der hl. Faustyna gibt es eine wunderbare Zusage des Himmels an alle, die diese Göttliche Barmherzigkeit verehren - Von Roland Noé
Linz (kath.net) Beten Sie derzeit auch die Novene zur Göttlichen Barmherzeitigkeit? Am Donnerstag, dem 7. Tag, ist in der Novene der Hl. Faustyna , die diese von Jesus direkt erhalten hat, folgender Satz zu finden: „Diese Seelen werden im kommenden Leben in besonderem Glanz erscheinen, und keiner wird der Hölle anheimfallen. In der Todesstunde werde Ich ihnen allen beistehen."
Mit diesen „Seelen“ sind alle gemeint, die die Göttliche Barmherzigkeit besonders verehren und verherrlichen. Was für ein Trost! Ist uns bewusst, dass wir ein mächtiges Werkzeug in der Hand haben, der Hölle „fast sicher“ zu entrinnen? Natürlich ist die Verehrung kein Automat, in den man 2 Euro reinwirft und dann sicher eine Coca-Cola-Dose erhalten wird.
Aber das sind himmlische Zusagen, die uns ermutigen sollten, regelmäßig den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit zu beten, auch im Blick auf die eigene Todesstunde, auf die jeder von uns zugeht. „Mögen sie in ihrem Eifer bis zum Ende nie erlahmen. In ihrer Todesstunde sei ihnen nicht Richter, sondern barmherziger Erlöser.“ – Was für eine Zusage des Himmels! Vergessen wir dies nicht und ermutigen wir andere dazu!
P.S.: Wer die Novene nicht kennt, einen Tag übersehen oder vergessen hat: Die Novene kann jederzeit beginnen und den Barmherzigkeits-Rosenkranz kann man täglich beten. Zeitaufwand 5-7 Minuten - Nur Mut!
Jesus Christus selbst lehrt über Seine Barmherzigkeit, die in der Hl. Schrift erwähnt ist!
"Papst Johannes Paul II. hat die Botschaften Jesu an Schwester Faustyna Kowalska anerkannt, um die göttliche Barmherzigkeit Gottes in die Kirche zu bringen und die Gläubigen zu inspirieren. Die Botschaften Jesu, die Schwester Faustyna in ihren Visionen erhielt, waren eine Antwort auf die Notwendigkeit, die Barmherzigkeit Gottes in die Gesellschaft zu bringen und sie zu feiern. Diese Botschaften wurden von Papst Johannes Paul II. als Teil der göttlichen Barmherzigkeit Gottes anerkannt und wurden in die Liturgie integriert, um die Gläubigen zu fördern, die Barmherzigkeit Gottes in ihrem Leben zu leben und zu feiern".
1
SalvatoreMio vor 36 Stunden
"Offenbarungen"?
@Galatea: Gewiss sind Ihre Warnungen wichtig, doch ist hier von "Offenbarungen" keine Rede. Die Offenbarungen sind seit Christi Auferstehung abgeschlossen, obwohl der Heilige Geist uns seit 2000 Jahren führt, damit wir das, was Gott uns bereitet hat, besser verstehen. - Christus hat aber das Recht, sich darüber hinaus einzelnen Seelen zu offenbaren, um durch sie auch uns an Sein Heil zu erinnern. So verstehe ich u. a. seine besondere Nähe zu Anna Katharina Emmerick oder auch zu Sr. Faustyna aus Krakau. Christus zeigte sich Sr. Faustyna in den 30erJahren in Visionen, auch durch die Erscheinung in seiner menschliche Gestalt - möglicherweise vorausschauend auf die kommenden, finsteren Jahre, die die ganze Welt erschüttern würden? - Faustyna starb mit 33 Jahren im Oktober 1938, und 11 Monate danach, am 2. September 1939, begann durch den Überfall auf Polen der 2. Weltkrieg.
0
SalvatoreMio vor 36 Stunden
"Synodale Provinz"
@Lieber kleingläubiger! Unser Glaube ist fast immer zu klein, aber wir dürfen darauf vertrauen, dass unser Erlöser uns durch diese Zeit der Finsternis hindurchführt. Alle, die fest auf Seine Barmherzigkeit vertrauen, helfen wahrscheinlich, die Zeit der Dürre allmählich zu überwinden. - Manchmal scheint mir, dass hier und da ein leises Umdenken stattfindet und im "Glauben Abgemagerte" bereit sich, sich mit wertvollerer Kost zu nähren, als mit so manchem, was der Mainstream bietet.
Helfen wir, indem wir darum beten, und z. B. den Barmherzigkeitsrosenkranz zu beten.
0
Galatea vor 2 Tagen
@ Mariat
KKK: „„Der christliche Glaube kann keine „Offenbarungen“ annehmen, die vorgeben, die Offenbarung, die in Christus vollendet ist, zu übertreffen oder zu berichtigen, wie das bei gewissen nichtchristlichen Religionen und oft auch bei gewissen neueren Sekten der Fall ist, die auf solchen „Offenbarungen“ gründen.““
1
Mariat vor 2 Tagen
@Versusdeum
" so leben, als gäbe es Gott nicht?", dies meint Jesus sicher nicht. Dafür gibt es ja die 10 Gebote, die man einhalten sollte.
Falls man sündigt; sollte man zur Hl. Beichte gehen. Das Sakrament dafür den Auftrag an seine Jünger gab er nach seiner Auferstehung. Im heutigen Evangelium kann man es hören.
Die Novene und der Barmherzigkeitsrosenkranz ist ein großes Geschenk, "da es um die Sühne für die eigene Schuld - wie auch die der ganzen Welt geht". In diesem Rosenkranz darf man " den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit" von Jesus dem himmlischen Vater als Opfer darbringen.
Es ist das höchste Opfer, dass man aufopfern darf.
"An diesem Tag heute, dem "Sonntag der göttl. Barmherzigkeit, solle man laut Jesus, die Sünden seines ganzen Lebens bereuen, beichten, die Hl. Messe mitfeiern und zur Hl. Kommunion gehen.
Dafür verspricht uns Jesus, die Vergebung der Sünden - wie auch 1x jährlich, eben heute; den Nachlass der Sündenstrafen!"
Das sind die Strafen - für das Fegefeuer.
2
Mariat vor 2 Tagen
Die Hl. Beichte - Worte Jesus
"Worte Jesu, des Herrn, zu Schwester Faustyna:
„Wenn du zur Heiligen Beichte kommst, zur Quelle Meiner Barmherzigkeit, fließt stets auf deine Seele Mein aus dem Herzen quellendes Blut und Wasser und veredelt deine Seele. Jedes Mal, wenn du zur Heiligen Beichte gehst, tauche mit großem Vertrauen ganz in Meiner Barmherzigkeit unter, damit Ich über Deine Seele die Fülle Meiner Gnaden ergießen kann. Wenn du zur Beichte kommst, wisse, dass Ich Selbst im Beichtstuhl auf dich warte. Ich verhülle Mich nur mit dem Priester, aber in der Seele wirke Ich Selbst. Hier begegnet das Elend der Seele dem Gott der Barmherzigkeit. Sage den Seelen, dass sie aus dieser Quelle der Barmherzigkeit nur mit dem Gefäß des Vertrauens schöpfen können. Wenn ihr Vertrauen groß ist, ist Meine Freigebigkeit grenzenlos. Ströme Meiner Gnade überfluten demütige Seelen...."
2
Mariat vor 2 Tagen
Auszug aus dem Tagebuch - um den Willen unseres Herrn zu verstehen
"Jesus zu Sr. Faustyna:
„Schreibe: Ich bin dreimal heilig und verabscheue die kleinste Sünde. Ich kann eine Seele nicht lieben, die mit der Sünde befleckt ist, aber sobald sie bereut, sind Meiner Großzügigkeit ihr gegenüber keine Grenzen gesetzt. Meine Barmherzigkeit umfängt und rechtfertigt sie. Mit Meiner Barmherzigkeit verfolge Ich die Sünder auf all ihren Wegen und wenn sie zu Mir zurückkehren, freut sich Mein Herz. Die Bitterkeit, mit der sie Mein Herz getränkt haben, vergesse ich und freue Mich über ihre Rückkehr. Sage den Sündern, dass keiner vor Meiner Hand entflieht. Wenn sie vor Meinem barmherzigen Herzen fliehen, fallen sie in Meine gerechten Hände. Sage den Sündern, dass Ich stets auf sie warte, dass Ich am Pulsschlag ihres Herzens höre, wann es für Mich zu schlagen beginnt...."
2
matthieu vor 2 Tagen
@Versusdeum
Da verlass ich mich auf die Heilige Therese von Lisieux. Sie sagte, man musse sich keine Sorgen machen, wenn man beim Beten z.B. einschläft. Denn so, wie eine Mutter am Bett ihres Kindes das Nachtgebet zu Ende betet (falls das Kind einschläft), so betet unsere himmlische Mutter für uns zu Ende. Und, ja, einen Automatismus ohne dass das eigene Herz dabei ist, den wird es wohl nicht geben. Aber das ist Gottes Sache. Wir werden sehen
1
Stefan Fleischer vor 2 Tagen
@ Versusdeum
Ein solches Gefühl habe ich auch oft bei solchen Heilsversprechen. Ein ähnliches sind z.B. die drei Ave pro Tag, die uns in meiner Jugend nahegelegt wurden. Ich glaube aber, dass Gott in seiner Gerechtigkeit jedem das gibt, was er braucht, und nicht einfach das, was alle haben oder erhalten. Nun gibt es Menschen, welche ein solches Versprechen brauchen, an das sie sich klammern können. Andere können ein anderes erhalten. Und wieder andere setzen ihre Hoffnung ganz auf die unendliche Grösse und Herrlichkeit und Gerechtigkeit Gottes, welche immer auch mit der absoluten Barmherzigkeit Gottes verbunden ist. Wichtig ist für jeden, dass er sich bemüht eine echte, persönliche Beziehung zu diesem unbegreiflichen und doch so nahe, dreifaltig einen Gott zu pflegen, jene Beziehung, zu der Gott ihn ruft.
0
Versusdeum vor 2 Tagen
Habe nur ich ein mulmiges Gefühl bei solchen Zusagen,
oder geht es anderen auch so? Das kann doch gar nicht auf alle Menschen zutreffen, jedenfalls nicht auf die, die das aus reinem Kalkül erfüllen und anschließend ganz bewusst (!) so leben, als gäbe es Gott nicht? Und erst recht habe ich Bedenken, wenn ein solches Versprechen so aussieht, dass man über viele Jahre hinweg an einem ganz bestimmten Tag im Jahr bestimmte Gebete sprechen muss. Und wenn man den Tag auch nur ein einiziges Mal vergisst (also offenbar auch ohne eigene Schuld!), erfüllt man die Bedingungen nicht. So etwas kann m.W. nicht von Gott sein, weil es v.a. empfindsame und ängstliche Seelen massiv belasten kann (und das nicht erst, wenn sie den Tag vergessen haben, vielleicht auch noch ganz kurz vor dem "Ziel").
Vielleicht verstehe oder deute ich auch nur Dinge falsch und jemand kann es mir erklären?
1
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.
Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.